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Eine Holzbrücke führt über einen schmalen Fluss, am anderen Ufer stehen Bäume.

Brücke im Billetal bei Silk (Foto: Michael Zapf)

Geschichten über Raubritter, Zisterzienserinnen und Otto von Bismarck, Wanderungen mit Eseln und ein Drachen, der als Wasserspeier seinen Dienst verrichtet – entlang der Bille ist einiges zu entdecken, wie Jan Peter Gehrckens (Text) und Michael Zapf (Fotos) in ihrem neuen Reise- und Wanderführer „Die Bille. Was sonst“ zeigen. Auf ihrer „Entdeckungsreise von der Quelle bis ins Herz Hamburgs“ haben sie sich auch Zeit für einen Abstecher entlang der Schwarzen Au genommen. Der Nebenfluss führte sie nach Friedrichsruh und damit zu uns in den Historischen Bahnhof und in das Bismarck-Museum.

Jedem Flussabschnitt ist ein eigenes Kapitel gewidmet, in dem neben der Geschichte auch die Gegenwart lebendig geschildert wird – keineswegs nur mit Hotel- und Restauranttipps, sondern etwa auch mit einem Hinweis, wo „Büttenwarder“ zu finden ist. Unter der Überschrift „Mythen, Märchen und jede Menge Holz“ wird ein Besuch in unseren beiden Häusern empfohlen, zunächst im an vielen originalen Exponaten reichen Museum und dann in unserer Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“, die eine historische Einordnung bietet. Vorgestellt werden in dem Buch außerdem unter anderem das Eisenbahnmuseum Lokschuppen Aumühle, das Reinbeker Schloss sowie bereits auf Hamburger Stadtgebiet die Gedenkstätte Bullenhuser Damm. Naturliebhaber werden mit der Aussicht, mit viel Glück einen Eisvogel zu entdecken, an die Bille gelockt. Abgerundet wird jedes Kapitel mit Vorschlägen für Wanderungen und Fahrradtouren.

 

Jan Peter Gehrckens / Michael Zapf
Die Bille. Was sonst. Eine Entdeckungsreise von der Quelle bis ins Herz Hamburgs
Hamburg 2021