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Kongresspalast (Palacio del Congreso de la Nación Argentina), von der Plaza del Congreso aus gesehen; Fotografie, Argentinien, um 1920, Abzug auf Papier, Pappe, Otto-von-Bismarck-Stiftung, Friedrichsruh, Inventar-Nr.: F 2025/025

Der argentinische Kongresspalast (Palacio del Congreso de la Nación Argentina) in Buenos Aires beherbergt den Nationalkongress (Congreso de la Nación Argentina). Dieser besteht aus der Abgeordnetenkammer (Cámara de Diputados de la Nación Argentina) und dem Senat (Honorable Cámara de Senadores de la Nación Argentina). Der Entwurf für das zwischen 1897 und 1906 aus Granit und Marmor errichtete neoklassizistische Parlamentsgebäude stammt von dem italienischen Architekten Vittorio Meano (1860 – 1904). Nach dessen Ermordung wurde der Kongresspalast von dem ursprünglich aus Belgien stammenden Architekten Julio (Jules) Dormal Godet (1846 – 1924) teilweise fertiggestellt. Die Einweihung erfolgte am 12. Oktober 1906, doch erst 1946 war der Bau mit Anbringung der letzten Marmorverkleidungen an der Fassade vollendet. Zwischen 1994 und 2001 sowie 2008 und 2011 wurde das im Verfall befindliche Gebäude umfassend restauriert.

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Korbschläger in Scheide (Höhe: 105 cm, Breite: 20 cm, Tiefe: 20 cm; Material: Metall, Textil und Leder, Bismarck-Museum Friedrichsruh, Inventar-Nr. A 013). Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung / Jürgen Hollweg

„Baribal“ lautete einer von Bismarcks Spitznamen in Göttingen, der gefürchtete Schwarzbär – diesen Ruf hatte er sich beim Fechten erworben. Außerdem war seine Studentenzeit von Raufereien und Trinkgelagen geprägt. So schrieb er im Januar 1833 an seinen Bruder Bernhard, dass er in seinen bis dahin 14 Mensuren nur einmal „einen kleinen Blutigen“ auf der Nasenspitze erhalten habe.

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Mönch am Meer, Gemälde von Caspar David Friedrich, 1808-1810. © Staatliche Museen zu Berlin, Alte Nationalgalerie / Andres Kilger, Public Domain 1.0

Mit der Wende zum 19. Jahrhundert, in der „Sattelzeit“ (Reinhart Koselleck) zwischen Früher Neuzeit und Moderne, könnte das Anthropozän begonnen haben – ein neues geologisches Zeitalter, in dem der Mensch durch seine Eingriffe die Erde verändert. Erstmals vorgebracht wurde diese Einschätzung im Jahr 2000 von dem Naturwissenschaftler Paul J. Crutzen. Die Historikerin Prof. Dr. Birgit Aschmann (Humboldt-Universität zu Berlin) nahm sie am 15. Oktober 2026 im Historischen Bahnhof Friedrichsruh bei der Vorstellung ihres Buches „Die Deutschen und die Natur. Eine andere Geschichte des 19. Jahrhunderts“ zum Ausgangspunkt ihrer eigenen Überlegungen.

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