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Parlamentsgebäude (House of Parliament, Ottawa), Fotografie, Kanada, um 1914, Abzug auf Papier (Reproduktion), Otto-von-Bismarck-Stiftung, Friedrichsruh, Inventar-Nr.: F 2024/089

1858 bestimmte Königin Victoria (1819 – 1901) Ottawa zur zukünftigen Hauptstadt der britischen Provinz Kanada, 1865 wurde diese Festlegung formell vollzogen. Im folgenden Jahr begann auf dem Barracks Hill (nun: Parliament Hill) der Bau der Parlaments- und Regierungsgebäude.

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Von 1815 bis 1866 trafen in Frankfurt am Main wie in keiner anderen Stadt deutsche und europäische Diplomaten aufeinander. Sie waren bei der Bundesversammlung, dem ständig tagenden Gesandtenkongress des Deutschen Bundes, akkreditiert, wohnten oftmals nur wenige Gehminuten voneinander entfernt und feierten zusammen auf Bällen. Unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Luisa Götz erläutert in ihrem Vortrag zunächst die außenpolitische Bedeutung des Deutschen Bundes und die Zusammensetzung der Bundesversammlung. Die Nachbarschaften der Diplomaten werden dann auf historischen Stadtplänen veranschaulicht. Deutlich wird, dass insbesondere kleine Fürstentümer, die sich keine eigenen Gesandten in anderen Ländern leisten konnten, von dieser räumlichen Nähe politisch profitierten.

Startbild unter Verwendung von: „Ansicht des Römerbergs, um 1840“, in: Historische Ortsansichten, Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0

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Stephan Weinholz, Hans-Jürgen Otto, Silke Weerts, Dr. Pauline Puppel, Georg Motschmann und Friederike Teetz mit unserem Geschäftsführer Dr. Ulf Morgenstern (v.l.n.r.)

Der Verein zur Förderung der Otto-von-Bismarck-Stiftung e. V. ist gestern zu seiner jährlichen Mitgliederversammlung zusammengekommen. Es wurde turnusgemäß ein neuer Vorstand gewählt, wobei die Vorsitzende Dr. Pauline Puppel im Amt bestätigt wurde.

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