
Siebenmal wurde in den vergangenen 200 Jahren die Straße auf der Rückseite des Reichstagsgebäudes umbenannt und ähnlich wechselvoll ist auch die Geschichte des Gebäudes, das dort seine Adresse hat: das Reichstagspräsidentenpalais. Der Historiker Matthias C. Schütt stellt in seinem Vortrag die wechselvolle Nutzung vor – als Residenz des ersten Hausherrn, des Reichstagspräsidenten Franz Graf von Ballestrem, der für die parlamentarische Arbeit trotz seines Amtes wenig übrighatte, als ein Tonstudio des VEB Deutsche Schallplatten, in dem für das Amiga-Label Musik aufgenommen wurde, und heute als Sitz der Parlamentarischen Gesellschaft.
Der Eintritt ist frei.
Abb.: Auch ein Wallot-Bau: das Reichstagspräsidenten-Palais von der Spree aus gesehen, im Hintergrund das Reichstagsgebäude.




