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Otto von Bismarck pflegte zu einigen ihm unliebsamen Reichstagsabgeordneten ein verbal robustes Verhältnis und schreckte auch nicht davor zurück, sie zu diskreditieren. Nicht immer waren seine Machtspiele erfolgreich. So unterlag sein Sohn Herbert 1878 ausgerechnet im heimatlichen Wahlkreis Lauenburg dem liberalen Gegenkandidaten. Es lief also nicht immer alles nach den Vorstellungen des ersten Reichskanzlers, der dennoch – ohne alle Folgen vorhergesehen zu haben – die Entwicklung des deutschen Parlamentarismus im 19. Jahrhundert entscheidend vorantrieb. Bismarck hatte das allgemeine, gleiche Männerwahlrecht auf Reichsebene durchgesetzt, dass das Parlament – den Reichstag – zu einem wichtigen Ort der Politik werden ließ.

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Für die Grußworte und das Podiumsgespräch hatten wir in den Gutspark Schönhausen eingeladen. Fotos: Otto-von-Bismarck-Stiftung / Jürgen Hollweg

Der historische Speicher hat sein Debüt als Ausstellungs- und Veranstaltungsgebäude gegeben: Am 7. Juni haben wir am zukünftigen Standort des Bismarck-Museums in Schönhausen/Elbe unsere Sonderausstellung „Volkes Stimme! Parlamentarismus und demokratische Kultur im Deutschen Kaiserreich“ eröffnet. Mit uns haben knapp 90 Gäste die Einweihung gefeiert.

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Parlamentspalast (Palacio de las Cortes), Fotografie, Spanien, um 1910, Abzug auf Papier (Reproduktion), Otto-von-Bismarck-Stiftung, Friedrichsruh, Inventar-Nr.: F 2024/087

Das Parlament des Königreichs Spanien (Cortes Generales) setzt sich bis heute aus zwei Kammern zusammen: dem Abgeordnetenkongress (Congreso de los Diputados) als Unterhaus und dem Senat (Senado de España) als Oberhaus. Während sich der Sitz des Senats (Palacio del Senado) an der Plaza de la Marina Española in Madrid befindet, tagt das Abgeordnetenhaus im Palacio de las Cortes.

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