Diese Internetseite verwendet Cookies um den Benutzern bestimmte Dienste und Funktionen bereitzustellen.
OK verstanden!DatenschutzWir können Cookies anfordern, die auf Ihrem Gerät eingestellt werden. Wir verwenden Cookies, um uns mitzuteilen, wenn Sie unsere Webseite besuchen, wie Sie mit uns interagieren, Ihre Nutzererfahrung verbessern und Ihre Beziehung zu unserer Webseite anpassen.
Klicken Sie auf die verschiedenen Kategorienüberschriften, um mehr zu erfahren. Sie können auch einige Ihrer Einstellungen ändern. Beachten Sie, dass das Blockieren einiger Arten von Cookies Auswirkungen auf Ihre Erfahrung auf unseren Webseite und auf die Dienste haben kann, die wir anbieten können.
Diese Cookies sind unbedingt erforderlich, um Ihnen über unsere Webseite verfügbare Dienste bereitzustellen und einige ihrer Funktionen zu nutzen.
Da diese Cookies für die Bereitstellung der Website unbedingt erforderlich sind, wirkt sich die Ablehnung auf die Funktionsweise unserer Webseite aus. Sie können Cookies jederzeit blockieren oder löschen, indem Sie Ihre Browsereinstellungen ändern und das Blockieren aller Cookies auf dieser Webseite erzwingen. Dies wird Sie jedoch immer dazu auffordern, Cookies zu akzeptieren / abzulehnen, wenn Sie unsere Webseite erneut besuchen.
Wir respektieren es voll und ganz, wenn Sie Cookies ablehnen möchten, aber um zu vermeiden, Sie immer wieder zu fragen, erlauben Sie uns bitte, ein Cookie dafür zu speichern. Sie können sich jederzeit abmelden oder sich für andere Cookies anmelden, um eine bessere Erfahrung zu erzielen. Wenn Sie Cookies ablehnen, entfernen wir alle gesetzten Cookies in unserer Domain.
Wir stellen Ihnen eine Liste der auf Ihrem Computer in unserer Domain gespeicherten Cookies zur Verfügung, damit Sie überprüfen können, was wir gespeichert haben. Aus Sicherheitsgründen können wir keine Cookies von anderen Domains anzeigen oder ändern. Sie können diese in den Sicherheitseinstellungen Ihres Browsers überprüfen.
Wir verwenden auch verschiedene externe Dienste wie Google Webfonts, Google Maps und externe Videoanbieter. Da diese Anbieter möglicherweise personenbezogene Daten wie Ihre IP-Adresse erfassen, können Sie diese hier sperren. Bitte beachten Sie, dass dies die Funktionalität und das Erscheinungsbild unserer Website erheblich beeinträchtigen kann. Änderungen werden wirksam, sobald Sie die Seite neu laden.
Google Webfont-Einstellungen:
Google Map-Einstellungen:
Google reCaptcha-Einstellungen:
Einbettung von Vimeo- und Youtube-Videos:

Anne Louise Germaine Baronin de Staël-Holstein
Aktuelles, Das besondere ExponatAnne Louise Germaine Baronin de Staël-Holstein (1766 – 1817), Punktierstich von Edward Scriven (1775 – 1841), nach François Pascal Simon Gérard (1770 – 1837), Großbritannien, 1835, Papier (Otto-von-Bismarck-Stiftung Friedrichsruh, Inventar-Nr.: ZSg 2760)
Auch wenn kriegerische Auseinandersetzungen insbesondere in der frühen Neuzeit Spuren im kollektiven historischen Gedächtnis von Deutschen und Franzosen hinterließen, führte dies noch nicht zu beiderseitigen Hassgefühlen. Eine jahrhundertealte „Erbfeindschaft“ zwischen beiden Völkern existierte bis dahin nicht. Erst mit der Entstehung einer nationalen Identität beiderseits des Rheins infolge der Französische Revolution und der Napoleonischen Kriege wurde der Nachbar zum potenziellen „Feind“. Dichter und Schriftsteller trugen mit ihren Schriften zum Abbau, aber auch zur Verbreitung der Feindbilder bei. Bis 1870 wechselten jedoch gegenseitige Gleichgültigkeit, Neugier und Bewunderung sowie Furcht und Feindschaft einander ab.
Anne Louise Germaine Baronin de Staël-Holstein („Madame de Staël“) war eine französische Schriftstellerin und Tochter des aus Genf stammenden Bankiers und Finanzministers Ludwigs XVI., Jacques Necker (1732 – 1804). Schon als Jugendliche interessierte sie sich für Literatur und Politik. Ihre liberale Einstellung machte sie zur Gegnerin Napoleons I. Zeitweise musste sie deswegen Frankreich verlassen. Sie unterhielt in Paris einen literarischen Salon und verfasste Romane und literaturtheoretische Schriften, veröffentlichte aber auch Werke mit politischem Inhalt.
Ihr bedeutendstes Werk, das zeitweise in Frankreich verbotene Buch „De l’Allemagne“ („Über Deutschland“), erschien 1813 in London in französischer Sprache und in einer englischen Übersetzung. Die Autorin verarbeitete darin die Erlebnisse während ihrer Deutschlandreisen 1803/04 und 1807/08. Sie schildert die Deutschen als begeisterte Anhänger von Literatur, Musik und Philosophie, aber auch als ein politisch rückständiges Volk. Innerhalb weniger Wochen nach Erscheinen wurden rund 70.000 Exemplare des Werks verkauft. Das gelobte, aber auch geschmähte Buch machte deutsche Literatur und Lebensart nicht nur in Frankreich, sondern in ganz Europa einem größeren Publikum bekannt. Germaine de Staël starb 51-jährig an den Folgen eines Schlaganfalls.
Dieses besondere Exponat wurde in der Sonderausstellung „1870/71. Reichsgründung in Versailles“ gezeigt, der Katalog ist in unserem Online-Shop und in unseren Ausstellungshäusern in Friedrichsruh erhältlich.
Zuvor erschienen: Das besondere Exponat: Das besondere Exponat: Ghosts at Versailles
Ein Wagner-Gedicht mit Vorgeschichte. Leihgabe der Otto-von-Bismarck-Stiftung in Berlin zu sehen
Aktuelles„Dem deutschen Heere“, Seite 1 und 2. Diese handschriftliche Fassung sandte Richard Wagner 1871 an Otto von Bismarck. (© Otto-von-Bismarck-Stiftung)
Otto von Bismarck war dem Musikgenuss keineswegs abgeneigt, aber er war kein Bewunderer Richard Wagners. Ihn erfreuten das Klavierspiel seiner Frau Johanna und die Konzertabende, zu denen bekannte Musiker oder Sänger ins eigene Haus eingeladen wurden. Dennoch befindet sich in seinem Nachlass ein handgeschriebenes Gedicht, das der damals aufstrebende Komponist Ende Januar 1871 – eine Woche nach der Kaiserproklamation in Versailles – schrieb und ihm sandte. „Dem deutschen Heere“, so der Titel, wird seit vergangener Woche als Leihgabe in der Ausstellung „Richard Wagner und das deutsche Gefühl“ gezeigt. Sie ist bis zum 11. September 2022 im Deutschen Historischen Museum Berlin (DHM) zu sehen.
Weiterlesen
Kalenderblatt: Schloss Versailles, Königshof
AktuellesSchloss Versailles, Königshof. Kolorierter Stahlstich von Elizabeth Byrne (1777 – 1849), nach einer Vorlage von Thomas Talbot Bury (1809-1877), Großbritannien, 1829, Papier (© Otto-von-Bismarck-Stiftung)
Die Kleider der Spaziergängerinnen verraten, dass dieser Stich das Schloss Versailles einige Jahrzehnte nach dem Ende der absolutistischen Monarchie in Frankreich zeigt. Nach der Revolution 1789 wurde das Gebäudeensemble zunächst nur noch notdürftig erhalten und diente, wie diese Darstellung veranschaulicht, dem Bürgertum als Ausflugsziel.
Weiterlesen