Dass man in globalen Zeitalter auch global in die Vergangenheit blicken kann und sollte, bestätigt eine Rezension unseres vorletzten Tagungsbandes. Vielen Dank für die Zustimmung im prinzipiellen Ansatz und die […]
Die Otto-von-Bismarck-Stiftung veröffentlicht seit ihrer Gründung in der Reihe „Friedrichsruher Beiträge“ in loser Folge einzelne Aufsätze zur Bismarck-Forschung.
Meist gründen diese auf Vorträgen, die Experten aus Deutschland und der Welt in Friedrichsruh gehalten haben. An der Schnittstelle von Wissenschaft und historisch-politischer Bildungsarbeit ist so ein überschaubares Publikationsformat entstanden, dessen mittlerweile knapp 50 Bände ein reges Interesse gefunden haben.
Da etliche Titel vergriffen sind, hat sich die Stiftung entschlossen einen Sammelband mit den wichtigsten Beiträgen herauszugeben. Auf Sehepunkte ist nun eine erfreuliche Besprechung dieses Querschnitt-Bandes erschienen.
Darin wird unsere Ansicht geteilt, dass sich die Mühen der Herausgabe gelohnt haben. Erhältlich ist das Buch überall im Buchhandel oder direkt bei uns, schreiben Sie einfach eine Nachricht an das Geschäftszimmer (info@bismarck-stiftung.de).

ernhard Schlink hat einen neuen, gewohnt geschichtsträchtigen Roman geschrieben. „Olga“ ist nach der Titelfigur benannt, deren Biographie entlang eines souveränen Durchgangs durch die deutsche Geschichte von der Bismarck-Zeit bis in die Ära Brandt erzählt wird. Was um 1880 in Breslau beginnt, endet in den Studentenunruhen der ausgehenden 1960er Jahre. Die betagte Protagonistin hat das Pech, bei der Sprengung eines Bismarck-Denkmals durch vandalierende Revoluzzer verletzt zu werden und an den Folgen zu sterben.
Endlich ist er da, der Bismarck-Kalender für das Jahr 2018. Dieses Mal haben wir uns für ein Jahresthema entschieden. 12 Mal kann man sich einen Monat lang mit „Bismarcks Frauen“ beschäftigen. Aber keine Angst, wir schwenken nicht auf Yellow-Press-Niveau und jagen echten oder vermeintlichen Geliebten Bismarcks nach. Zu den zwölf Damen zählen natürlich auch Bismarcks Mutter, seine Gattin Johanna, die Tochter Marie und andere Verwandte. Für allzu viele geheimnisvolle Damen ist also gar kein Platz. Oder doch?
Im 150. Jahr des Norddeutschen Bundes zeigt die Otto-von-Bismarck-Stiftung eine Sonderausstellung zu dessen Geschichte.
Was sich nicht immer alles jährt! In diesem Jahr ist es neben dem Wittenberger Thesenanschlag Martin Luthers, dem Wartburgfest, der Oktoberrevolution und anderen mehr das Aufgehen der Herzogtümer Schleswig und Holstein als Provinzen im Königreich Preußen im Jahr 1867.

