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Das Bismarck-Museum wird seit 2009 von der Otto-von-Bismarck-Stiftung als Dauerleihgabe betreut.

In Friedrichsruh ist eine sehr erfreuliche Nachricht eingetroffen: Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat in seiner abschließenden Beratung für das Jahr 2021 auch die Otto-von-Bismarck-Stiftung berücksichtigt. Sie erhält gezielt zusätzliche Mittel für die vom Vorstand seit Jahren geplante Neustrukturierung, die insbesondere den Ankauf des Bismarck-Museums mit allen Exponaten und dessen Sanierung sowie eine neue Dauerausstellung umfassen wird. Grundlage der Haushaltsentscheidung sind langjährige und intensive Planungsbemühungen des Vorstands der Otto-von-Bismarck-Stiftung in enger Abstimmung mit dem Kuratorium.

Die Stiftung hatte in Berlin einen wichtigen Fürsprecher: Der Vorsitzende ihres Fördervereins, der Bundestagsabgeordnete Norbert Brackmann (CDU), setzte sich wiederholt und erfolgreich für die Zukunftssicherung der Politikergedenkstiftung ein.

Durch die Förderung des Bundes wird es der Stiftung künftig möglich sein, ihre Kultur- und Bildungsangebote auszuweiten und damit Friedrichsruh als Erinnerungsort der deutschen Geschichte noch mehr Gewicht zu verleihen. Bedeutende Kulturgüter und Kunstwerke, die zum Bestand des von der Stiftung seit 2009 als Dauerleihgabe betreuten Museums gehören und eng mit der politischen Entwicklung Deutschlands zum Verfassungs- und Rechtsstaat verbunden sind, werden der Allgemeinheit dauerhaft – auch digitalisiert im Internet – zugänglich gemacht. Mit ihrer neuen Aufstellung wird die Stiftung außerdem ihre Mitwirkung in der Arbeitsgemeinschaft Orte der Demokratiegeschichte vertiefen.