Frankfurt am Main: Ein Hotspot der Diplomatie im 19. Jahrhundert – Vortrag von Luisa Götz
Von 1815 bis 1866 trafen in Frankfurt am Main wie in keiner anderen Stadt deutsche und europäische Diplomaten aufeinander. Sie waren bei der Bundesversammlung, dem ständig tagenden Gesandtenkongress des Deutschen Bundes, akkreditiert, wohnten oftmals nur wenige Gehminuten voneinander entfernt und feierten zusammen auf Bällen. Unsere wissenschaftliche Mitarbeiterin Luisa Götz erläutert in ihrem Vortrag zunächst die außenpolitische Bedeutung des Deutschen Bundes und die Zusammensetzung der Bundesversammlung. Die Nachbarschaften der Diplomaten werden dann auf historischen Stadtplänen veranschaulicht. Deutlich wird, dass insbesondere kleine Fürstentümer, die sich keine eigenen Gesandten in anderen Ländern leisten konnten, von dieser räumlichen Nähe politisch profitierten.
Startbild unter Verwendung von: „Ansicht des Römerbergs, um 1840“, in: Historische Ortsansichten, Hessisches Institut für Landesgeschichte, CC BY-SA 4.0




