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Videoreihe Bismarck und seine Zeit

In insgesamt neun Folgen zeigen wir, dass sich mit den Gemälden, Geschenken und persönlichen Utensilien Bismarcks, die wir in unserer Dauerausstellung und im Museum präsentieren oder in unserem Archiv aufbewahren, nicht nur Geschichten unmittelbar aus dem Leben des langjährigen preußischen Ministerpräsidenten und ersten Reichskanzlers schildern lassen. Sie sind auch eng verbunden mit wichtigen politischen, wirtschaftlichen und sozialen Entwicklungen, die Deutschland im 19. Jahrhundert prägten.

Die Geschichte eines Mythos

Schon zu seinen Lebzeiten begann der reale Politiker Otto von Bismarck mit seinen Leistungen und Fehlleistungen in der öffentlichen Wahrnehmung hinter der Heldenfigur des Reichsgründers zu verschwinden. In der ersten Folge erzählen wir von den Anfängen des Bismarck-Kults.

Ein Attentat schlägt fehl

Am 7. Mai 1866 versuchte in Berlin ein Student, den preußischen Ministerpräsidenten Otto von Bismarck zu erschießen. Damit wollte er eine deutsche Einigung verhindern, an der Österreich nicht beteiligt wäre. Ein kleiner Revolver und ein gestopftes Unterhemd zeugen im Bismarck-Museum Friedrichsruh von diesem politisch motivierten Attentat.

Der weltgewandte Politiker

Otto von Bismarck bereiste beruflich und privat viele Länder Europas und lebte als Diplomat in Paris und St. Petersburg. Einen Eindruck von seinen Fremdsprachenkenntnissen vermittelt noch heute eine Tonaufnahme, die einer Erfindung von Thomas Edison zu verdanken ist.

Die Produktion der Videoreihe wurde ermöglicht durch eine finanzielle Förderung der Beauftragten des Bundes für Kultur und Medien im Rahmen des Programms „Neustart Kultur“.