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SUMMARY:Otto von Bismarck und die Revolution 1848:  Revolutionäre Erfahrungen in der Altmark
DESCRIPTION:Wir bieten am 18. März – dem Tag der Demokratiegeschichte – im Bismarck-Museum Schönhausen/Elbe eine Tagesveranstaltung an\, die sich insbesondere an Lehrkräfte richtet. Alle Programmteile sind öffentlich. Für die beiden Vormittagstermine (Führung und Workshop) bitten wir um Anmeldung per E-Mail. \nDer 18. März wurde im vergangenen Jahr von der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte als bundesweiter Aktionstag ausgerufen. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. \n  \nProgramm\n11:30 – 12:00 Uhr\nBegrüßung und Einführung in das Thema \n12:00 – 13:15 Uhr\nDer altmärkische Landadel und der März-Aufstand in Berlin 1848\nThemenbezogene Führung durch das Bismarck-Museum und den Gutspark mit Diskussion\, geleitet von Julian Simons\, Referent für Bildung und Vermittlung der Otto-von-Bismarck-Stiftung \n13:15 – 14:00 Uhr\nPause \n14:00 – 15:00 Uhr\nOtto von Bismarck und die Revolution 1848\nWorkshop mit Prof. Dr. Sabine Mangold-Will\, Standortleiterin der Otto-von-Bismarck-Stiftung\, und Luisa von Korff\, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Otto-von-Bismarck-Stiftung \n15:00 – 15:30 Uhr\nPause \n15:30 – 16:15 Uhr\nVolkes Stimme! Parlamentarismus und demokratische Kultur im Deutschen Kaiserreich\nAusstellungswiederöffnung sowie Themenführung zur Revolution 1848 mit Julian Simons \n16:15 – 16:45 Uhr\nAbschlussgespräch \n16:45 – 17:00 Uhr\nPause \n17:00 Uhr\nParlament und Alltag. Familienbriefe von Abgeordneten \nder Frankfurter Nationalversammlung und ihren Ehefrauen 1848/49\nVortrag von Isabel Heide\, M.A.\, wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Graduiertenkolleg „Politik der Aufklärung“ an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg \nDie Teilnahme ist kostenlos. \n\nAbb.: Otto von Bismarck als Landtagsabgeordneter\, Daguerreotypie von Philipp Graff (1813 – 1851)\, Berlin\, 1848 / Dorfplatz in Schönhausen/Elbe\, undatierte Postkarte (Ausschnitt) \n 
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SUMMARY:Parlament und Alltag. Familienbriefe von Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung und ihren Ehefrauen 1848/49
DESCRIPTION:Im Frühjahr 1848 entstand mit der Frankfurter Nationalversammlung das erste gesamtdeutsche Parlament. Das Mandat brachte für die gewählten Abgeordneten einen grundlegend neuen Alltag mit sich. Viele hatten zuvor noch kein politisches Amt auf überregionaler Ebene ausgeübt und mussten für eine unbestimmte Zeit nach Frankfurt umziehen. Feste Routinen und Tagesabläufe gab es daher zunächst nicht und entwickelten sich erst im Laufe des einjährigen Bestehens der Versammlung. \nIsabel Heide nimmt das tägliche Leben der Abgeordneten in den Blick und fragt\, an welchen Orten parlamentarische Arbeit stattfand. Neben dem Plenarsaal spielten u.a. Wohnungen\, Gasthäuser und Vereinslokale eine wichtige Rolle. \nEin besonderer Blick gilt auch dem Familienalltag\, der sich mit dem Mandat ebenfalls veränderte. Briefe zwischen Abgeordneten und ihren Ehefrauen zeigen\, wie Aufgaben über die Entfernung hinweg organisiert wurden. Ehefrauen wirkten dabei häufig an der politischen Arbeit ihrer Männer als Beraterinnen\, Korrekturleserinnen und Ansprechpartnerinnen für die Bürger des Wahlkreises mit. Zugleich ging es um alltägliche Fragen: um Geld\, die Wohnungssuche\, Kinderbetreuung und Planung von gemeinsamer Zeit. So wird sichtbar\, in welchem Maße die Arbeit der Abgeordneten durch ihre Familien gestützt\, organisiert und mitgestaltet wurde. \nIsabel Heide\, M. A.\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Graduiertenkolleg „Politik der Aufklärung“ an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg \nAbb.: Mitglieder der Linken des ersten deutschen Reichstags in Frankfurt a.M.\, Lithografie von Wilhelm Völker\, 1849\, © Wien-Museum (CC0) \n 
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SUMMARY:Ein Leben für die Politik? Parlamentarischer Alltag im 19. Jahrhundert
DESCRIPTION:Ein Vortrag von Lukas Yavari\, Berlin\, am bundesweiten Tag der Demokratiegeschichte \nWas bedeutete es\, im 19. Jahrhundert Abgeordneter zu sein? Die Ausübung eines Mandats beschränkte sich nicht nur auf das Halten von Reden im Parlament. Es veränderte den gesamten Alltag der Parlamentarier: Sie pendelten zwischen Heimat und Hauptstadt\, verbrachten während der Sitzungszeiten oft Wochen fern von ihren Familien\, pflegten politische Kontakte und mussten ihre beruflichen Verpflichtungen mit den wachsenden Anforderungen parlamentarischer Arbeit vereinbaren. \nMit der zunehmenden Bedeutung der Parlamente seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wandelte sich dabei der politische Alltag grundlegend. Was zunächst häufig als nebenberufliche Aufgabe von Honoratioren verstanden wurde\, entwickelte sich im Deutschen Kaiserreich zunehmend zu einer zeitaufwendigen politischen Tätigkeit. Sitzungen\, Ausschussarbeit\, Fraktionsberatungen\, Wahlkreisbesuche und eine stetig wachsende Korrespondenz machten das Abgeordnetenmandat zu einer anspruchsvollen Aufgabe\, die neue Formen politischer Arbeit und Organisation erforderte. \nLukas Yavari blickt in seinem Vortrag auf diese bislang wenig wahrgenommene Seite der Politik- und Parlamentsgeschichte. Anhand persönlicher Briefe und Tagebücher wird gezeigt\, wie Abgeordnete ihren Alltag organisierten und mit den wachsenden Belastungen politischer Arbeit umgingen. Dabei wird deutlich\, dass Politik nicht allein im Parlamentsgebäude stattfand: Ehefrauen\, Familien und persönliche Netzwerke waren entscheidende Voraussetzungen für die Ausübung eines parlamentarischen Mandats. \nLukas Yavari\, M.A.\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsprojekts „Abgeordnetenleben 1871 – 1918“ bei der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien e.V.\, Berlin \nAbb.: Die Abgeordneten Dr. Ludwig Windthorst (l.) und Johannes von Miquel\, in: Julius Braatz: Der Reichstag und sein Heim\, Berlin 1889 \n\nGerne nehmen wir ab dem 4. März Ihre Anmeldung unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail entgegen. Der Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Der Sachsenwald – und natürlich Bismarck
DESCRIPTION:Frühindustrialisierung\, Forstwirtschaft\, Tourismus\, Immobilienprojekt – der Sachsenwald hat bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ganz unterschiedliche wirtschaftliche Zyklen erlebt. Bei diesem Rundgang werden die Orte erkundet\, die mit dieser Geschichte verbunden sind. Besondere Aufmerksamkeit wird dem einstigen Waldbesitzer Otto von Bismarck gelten. \nDer Rundgang unter der Leitung von Nikolaj Müller-Wusterwitz beginnt am Historischen Bahnhof Friedrichsruh\, führt durch den Sachsenwald nach Aumühle und zurück. Dauer: ca. 2\,5 Stunden\, festes Schuhwerk wird empfohlen. Die Teilnahme ist kostenlos. \nAbb.: Aumühle (bei Friedrichsruh)\, Lithografie von Wilhelm Heuer (1813 – 1890)\, © Otto-von-Bismarck-Stiftung
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