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Nikolaj Müller-Wusterwitz (l.) erzählte die Geschichte des Friedhofs und ausgewählter Grabstellen, die anregen, über die deutsche Geschichte nachzudenken.

Der erste Hinweis auf die bronzezeitlichen Gräber eröffnete einen kurzen Blick auf die lange Siedlungsgeschichte des Sachsenwaldes. Im Mittelpunkt sollten am vergangenen Sonnabend bei diesem Rundgang über den Waldfriedhof Aumühle-Wohltorf aber die Zeit des Nationalsozialismus und das Kriegsende 1945 stehen. Die Führung übernahm kenntnisreich Nikolaj Müller-Wusterwitz. Der Kulturwissenschaftler ist Mitglied des Friedhofsausschusses, außerdem bietet er regelmäßig für unsere Stiftung öffentliche Führungen durch das Bismarck-Museum und Friedrichsruh an. Dieser Rundgang stieß als Teil der Aumühler Veranstaltungsreihe „80 Jahre Kriegsende – Frieden“ auf große Resonanz: 53 Gäste schlossen sich an.

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Sein Tagebuch eröffnet nicht nur einen privaten Blick auf Ex-Kaiser Wilhelm II., sondern zeigt wie unter einem Brennglas auch den Diskurs, der in der frühen Weimarer Republik über die Wiedereinführung der Monarchie geführt wurde: Der Militärarzt Alfred Haehner diente vom November 1919 bis 1924 als Leibarzt von Wilhelm II. Er war als überzeugter Monarchist bereit gewesen, dem Hohenzollern ins niederländische Exil zu folgen. In dieser Zeit führte er ein Tagebuch, das im vergangenen Jahr von Prof. Dr. Sabine Mangold-Will ediert wurde.

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Luisa Götz arbeitet seit April 2025 als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin an unserem Standort in Schönhausen/Elbe. In Südthüringen geboren, nahm sie nach ihrem Abitur das Studium der Fächer Geschichte und Deutsch für das Gymnasiallehramt in Würzburg auf. Dort legte sie 2022 ihr Erstes Staatsexamen ab und begann im Anschluss daran – gefördert durch die Hanns-Seidel-Stiftung – mit ihrer Dissertation.

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