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Schloss Versailles, vom Garten aus gesehen. Kolorierter Stahlstich, James Tibbit Willmore (1800 – 1863), nach Frederick Mackenzie (1787 – 1854), Großbritannien, 1839, Papier (© Otto-von-Bismarck-Stiftung)

Es sollte einer seiner letzten großen Aufträge werden: Frederick Mackenzie fertigte 1839 für das von Charles Heath herausgebene „Picturesque Annual“ sechs Illustrationen von Versailles an. Sie dienten als Vorlage der Stahlstiche, die gedruckt werden konnten. Drei von ihnen – die Ansicht des Schlosses vom Garten aus, der Spiegelsaal (Mai) und die Schlachtengalerie (Dezember) – sind im diesjährigen Kalender „Historische Ansichten von Versailles“ zu sehen.
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Reisepass, Druck, Frankreich, 1854, Papier (Otto-von-Bismarck-Stiftung, Inventar-Nr.: ZSg 2780)

Der hier abgebildete Reisepass für den spanischen Diplomaten Tomás de Ligués y Bardají, Marquis de Alhama (1812 – 1883) wurde am 20. Dezember 1854 vom kaiserlich französischen Außenminister Édouard Drouyn de Lhuys (1805 – 1881) ausgestellt. De Ligués war 1854 Geschäftsträger an der spanischen Vertretung in Paris. Hervorzuheben ist bei dem Dokument das farbig gestaltete Wappen des Zweiten Französischen Kaiserreichs.

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Eine Sitzung des Reichstags, Bismarck sitzt links im Bild auf der Regierungsbank. Nach der Natur aufgenommen von H. Lüders, als Schwarz-Weiß-Zeichnung erschienen in: Die Gartenlaube, 1874; der kolorierte Druck ist in der Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ zu sehen.

Emotionen, Zeitmanagement und Wissensvorsprung waren einige der Stichworte, mit denen in der vergangenen Woche auf einer zweitägigen wissenschaftlichen Konferenz in Friedrichsruh Einflussfaktoren und Rahmenbedingungen von politischen Entscheidungen während der Regierungszeit Otto von Bismarcks untersucht wurden. Veranstaltet wurde die Konferenz unter dem Titel „Entscheidungskulturen der Bismarck-Ära“ von der Otto-von-Bismarck-Stiftung und dem Historischen Institut der Universität Stuttgart unter der Leitung von Prof. Dr. Ulrich Lappenküper (Friedrichsruh) und Prof. Dr. Wolfram Pyta (Stuttgart).

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