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Von 1815 bis 1866 trafen in Frankfurt am Main wie in keiner anderen Stadt deutsche und europäische Diplomaten aufeinander. Sie waren bei der Bundesversammlung, dem ständig tagenden Gesandtenkongress des Deutschen Bundes, akkreditiert, wohnten oftmals nur wenige Gehminuten voneinander entfernt und feierten zusammen auf Bällen. Unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Luisa Götz erläutert in ihrem Vortrag zunächst die außenpolitische Bedeutung des Deutschen Bundes und die Zusammensetzung der Bundesversammlung. Die Nachbarschaften der Diplomaten werden dann auf historischen Stadtplänen veranschaulicht. Deutlich wird, dass insbesondere kleine Fürstentümer, die sich keine eigenen Gesandten in anderen Ländern leisten konnten, von dieser räumlichen Nähe politisch profitierten.

Startbild unter Verwendung von: „Ansicht des Römerbergs, um 1840“, in: Historische Ortsansichten, Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

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Stephan Weinholz, Hans-Jürgen Otto, Silke Weerts, Dr. Pauline Puppel, Georg Motschmann und Friederike Teetz mit unserem Geschäftsführer Dr. Ulf Morgenstern (v.l.n.r.)

Der Verein zur Förderung der Otto-von-Bismarck-Stiftung e. V. ist gestern zu seiner jährlichen Mitgliederversammlung zusammengekommen. Es wurde turnusgemäß ein neuer Vorstand gewählt, wobei die Vorsitzende Dr. Pauline Puppel im Amt bestätigt wurde.

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Kapitol des Staates Alabama (State Capitol at Montgomery, Alabama), Fotografie, USA, um 1903, Abzug auf Papier (Reproduktion), Otto-von-Bismarck-Stiftung, Friedrichsruh, Inventar-Nr.: F 2024/091

Das Alabama State Capitol (auch First Confederate Capitol) wurde von 1849 bis 1851 auf den Grundmauern des zuvor abgebrannten Vorgängerbaus auf dem Capitol Hill (auch Goat Hill, Ziegenhügel) errichtet. Der Entwurf im Stil des Neoklassizismus stammt von dem Architekten Barachias Holt (1815 – 1888).

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