
Im Mai 1832 schrieb sich Otto von Bismarck an der Juristischen Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen ein. Er fiel nicht gerade als fleißiger Student auf, feierte viel und landete kurze Zeit sogar im Karzer der Universität. Bereits im September 1833 verließ er die Stadt und setzte sein Studium in Berlin fort.
An die wenigen Monate, die Bismarck in Göttingen verbrachte, erinnerte man sich dort, nachdem er preußischer Ministerpräsident und erster Reichskanzler geworden war. Und so wurden Erinnerungsorte geschaffen, zu denen neben dem Karzer eine Wohnadresse in der Roten Straße und das „Bismarckhäuschen“ zählen, aber auch ein Bismarckturm, der 1896 eingeweiht wurde.
Dieser Bismarckturm ist als Kork-Modell im Bismarck-Museum Schönhausen zu sehen. Es dient bei dieser Themenführung als Ausgangspunkt für eine Beschäftigung mit Bismarcks Göttinger Zeit und für einen kurzen Blick auf andere Bismarcktürme und Denkmäler.
Der Eintritt ist frei.




