Schlagwortarchiv für: Hamburger Bismarck-Vortrag

Auf Einladung der Otto-von-Bismarck-Stiftung hat Prof. Dr. Carlo Masala (Universität der Bundeswehr München) am 29. März 2022 den diesjährigen „Hamburger Bismarck-Vortrag“ gehalten. Der Politikwissenschaftler ordnete dabei den aktuellen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine in langfristige Entwicklungen der globalen internationalen Ordnung seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs ein.

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Es ist nicht so dramatisch, wie es auf Social Media oft den Anschein hat – Sophie Schönberger, Professorin für Öffentliches Recht, Kunst- und Kulturrecht an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, hält in ihrem Essay „Zumutung Demokratie“ Abstand zu der Behauptung, unsere Gesellschaft sei gespalten oder stehe unmittelbar davor. Dennoch beobachtet auch sie den gesellschaftlichen und politischen Druck, unter den die Demokratie durch den rechten Populismus geraten ist: Dieser mache sich die zunehmende Neigung zunutze, nur die eigene Meinung als maßgeblich anzusehen, und betreibe als Kerngeschäft die Ausgrenzung des „Anderen“ – mit anderer Hautfarbe, mit anderer Meinung. Frau Prof. Dr. Schönberger wird in ihrem Vortrag unter anderem diskutieren, welche Bedeutung das Freiheitsverständnis und der gesellschaftliche Diskus für den Erhalt der Demokratie haben.

Dieser Vortrag findet in der Reihe „Hamburger Bismarck-Vortrag“ der Otto-von-Bismarck-Stiftung statt.

Literaturempfehlung:

Sophie Schönberger
Zumutung Demokratie. Ein Essay
München 2023

Foto: Jochen Müller / HHU


Ihre Anmeldung nehmen wir gerne ab dem 25. März telefonisch unter der Nummer 04104 / 97710 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de entgegen.