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Geschrieben von Dr. Maik Ohnezeit am Mittwoch, den 29. April 2015 um 12:31 Uhr

Die hier abgebildeten Objekte wurden von der Polizei sichergestellt. Es handelt sich dabei um eine Büste Otto von Bismarcks, hergestellt von der Bronzegießerei H. Gladenbeck & Sohn in Friedrichshagen/Berlin nach einen Entwurf von Carl Begas dem Jüngeren (1845 – 1916) aus dem Jahr 1895, sowie eine Hirschskulptur („Röhrender Hirsch“) des Dresdner Bildhauers Fritz Kretzschmar (1863 – 1915) Hinweise hinsichtlich der Herkunft dieser Objekte sind an die Polizeistation Garding, Tel.: 04862/102310, zu richten.

Geschrieben von Schönhausen am Freitag, den 24. April 2015 um 09:35 Uhr

Anlässlich seines 200. Geburtstages schickt die Otto-von-Bismarck-Stiftung Schönhausen Bismarck in Form einer Büste auf Reisen. Innerhalb eines Jahres besucht er zahlreiche Museen Sachsen-Anhalts. Dabei trifft „Bismarck“ auf verschiedene historische Persönlichkeiten, Objekte und Sammlungen. So entstehen künstlerische, humorvolle und/oder nachdenkliche Inszenierungen.

Am Internationalen Museumstag 2015 unter dem Motto „MUSEEN. GESELLSCHAFT. ZUKUNFT.“ erreicht „Bismarck“ um 15 Uhr die erste Station seiner Reise: das Kreismuseum Jerichower Land in Genthin.

Wann: 17. Mai 2015, 15 Uhr

Wo: Kreismuseum Jerichower Land, Mützelstraße 22, 39307 Genthin

Eine Kooperation mit dem Museumsverband Sachsen-Anhalt e.V.

 

Geschrieben von Dr. Ulf Morgenstern am Dienstag, den 21. April 2015 um 12:08 Uhr

Nachhaltigkeit ist ein politisches Schlagwort, das gelegentlich so sehr zur Phrase verkommt, dass man es gar nicht mehr hören kann. Ein Beispiel von Nachhaltigkeit im besten Wortsinn ist der Otto-von-Bismarck-Stiftung nun mit der Wiederververwendung eines Banners gelungen.

Angefertigt worden ist das 4 mal 8 Meter große Schwarz-Weiß-Segel für den Festakt zum 200. Geburtstag Otto von Bismarcks am 1. April 2015 im Schlüterhof des Deutschen Historischen Museums in Berlin. Nachdem die prominenten Redner des Abends vor dem moderaten, aber doch staatstragenden Hintergrund fotografiert und gefilmt worden und schließlich von der Bühne abgetreten waren, wurde es jedoch nicht fachgerecht entsorgt, sondern fand auf bisher unergründeten Wegen nach Friedrichsruh.

Und da wird es, technisch ausgedrückt, einer fachgerechten, intensiven Nachnutzung zugeführt: Seit dem heutigen Vormittag ziert es die Fassade des Stiftungsgebäudes und ist – Achtung: Anglizismus – ein echter Eyecatcher. Nun hängt es davon ab, wie sehr Wind und Wetter an Bismarck zerren.

Wenn es gut läuft, wird Bismarck in Friedrichsruh noch einige Monate lang hochgehängt.