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Ein Meilenstein auf dem langen Weg zur parlamentarischen Demokratie: Sitzung des Reichstags des Norddeutschen Bundes im Herrenhaus des Preußischen Landtags, erschienen in: Parlamentstagebuch, 1867 (Reproduktion, © Otto-von-Bismarck-Stiftung)

Als Reiseführer durch die deutsche Demokratiegeschichte bieten sich drei Broschüren an, die der Verein Gegen Vergessen – Für Demokratie e.V. herausgegeben hat. Dabei geht es kreuz und quer durch die Republik, es stellen sich unter anderem das Alliierten-Museum in Berlin, die Erinnerungsstätte Matthias Erzberger auf der Schwäbischen Alb, die Otto-von-Bismarck-Stiftung in Friedrichsruh und die pfälzische Stiftung Hambacher Schloss vor – insgesamt 51 Institutionen, die unter dem Dach der Arbeitsgemeinschaft Orte der Demokratiegeschichte zusammenarbeiten.

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Matthias Erzberger am 6. Februar 1919 anlässlich der Eröffnung der Nationalversammlung vor dem Weimarer Schloss, Foto: Bildagentur Presse-Photo A. Frankl (© Haus der Geschichte Baden-Württemberg)

Matthias Erzberger wurde für seinen kompromisslosen Einsatz für die Demokratie in Deutschland ermordet. Der bekannte Politiker, der der Weimarer Republik als Vizekanzler und Reichsfinanzminister gedient hatte, wurde am 26. August 1921 auf einer Wanderung im Schwarzwald von zwei rechtsextremistischen Terroristen erschossen. Mit Dr. Christopher Dowe erläuterte auf Einladung der Otto-von-Bismarck-Stiftung am vergangenen Donnerstag ein ausgewiesener Experte die Vorgeschichte dieses Attentats, seine Bedeutung und Auswirkungen.

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Ansicht auf das Schloss von Versailles, auf Teile der Gartenanlage sowie auf einen kleinen Teil der Stadt, laut Bildunterschrift vom erhöhten Standpunkt des Gemüsegartens aus. Kolorierter Kupferstich, Pierre Menant, Frankreich, 1724.

Das Schloss von Versailles wurde unter Ludwig XIV. nicht nur zum Fixpunkt im Leben von Hof und Adel. Seine Räumlichkeiten standen zudem ebenso wie die bald eindrucksvollen Garten- und Parkanlagen allen Neugierigen und Hilfesuchenden offen.

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