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Der Hof Ludwigs XV. beim Spiel in Schloss Versailles. Kolorierter Stahlstich von James Baylis Allen, nach Charles Aubry, Großbritannien, 1839, Papier (Otto-von-Bismarck-Stiftung, Inventar-Nr.: ZSg 2733)

Betrug, Diebstahl, Gotteslästerung – die absolutistischen Herrscher Frankreichs verboten das Glücksspiel, drohte es doch ihrer Ansicht nach die soziale Ordnung zu gefährden. Allerdings gab es eine aufsehenerregende gesetzliche Ausnahme: Alle Glücksspiele, die durch die königlichen Verordnungen untersagt waren, wurden am eigenen Hofe ungestraft gespielt.

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Zusam[m]enkunft der National-Versammlung im Ballspielhause zu Versailles den 19. Jun. 1789, Kupferstich von Paul Jakob Laminit (1773 – 1831), Deutschland, 1794, Papier (Otto-von-Bismarck-Stiftung, Inventar-Nr.: ZSg 2738)

In loser Folge stellen wir ausgewählte Darstellungen und Objekte aus dem Katalog der Sonderausstellung „1870/71. Reichsgründung in Versailles“ vor:

Am 5. Mai 1789 erfolgte die Einberufung der Generalstände durch König Ludwig XVI. im Großen Saal des Hôtel des Menus Plaisirs du Roi, einem Verwaltungsgebäude des königlichen Hofes in Versailles. Bei den Generalständen handelte es sich um eine Versammlung von rund 1.200 gewählten Vertretern aus Adel, Geistlichkeit und Bürgertum. Die Generalstände sollten Steuerreformen genehmigen. Stattdessen legten sie dem König einen Katalog mit Wünschen und Beschwerden vor.

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Ein Meilenstein auf dem langen Weg zur parlamentarischen Demokratie: Sitzung des Reichstags des Norddeutschen Bundes im Herrenhaus des Preußischen Landtags, erschienen in: Parlamentstagebuch, 1867 (Reproduktion, © Otto-von-Bismarck-Stiftung)

Als Reiseführer durch die deutsche Demokratiegeschichte bieten sich drei Broschüren an, die der Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. herausgegeben hat. Dabei geht es kreuz und quer durch die Republik, es stellen sich unter anderem das Alliierten-Museum in Berlin, die Erinnerungsstätte Matthias Erzberger auf der Schwäbischen Alb, die Otto-von-Bismarck-Stiftung in Friedrichsruh und die pfälzische Stiftung Hambacher Schloss vor – insgesamt 51 Institutionen, die unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft Orte der Demokratiegeschichte zusammenarbeiten.

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