Das besondere Exponat

Objekte aus der Sammlung der Otto-von-Bismarck-Stiftung

Korbschläger in Scheide (Höhe: 105 cm, Breite: 20 cm, Tiefe: 20 cm; Material: Metall, Textil und Leder, Bismarck-Museum Friedrichsruh, Inventar-Nr. A 013). Foto: Otto-von-Bismarck-Stiftung / Jürgen Hollweg

„Baribal“ lautete einer von Bismarcks Spitznamen in Göttingen, der gefürchtete Schwarzbär – diesen Ruf hatte er sich beim Fechten erworben. Außerdem war seine Studentenzeit von Raufereien und Trinkgelagen geprägt. So schrieb er im Januar 1833 an seinen Bruder Bernhard, dass er in seinen bis dahin 14 Mensuren nur einmal „einen kleinen Blutigen“ auf der Nasenspitze erhalten habe.

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Die Revolution von 1848/49, Teil III

Wer in den Jahren 1848/49 als Abgeordneter oder Gast an den Sitzungen der Deutschen Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche teilnahm, wird über dem Rednerpult des Versammlungspräsidenten ein großes, die Kirchenorgel verdeckendes Transparent bemerkt haben. Darauf war eine weibliche Figur abgebildet, die mit verschiedenen, für sie charakteristischen Attributen und Symbolen versehen worden war.

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Ehrenschild (Ausschnitt), Geschenk des Bundes der Landwirte (BdL) zum 1. April 1895

Ein aufwendig gestaltetes Ehrenschild aus Silber, eine vierseitige Ergebenheitsadresse auf Pergament und 10.000 Mark – das Geschenk, das eine Abordnung des Bundes der Landwirte (BdL) Otto von Bismarck zum 80. Geburtstag 1895 in Friedrichsruh überreichte, fiel mit der Geldspende als „Ehrengabe zu einem nationalen Zwecke“, wie in „Das Bismarck-Museum in Wort und Bild“ nachzulesen ist, aus dem Rahmen des Üblichen.

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