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Der mit der Wölfin tanzt. Hadrian, das römische Imperium und die Kunst des Möglichen

08.04.2027 |19:00 - 20:30

Hamburger Bismarck-Vortrag mit Prof. Dr. Michael Sommer

Jahrhundertelang kannten römische Legionen nur eine Marschrichtung: vorwärts. Zur Zeit des Augustus dachte der Dichter Vergil die römische Herrschaftssphäre als „imperium sine fine“, als Reich ohne Grenze in Zeit und Raum. Doch um die Zeitenwende wandelte sich das Umfeld, in dem das Imperium operierte. Die Niederlage des Varus in Germanien und andere Rückschläge an entlegenen Grenzen hatten Rom Grenzen aufgezeigt. Es brauchte nur noch eine politische Führung, die das auch begriff und einen realpolitischen Kurswechsel einleitete.

Mit Hadrian wurde 117 n. Chr. ein Mann Kaiser, der Realpolitiker durch und durch war. Wenn Rom die Wende von der Expansion zur Konsolidierung vollziehen konnte, ohne irreparablen Schaden zu nehmen, dann ist das das Werk dieses Kaisers, der Politik als Kunst des Möglichen begriff.

Prof. Dr. Michael Sommer, Universität Oldenburg, hat über 30 Monografien vorgelegt, darunter Standardwerke zur römischen und phönizischen Geschichte.

Der Eintritt ist frei.

Abb.: Rom, Mausoleum des Hadrian (Engelsburg), Künstler-Postkarte mit einer Zeichnung von G. Gioja, Leipzig, um 1900 (Library of Congress)


Ihre Anmeldung nehmen wir gerne unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail an.

Details

Datum:
08.04.2027
19:00 - 20:30 Uhr

Veranstaltungsort

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Datum:
08.04.2027
19:00 - 20:30 Uhr

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