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SUMMARY:Bismarck. Mensch und Mythos
DESCRIPTION:Das Museum ist im Alten Landhaus beheimatet\, das Otto von Bismarck 1888 als Gaststätte errichten ließ. Seit 1950 sind in dem Gebäude mehrere hundert originale Exponate aus dem Besitz des ersten Reichskanzlers zu sehen. Dazu zählt auch das Gemälde „Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches (18. Januar 1871)“ des Malers Anton von Werner. \nIm Mittelpunkt der öffentlichen Führung stehen Bismarcks politische Biografie und sein privates Leben in Friedrichsruh. Am Beispiel zahlreicher Geschenke wird aufgezeigt\, dass er bereits zu Lebzeiten von seinen Anhängern zur Kultfigur gemacht wurde. \nDas Museum befindet sich seit 2021 in unserem Besitz\, derzeit wird eine umfassende Sanierung vorbereitet. \nDer Eintritt ist frei.
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LOCATION:Bismarck-Museum\, Am Museum 2\, Friedrichsruh\, 21521
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SUMMARY:„… das unerwartet frühe Erscheinen von Braten und Salat“. Otto von Bismarck und die Tafelkultur des 19. Jahrhunderts
DESCRIPTION:Die Diplomatie Europas war seit der Frühen Neuzeit mit der exquisiten Küche verbunden. Auch im 19. Jahrhundert gehörte es für einen Botschafter zu seinem Amt\, einen Koch zu beschäftigten\, um günstige Arrangements für den politischen Gedankenaustausch zu schaffen. \nProf. Dr. Josef Matzerath\, Lehrstuhlinhaber für Sächsische Landesgeschichte an der TU Dresden\, erläutert in seinem Vortrag\, wie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts klassische Menüs gestaltet wurden. Auch Otto von Bismarck hat deren Konzeption verstanden und gewürdigt. Er war nicht nur\, wie oft zu lesen ist\, ein starker Trinker und Liebhaber deftiger Speisen\, sondern auch – zumindest von Amts wegen – ein Connaisseur. \nZeichnung: Emil Witte\, Koch der Familie von Bismarck in Friedrichsruh\, in: C. W. Allers\, Fürst von Bismarck in Friedrichsruh\, Stuttgart\, Berlin\, Leipzig 1892 \n\nAnmeldungen nehmen wir ab dem 15. Oktober entgegen. Rufen Sie uns gerne unter der Telefonnummer 04104/97710 an oder schreiben uns eine E-Mail.
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LOCATION:Historischer Bahnhof Friedrichsruh\, Am Bahnhof 2\, Friedrichsruh\, 21521
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SUMMARY:Dem Kaiser in den Topf geschaut – Streifzüge durch die Hofküche der Hohenzollern
DESCRIPTION:Leerer Bauch regiert nicht gern. Für das leibliche Wohl der Deutschen Kaiser sorgte in Berlin die Hofküche. Sie kaufte\, verwahrte und bereitete die Lebensmittel zu\, die schließlich im allerhöchsten Magen landeten. Damit leistete sie hinter den Kulissen und von den Zeitgenossen kaum beachtet ihren Beitrag zum Funktionieren des ersten deutschen Nationalstaats. Unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Daniel Stienen (Friedrichsruh) bietet mit seinem Vortrag spannende Einblicke in diesen intimen und nahezu unbekannten Ort im Berliner Schloss und das Leben der Menschen\, die dort arbeiteten. \nAbb.: Die Küche im Königlichen Schloss zu Berlin\, Lith. Anst. V. J. Halgeberg\, Berlin / Verlag v. Martin Berendt\, Berlin\, in: Ludwig Kurth\, L. Kurth\, Illustrirtes Kochbuch für bürgerliche Haushaltungen\, sowie auch für die feine Küche\, mit 105 in den Text eingedruckten Holzschnitten und der Abbildung einer Küche im Königlichen Schlosse zu Berlin\, Berlin 1862 \nDer Eintritt ist frei.
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LOCATION:Bismarck-Museum Schönhausen\, Kirchberg 4\, Schönhausen\, 39524
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SUMMARY:Otto von Bismarck und seine Zeit
DESCRIPTION:Bei der öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ im Historischen Bahnhof Friedrichsruh werden Leben und Politik des langjährigen preußischen Ministerpräsidenten und ersten Reichskanzlers vor dem Hintergrund wichtiger Entwicklungen im Deutschland des 19. Jahrhunderts erläutert. Dazu zählen die Nationalstaatsbewegung\, die rasante Industrialisierung und die Lebenssituation der Arbeiter\, aber auch der wirtschaftliche Aufstieg des Bürgertums und die politische Arbeit im Reichstag. Zur politischen Bilanz Bismarcks zählen Erfolge wie die Nationalstaatsbildung und die Einführung der Sozialversicherungen\, aber auch Fehlleistungen wie die Unterdrückung der Sozialdemokratie\, des politischen Katholizismus und der ethnischen Minderheiten. \nIn der Dauerausstellung zu entdecken sind unter anderem die goldene Feder\, mit der Bismarck 1871 den Friedensvertrag mit Frankreich unterschrieb\, Zeugnisse der deutschen Kolonialpolitik sowie Nippes\, der den Bismarck-Mythos veranschaulicht. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Der Bankier des Staates. Adolph von Hansemann und der politische Einfluss der preußisch-deutschen Discontogesellschaft
DESCRIPTION:Im 19. Jahrhundert veränderte sich das Wirtschaftssystem in Deutschland grundlegend. Technische Innovationen und Unternehmensgründungen verbanden sich mit einem modernen Kredit- und Finanzsystem. Auf diese Entwicklung gewann die Disconto-Gesellschaft unter der Leitung von Adolph von Hansemann (1827 – 1903) maßgeblichen Einfluss. Der Historiker Dr. Ansgar Lauterbach zeigt in seinem Vortrag\, wie es dem Kreditinstitut gelang\, im Austausch mit politischen Entscheidungsträgern – zu denen auch Reichskanzler Otto von Bismarck zählte – die finanzielle Architektur des Deutschen Reiches zu definieren. Als Beispiele dienen die Kriegsfinanzierungen 1866 und 1870/71 sowie die Rettung der Rumänischen Staatsbahn\, bei der zahlreiche deutsche Adelige investiert hatten. Der Betrachtungszeitraum endet mit der Entlassung Bismarcks 1890 aus allen Ämtern. Die Disconto-Gesellschaft fusionierte 1929 mit der Deutschen Bank. \nDer Eintritt ist frei. \nAbb.: Kassensaal der Discontogesellschaft in Berlin\, 1903 \n\nIhre Anmeldung nehmen wir gerne ab dem 12. November entgegen\, telefonisch unter der Nummer 04104/97710 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de.
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SUMMARY:Ein Weihnachtsgeschenk für Tyras
DESCRIPTION:Otto von Bismarck war ein passionierter Hundebesitzer\, wie bei dieser öffentlichen Themenführung gezeigt wird\, der gelegentlich mit einer seiner Doggen unbeliebten Besuch erschreckte. Die Tiere selbst bedachte er wiederholt mit den Namen „Tyras“ und „Rebekka“. Das Halsband\, das im Bismarck-Museum Schönhausen zu sehen ist\, war dem ersten Tyras zugedacht. Die Dogge verstarb unter weltweiter Anteilnahme am 19. Januar 1889.
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SUMMARY:150 Jahre Lauenburg in Preußen. Was ging\, was kam\, was blieb?
DESCRIPTION:Es wurde ein Aufbruch in die Moderne: Das Herzogtum Lauenburg wurde am 1. Juli 1876 als gleichnamiger Kreis in die preußische Provinz Schleswig-Holstein eingegliedert. Dr. Jan Schlürmann zeigt in seinem Vortrag\, dass sich mit diesem Ende der politischen Selbstständigkeit auch kulturell und wirtschaftlich vieles änderte. Einige dieser Änderungen sollten sich als so nachhaltig erweisen\, dass sie seither alle Regimewechsel in Deutschland überdauerten. \nDer Vortrag findet als Kooperationsveranstaltung der Otto-von-Bismarck-Stiftung und der Stiftung Herzogtum Lauenburg im Historischen Bahnhof Friedrichsruh statt. Der Eintritt ist frei. \nAbb.: Ansicht von Lauenburg um 1859. Nach der Eingliederung in Preußen veränderte sich diese Ansicht: 1878 wurde die erste Eisenbahnbrücke über die Elbe gebaut. Kolorierter Druck nach einer Lithografie von A. Nay (Kreismuseum Herzogtum Lauenburg) \n\nIhre Anmeldung nehmen wir gerne ab dem 26. November entgegen (Telefon: 04104-97710; E-Mail: info@bismarck-stiftung.de)
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DESCRIPTION:Bei der öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ im Historischen Bahnhof Friedrichsruh werden Leben und Politik des langjährigen preußischen Ministerpräsidenten und ersten Reichskanzlers vor dem Hintergrund wichtiger Entwicklungen im Deutschland des 19. Jahrhunderts erläutert. Dazu zählen die Nationalstaatsbewegung\, die rasante Industrialisierung und die Lebenssituation der Arbeiter\, aber auch der wirtschaftliche Aufstieg des Bürgertums und die politische Arbeit im Reichstag. Zur politischen Bilanz Bismarcks zählen Erfolge wie die Nationalstaatsbildung und die Einführung der Sozialversicherungen\, aber auch Fehlleistungen wie die Unterdrückung der Sozialdemokratie\, des politischen Katholizismus und der ethnischen Minderheiten. \nIn der Dauerausstellung zu entdecken sind unter anderem die goldene Feder\, mit der Bismarck 1871 den Friedensvertrag mit Frankreich unterschrieb\, Zeugnisse der deutschen Kolonialpolitik sowie Nippes\, der den Bismarck-Mythos veranschaulicht. \nDer Eintritt ist frei.
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