Beiträge

130 gut gelaunte Gäste sind am vergangenen Freitag der gemeinsamen Einladung der Otto-von-Bismarck-Stiftung und ihres Fördervereins zum Neujahrsempfang gefolgt. Bevor sich alle zu anregenden Gesprächen in den Räumen unserer Dauerausstellung bei Häppchen und Getränken trafen, bot das Festprogramm in unserem Veranstaltungsraum im ersten Stock gute Nachrichten, Nachdenkliches und Musik, die für einen Augenblick besonders zu Herzen ging.

Weihbischof em. Dr. Hans-Jochen Jaschke, Norbert Brackmann und Dr. Rüdiger Kass (v.l.)

In seiner Begrüßung ließ Dr. Rüdiger Kass, Vorsitzender des Vorstands der Otto-von-Bismarck-Stiftung, das insgesamt für die Stiftung erfolgreiche Jahr Revue passieren. So erinnerte er an die wissenschaftliche Konferenz „1918 – Das Ende des Bismarck-Reiches?“, die im April 2019 in Kooperation mit der Historischen Kommission bei der Bayerischen Akademie der Wissenschaften in München veranstaltet wurde. Insbesondere die Abschlussdiskussion mit dem Bismarck-Kenner Peter Altmaier, Bundesminister für Wirtschaft und Energie, sei sehr anregend gewesen. Dr. Kass hob außerdem die jüngsten wissenschaftlichen Publikationen hervor, die 2019 unter dem Dach der Stiftung entstanden sind – die Monografie „Bismarck und Frankreich“ sowie den Sammelband „Staatsverständnisse“.

Weiterlesen

Veranstaltungen

Öffentliche Führungen durch die Dauerausstellung der Otto-von-Bismarck-Stiftung um 10 und 14 Uhr:

„Der Mensch kann den Strom der Zeit nicht schaffen und nicht lenken, er kann nur darauf hinfahren und steuern“, erklärte Otto von Bismarck 1895 in einer Ansprache vor Studenten. Wie er dieses Politikverständnis angesichts der großen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Umbrüche des 19. Jahrhunderts umsetzte, steht bei diesen beiden Führungen im Mittelpunkt.

Foto: Blick in die Dauerausstellung, © Otto-von-Bismarck-Stiftung

Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung der Otto-von-Bismarck-Stiftung:

Die politische Biografie Otto von Bismarcks ist eng mit den politischen und wirtschaftlichen Umbrüchen des 19. Jahrhunderts verwoben. Die politischen Erfolge des ersten Reichskanzlers können ebenso wie seine Misserfolge daher nur in ihrem historischen Kontext verstanden werden. Die Führung durch die Dauerausstellung bietet Einblicke in diese Zusammenhänge.

Abbildung: Historische Postkarte aus dem Archiv der Otto-von-Bismarck-Stiftung

Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung der Otto-von-Bismarck-Stiftung

In der Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ werden die Erfolge und Misserfolge des preußisch-deutschen Staatsmannes vor dem Hintergrund der vielfältigen Umbrüche des 19. Jahrhunderts aufgezeigt. Geprägt wurde diese Zeit auch durch drei Einigungskriege, den Deutsch-Dänischen Krieg (1864), den Deutschen Krieg (1866) und den Deutsch-Französischen Krieg (1870/71). Sie gehören untrennbar zur Geschichte der Reichsgründung, die von Bismarck maßgeblich gestaltet wurde.

Abbildung: Dieser Andenkenteller zeigt Mädchen aus Südjütland – oder Nordschleswig. Mit Gegenständen wie diesem wurde die Trauer über den Gebietsverlust nach dem Deutsch-Dänischen Krieg 1864 gezeigt (Leihgabe aus dem Museum Sønderjylland in Schloss Sonderburg).

Öffentliche Führung durch die Dauerausstellung der Otto-von-Bismarck-Stiftung:

In der Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ werden die Erfolge und Misserfolge des preußisch-deutschen Staatsmannes im Kontext der politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Umbrüche des 19. Jahrhunderts aufgezeigt. Auch seine bemerkenswerte Außen- und Bündnispolitik wird anschaulich dargestellt.

Abbildung: Reproduktion seiner Unterschrift auf einem Bündnisvertrag (© Otto-von-Bismarck-Stiftung)