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SUMMARY:Dem Kaiser in den Topf geschaut – Streifzüge durch die Hofküche der Hohenzollern
DESCRIPTION:Leerer Bauch regiert nicht gern. Für das leibliche Wohl der Deutschen Kaiser sorgte in Berlin die Hofküche. Sie kaufte\, verwahrte und bereitete die Lebensmittel zu\, die schließlich im allerhöchsten Magen landeten. Damit leistete sie hinter den Kulissen und von den Zeitgenossen kaum beachtet ihren Beitrag zum Funktionieren des ersten deutschen Nationalstaats. Unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Daniel Stienen (Friedrichsruh) bietet mit seinem Vortrag spannende Einblicke in diesen intimen und nahezu unbekannten Ort im Berliner Schloss und das Leben der Menschen\, die dort arbeiteten. \nAbb.: Die Küche im Königlichen Schloss zu Berlin\, Lith. Anst. V. J. Halgeberg\, Berlin / Verlag v. Martin Berendt\, Berlin\, in: Ludwig Kurth\, L. Kurth\, Illustrirtes Kochbuch für bürgerliche Haushaltungen\, sowie auch für die feine Küche\, mit 105 in den Text eingedruckten Holzschnitten und der Abbildung einer Küche im Königlichen Schlosse zu Berlin\, Berlin 1862 \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Otto von Bismarck und seine Zeit
DESCRIPTION:Bei der öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ im Historischen Bahnhof Friedrichsruh werden Leben und Politik des langjährigen preußischen Ministerpräsidenten und ersten Reichskanzlers vor dem Hintergrund wichtiger Entwicklungen im Deutschland des 19. Jahrhunderts erläutert. Dazu zählen die Nationalstaatsbewegung\, die rasante Industrialisierung und die Lebenssituation der Arbeiter\, aber auch der wirtschaftliche Aufstieg des Bürgertums und die politische Arbeit im Reichstag. Zur politischen Bilanz Bismarcks zählen Erfolge wie die Nationalstaatsbildung und die Einführung der Sozialversicherungen\, aber auch Fehlleistungen wie die Unterdrückung der Sozialdemokratie\, des politischen Katholizismus und der ethnischen Minderheiten. \nIn der Dauerausstellung zu entdecken sind unter anderem die goldene Feder\, mit der Bismarck 1871 den Friedensvertrag mit Frankreich unterschrieb\, Zeugnisse der deutschen Kolonialpolitik sowie Nippes\, der den Bismarck-Mythos veranschaulicht. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Der Bankier des Staates. Adolph von Hansemann und der politische Einfluss der preußisch-deutschen Discontogesellschaft
DESCRIPTION:Im 19. Jahrhundert veränderte sich das Wirtschaftssystem in Deutschland grundlegend. Technische Innovationen und Unternehmensgründungen verbanden sich mit einem modernen Kredit- und Finanzsystem. Auf diese Entwicklung gewann die Disconto-Gesellschaft unter der Leitung von Adolph von Hansemann (1827 – 1903) maßgeblichen Einfluss. Der Historiker Dr. Ansgar Lauterbach zeigt in seinem Vortrag\, wie es dem Kreditinstitut gelang\, im Austausch mit politischen Entscheidungsträgern – zu denen auch Reichskanzler Otto von Bismarck zählte – die finanzielle Architektur des Deutschen Reiches zu definieren. Als Beispiele dienen die Kriegsfinanzierungen 1866 und 1870/71 sowie die Rettung der Rumänischen Staatsbahn\, bei der zahlreiche deutsche Adelige investiert hatten. Der Betrachtungszeitraum endet mit der Entlassung Bismarcks 1890 aus allen Ämtern. Die Disconto-Gesellschaft fusionierte 1929 mit der Deutschen Bank. \nDer Eintritt ist frei. \nAbb.: Kassensaal der Discontogesellschaft in Berlin\, 1903 \n\nIhre Anmeldung nehmen wir gerne ab dem 12. November entgegen\, telefonisch unter der Nummer 04104/97710 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de.
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SUMMARY:Infostand auf dem Weihnachtsmarkt Aumühle
DESCRIPTION:Am ersten Adventswochenende findet wieder am Bismarckturm der Weihnachtsmarkt Aumühle statt. \nSonnabend\, 28. November: 15:00 – 19:30 Uhr \nSonntag\, 29. November\, 14:00 – 17:30 Uhr \nWir informieren an unserem Stand über unsere Arbeit und die geplanten Veranstaltungen. \nAusgerichtet wird der Weihnachtsmarkt vom Verein für Kultur und Bildung in Aumühle e.V. Gestaltet wird er von lokalen Vereinen und Organisationen sowie Kunsthandwerkerinnen und Kunsthandwerkern aus der Umgebung. \nweitere Informationen
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SUMMARY:Infostand auf dem Nikolausmarkt in Schönhausen/Elbe
DESCRIPTION:Die Gemeinde Schönhausen/Elbe lädt am Sonnabend\, 28. November\, von 14:00 bis 18:00 Uhr zu einem Nikolausmarkt ein. Er findet auf dem kleinen Platz mit der Adresse „Am Kirchberg“ in unmittelbarer Nähe der Kirche und unserer Gebäude statt. Wir beteiligen uns sehr gerne mit einem Infostand\, an dem wir nicht nur über unsere Veranstaltungen im kommenden Halbjahr informieren werden. Kommen Sie gerne vorbei!
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SUMMARY:Ein Weihnachtsgeschenk für Tyras
DESCRIPTION:Otto von Bismarck war ein passionierter Hundebesitzer\, wie bei dieser öffentlichen Themenführung gezeigt wird\, der gelegentlich mit einer seiner Doggen unbeliebten Besuch erschreckte. Die Tiere selbst bedachte er wiederholt mit den Namen „Tyras“ und „Rebekka“. Das Halsband\, das im Bismarck-Museum Schönhausen zu sehen ist\, war dem ersten Tyras zugedacht. Die Dogge verstarb unter weltweiter Anteilnahme am 19. Januar 1889.
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SUMMARY:150 Jahre Lauenburg in Preußen. Was ging\, was kam\, was blieb?
DESCRIPTION:Es wurde ein Aufbruch in die Moderne: Das Herzogtum Lauenburg wurde am 1. Juli 1876 als gleichnamiger Kreis in die preußische Provinz Schleswig-Holstein eingegliedert. Dr. Jan Schlürmann zeigt in seinem Vortrag\, dass sich mit diesem Ende der politischen Selbstständigkeit auch kulturell und wirtschaftlich vieles änderte. Einige dieser Änderungen sollten sich als so nachhaltig erweisen\, dass sie seither alle Regimewechsel in Deutschland überdauerten. \nDer Vortrag findet als Kooperationsveranstaltung der Otto-von-Bismarck-Stiftung und der Stiftung Herzogtum Lauenburg im Historischen Bahnhof Friedrichsruh statt. Der Eintritt ist frei. \nAbb.: Ansicht von Lauenburg um 1859. Nach der Eingliederung in Preußen veränderte sich diese Ansicht: 1878 wurde die erste Eisenbahnbrücke über die Elbe gebaut. Kolorierter Druck nach einer Lithografie von A. Nay (Kreismuseum Herzogtum Lauenburg) \n\nIhre Anmeldung nehmen wir gerne ab dem 26. November entgegen (Telefon: 04104-97710; E-Mail: info@bismarck-stiftung.de)
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SUMMARY:Otto von Bismarck und seine Zeit
DESCRIPTION:Bei der öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ im Historischen Bahnhof Friedrichsruh werden Leben und Politik des langjährigen preußischen Ministerpräsidenten und ersten Reichskanzlers vor dem Hintergrund wichtiger Entwicklungen im Deutschland des 19. Jahrhunderts erläutert. Dazu zählen die Nationalstaatsbewegung\, die rasante Industrialisierung und die Lebenssituation der Arbeiter\, aber auch der wirtschaftliche Aufstieg des Bürgertums und die politische Arbeit im Reichstag. Zur politischen Bilanz Bismarcks zählen Erfolge wie die Nationalstaatsbildung und die Einführung der Sozialversicherungen\, aber auch Fehlleistungen wie die Unterdrückung der Sozialdemokratie\, des politischen Katholizismus und der ethnischen Minderheiten. \nIn der Dauerausstellung zu entdecken sind unter anderem die goldene Feder\, mit der Bismarck 1871 den Friedensvertrag mit Frankreich unterschrieb\, Zeugnisse der deutschen Kolonialpolitik sowie Nippes\, der den Bismarck-Mythos veranschaulicht. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Neujahrsempfang in Friedrichsruh
DESCRIPTION:Neujahrsempfang der Otto-von-Bismarck-Stiftung und des Vereins zur Förderung der Otto-von-Bismarck-Stiftung e.V. mit einer Präsentation: \n„Verschollen und wiedergefunden. Glückwunschadressen und weitere Exponate aus dem ersten Bismarck-Museum in Schönhausen/Elbe“ \nAuf dem gemeinsamen Neujahrsempfang werden Geschenke für Otto von Bismarck vorgestellt\, die einst zum Bestand des ersten Bismarck-Museums in Schönhausen/Elbe gehörten. Dazu zählen vor allem Glückwunschadressen\, aber auch Büsten und Ordensschatullen. Das Museum war 1943/44 geschlossen worden\, die Objekte wurden enteignet. Ein umfangreicher Teil der Exponate befindet sich nach einer ereignisreichen Geschichte im Besitz des Landes Sachsen-Anhalt. Diese sind als Leihgaben im heutigen Bismarck-Museum in Schönhausen zu sehen. Ein weiterer Teil wurde 2026 von der Erbengemeinschaft an unsere Stiftung verkauft. Eine Auswahl dieser „Schätze“ wird nun erstmals seit der Schließung des ersten Museums öffentlich präsentiert. \nAbb.: Glückwunschadresse der Gesellschaft Germania\, São Paulo\, 1894 \n\nGerne nehmen wir ab dem 7. Dezember Ihre Anmeldung unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail entgegen. Der Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Fakt oder Fake? Historienschummeleien auf dem Gemälde „Die Proklamation des deutschen Kaiserreichs (18. Januar 1871)“
DESCRIPTION:Das Gemälde zeigt das historische Ereignis nicht ganz so\, wie es stattgefunden hat: Als Anton von Werner 1885 den Auftrag der königlichen Familie erhielt\, als Geburtstagsgeschenk für Otto von Bismarck eine neue Fassung des Gemäldes „Die Proklamation des deutschen Kaiserreichs (18. Januar 1871)“ zu malen\, retuschierte er ein wenig die Geschichte. Bei dieser öffentlichen Kurzführung anlässlich des Jahrestages der Kaiserproklamation zeigt Dr. Maik Ohnezeit die Schummeleien auf. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Otto von Bismarck und sein Mythos als Reichsgründer
DESCRIPTION:Am 18. Januar 1871 wurde im Spiegelsaal von Schloss Versailles der preußische König Wilhelm I. zum Kaiser ausgerufen. Trotz seiner zentralen Stellung mystifizierten bald große Teile der Öffentlichkeit jemand anderen als Reichsgründer: den preußischen Ministerpräsidenten\, Bundeskanzler des Norddeutschen Bundes und dann ersten Reichskanzler Otto von Bismarck. Bei dieser Themenführung anlässlich des historischen Datums beschäftigen wir uns mit der Geschichte dieses Bismarck-Mythos. \nDer Eintritt ist frei. \n\nAbb.: Das Gemälde „Des Kaisers grossem Diener“ von Wilhelm Geissler (1848 – 1928) zeigt die Einweihung des Bismarck-Nationaldenkmals vor dem Berliner Reichstagsgebäude am 16. Juni 1901. Es ist im Bismarck-Museum Schönhausen zu sehen (© Otto-von-Bismarck-Stiftung / Jürgen Hollweg). \n 
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SUMMARY:Neujahrsempfang in Schönhausen/Elbe
DESCRIPTION:Die Otto-von-Bismarck-Stiftung und die Gemeinde Schönhausen (Elbe) laden zum gemeinsamen Neujahrsempfang ein\, \nmit der Ankündigung des Erzählcafés\n„Bismarck-Geschichten aus Schönhausen“\nund musikalischem Rahmenprogramm \nDas Herrenhaus der Familie von Bismarck fiel dem SED-Regime zum Opfer. Aber die Erinnerungen an das Gut leben in den Erzählungen weiter. Wir möchten das Jubiläumsjahr 2027 zum Anlass nehmen\, Bürgerinnen und Bürger – unsere Nachbarinnen und Nachbarn – nach Bismarck-Geschichten zu fragen\, die in den Familien bis heute erzählt werden. \nSchönhausen wurde 1202\, vor 825 Jahren\, zum ersten Mal erwähnt\, die Kirche St. Marien und Willebrord 1212 geweiht und der Sportverein vor 100 Jahren gegründet. Unsere Stiftung ist vor 30 Jahren auf der Grundlage eines Bundesgesetzes eingerichtet worden\, seit 20 Jahren engagieren wir uns in Schönhausen. \nWir laden Sie ein\, Ihre Bismarck-Geschichten und Erinnerungen mit uns zu teilen. Besitzen Sie noch alte Zeitungsartikel\, Fotos oder Zeichnungen? Sprechen Sie uns gern auf dem Neujahrsempfang an. Wir laden dann am 25. Februar bei Kaffee und Kuchen in unser „Erzählcafé“ im Bismarck-Museum ein. \n\nAbb.: Eingang zum Gutshof\, Zeichnung von C.W. Allers\, in: C.W. Allers und Hans Kraemer\, Unser Bismarck\, Stuttgart\, Berlin\, Leipzig\, o.J.
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SUMMARY:Bismarck. Mensch und Mythos
DESCRIPTION:Das Museum ist im Alten Landhaus beheimatet\, das Otto von Bismarck 1889 als Gaststätte errichten ließ. Seit 1950 sind in dem Gebäude mehrere hundert originale Exponate aus dem Besitz des ersten Reichskanzlers zu sehen. Dazu zählt auch das Gemälde „Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches (18. Januar 1871)“ des Malers Anton von Werner. \nIm Mittelpunkt der öffentlichen Führung stehen Bismarcks politische Biografie und sein privates Leben in Friedrichsruh. Am Beispiel zahlreicher Geschenke wird aufgezeigt\, dass er bereits zu Lebzeiten von seinen Anhängern zur Kultfigur gemacht wurde. \nDas Gebäude wird derzeit auf eine umfassende Sanierung vorbereitet. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Streit um Rang und Namen: Der Gothaische Hofkalender und der europäische Adel in der Moderne
DESCRIPTION:Der Gothaische Hofkalender gilt mit seinem genealogischen Verzeichnis als wichtigstes Nachschlagewerk des europäischen Adels in der Moderne. Schon im 19. Jahrhundert war seine Autorität unter Zeitgenossen nicht unangetastet. Hannah Boeddeker\, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg\, zeigt in ihrem Vortrag\, dass der scheinbar eindeutigen Anordnung oftmals erbitterte Konflikte darüber vorausgingen\, wie einzelne Personen\, familiäre Beziehungen und adlige Ranghierarchien in dem Medium präsentiert werden sollten. In diesen Konflikten zeigt sich\, so ihre These\, die Fragilität der Familiendynamiken\, aber auch\, wie adlige Werte in der Moderne angepasst und modifiziert wurden. \nAbb.: Luise von Preußen und ihr Vater\, König Wilhelm I.\, Stahlstiche von Carl Mayer − Der Gothaische Hofkalender veröffentlichte auch Porträts ausgewählter Adeliger. \n\nDer Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung unter der Telefonnummer 04104/97710 oder schriftlich per E-Mail.
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SUMMARY:Auf der Suche nach den verlorenen Orten. Das Projekt „Lost Places in Sachsen-Anhalt“
DESCRIPTION:Eine Schiffmühle\, die Schule Martin Luthers und das Gutshaus der Familie von Bismarck zählen dazu: Sie sind verschwundene Orte\, deren Spuren von der Landesgeschichte zeugen. Prof. Dr. Jeanette van Laak\, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg\, stellt in ihrem Vortrag das Mitmach-Projekt „Lost Places in Sachsen-Anhalt“ vor\, das zur Entdeckung einlädt: Auf einer digitalen Landkarte sind bereits zahlreiche Orte\, Gebäude und Einrichtungen eingetragen\, die Markierungen führen zu Texten und Bildern – weitere Beiträge sind willkommen. \nDer Eintritt ist frei. \n\nAbb.: Gutshaus Schönhausen\, Alexander Duncker\, Die Ländlichen Wohnsitze\, Schlösser Und Residenzen Der Ritterschaftlichen Grundbesitzer in Der Preussischen Monarchie\, Band 8\, 1865 –1866
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SUMMARY:Otto von Bismarck und seine Zeit
DESCRIPTION:Bei der öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ im Historischen Bahnhof Friedrichsruh werden Leben und Politik des langjährigen preußischen Ministerpräsidenten und ersten Reichskanzlers vor dem Hintergrund wichtiger Entwicklungen im Deutschland des 19. Jahrhunderts erläutert. Dazu zählen die Nationalstaatsbewegung\, die rasante Industrialisierung und die Lebenssituation der Arbeiter\, aber auch der wirtschaftliche Aufstieg des Bürgertums und die politische Arbeit im Reichstag. Zur politischen Bilanz Bismarcks zählen Erfolge wie die Nationalstaatsbildung und die Einführung der Sozialversicherungen\, aber auch Fehlleistungen wie die Unterdrückung der Sozialdemokratie\, des politischen Katholizismus und der ethnischen Minderheiten. \nIn der Dauerausstellung zu entdecken sind unter anderem die goldene Feder\, mit der Bismarck 1871 den Friedensvertrag mit Frankreich unterschrieb\, Zeugnisse der deutschen Kolonialpolitik sowie Nippes\, der den Bismarck-Mythos veranschaulicht. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Erzählcafé: Bismarck-Geschichten aus Schönhausen
DESCRIPTION:Wir laden im Schönhauser Jubiläumsjahr 2027 in unser Erzählcafé ein. Teilen Sie mit uns bei Kaffee und Kuchen die Bismarck-Geschichten\, die in Ihrer Familie weitergetragen wurden\, oder bringen Sie Souvenirs wie beispielsweise alte Fotos mit. Wir sind gespannt auf die Erinnerungen! \n\nAbb.: „Verwalterwohnung und Linde“\, Zeichnung von C.W. Allers in: C. W. Allers und Hand Kraemer: Unser Bismarck. Gedächtnis-Ausgabe\, Stuttgart\, Berlin\, Leipzig 1898 \n 
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SUMMARY:Die letzte Bewohnerin von Gut Schönhausen: Marguerite von Bismarck
DESCRIPTION:Anlässlich des internationalen Frauentags am 8. März steht bei dieser öffentlichen Themenführung am Tag zuvor Marguerite von Bismarck (1871 – 1945) im Mittelpunkt. Als 21-Jährige heiratete die österreichische Gräfin den 22 Jahre älteren Herbert von Bismarck. Das Paar zog auf das Gut Schönhausen\, wo es einige Umbauten vornehmen ließ. Noch heute zählt zum Museumsbestand eines ihrer Kleider. Nach dem Tod Herberts 1904 übernahm sie die Aufgabe\, das – unkritische – Gedenken an ihren Schwiegervater Otto von Bismarck zu pflegen und zu fördern. \nDer Eintritt ist frei. \n\nFoto: Otto von Bismarck und seine Schwiegertochter Marguerite auf der Terrasse des Friedrichsruher Familiensitzes\, 11. Juni 1895
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SUMMARY:Bismarck. Mensch und Mythos
DESCRIPTION:Das Museum ist im Alten Landhaus beheimatet\, das Otto von Bismarck 1889 als Gaststätte errichten ließ. Seit 1950 sind in dem Gebäude mehrere hundert originale Exponate aus dem Besitz des ersten Reichskanzlers zu sehen. Dazu zählt auch das Gemälde „Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches (18. Januar 1871)“ des Malers Anton von Werner. \nIm Mittelpunkt der öffentlichen Führung stehen Bismarcks politische Biografie und sein privates Leben in Friedrichsruh. Am Beispiel zahlreicher Geschenke wird aufgezeigt\, dass er bereits zu Lebzeiten von seinen Anhängern zur Kultfigur gemacht wurde. \nDas Gebäude wird derzeit auf eine umfassende Sanierung vorbereitet. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Otto von Bismarck und die Revolution 1848:  Revolutionäre Erfahrungen in der Altmark
DESCRIPTION:Wir bieten am 18. März – dem Tag der Demokratiegeschichte – im Bismarck-Museum Schönhausen/Elbe eine Tagesveranstaltung an\, die sich insbesondere an Lehrkräfte richtet. Alle Programmteile sind öffentlich. Für die Sonderführung um 12.00 Uhr und den Workshop um 14:00 Uhr bitten wir um Anmeldung per E-Mail. \nDer 18. März wurde im vergangenen Jahr von der Stiftung Orte der deutschen Demokratiegeschichte als bundesweiter Aktionstag ausgerufen. Schirmherr ist Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier. \n  \nProgramm\n11:30 – 12:00 Uhr\nBegrüßung und Einführung in das Thema \n12:00 Uhr\nOtto von Bismarck zwischen Gutsherrschaft und Politik\nÖffentliche Sonderführung \n14:00 Uhr\nOtto von Bismarck und die Revolution von 1848 in der Altmark\nWorkshop mit Prof. Dr. Sabine Mangold-Will und Luisa von Korff \n15:30 Uhr\nVolkes Stimme! Parlamentarismus und demokratische Kultur im Deutschen Kaiserreich\nÖffentliche Wiedereröffnung der Sonderausstellung im historischen Speicher mit Prof. Dr. Sabine Mangold-Will \n15:45 Uhr\nParlamente und demokratische Kultur in der Revolution von 1848\nÖffentliche Sonderführung mit Julian Simons und Luisa von Korff \n17:00 Uhr\nParlament und Alltag. Familienbriefe von Abgeordneten \nder Frankfurter Nationalversammlung und ihren Ehefrauen 1848/49\nVortrag von Isabel Heide\, M.A.\, wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Graduiertenkolleg „Politik der Aufklärung“ an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg \nDie Teilnahme ist kostenlos. \n\nAbb.: Otto von Bismarck als Landtagsabgeordneter\, Daguerreotypie von Philipp Graff (1813 – 1851)\, Berlin\, 1848 / Dorfplatz in Schönhausen/Elbe\, undatierte Postkarte (Ausschnitt) \n 
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LOCATION:Bismarck-Museum Schönhausen\, Kirchberg 4\, Schönhausen\, 39524
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SUMMARY:Parlament und Alltag. Familienbriefe von Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung und ihren Ehefrauen 1848/49
DESCRIPTION:Im Frühjahr 1848 entstand mit der Frankfurter Nationalversammlung das erste gesamtdeutsche Parlament. Das Mandat brachte für die gewählten Abgeordneten einen grundlegend neuen Alltag mit sich. Viele hatten zuvor noch kein politisches Amt auf überregionaler Ebene ausgeübt und mussten für eine unbestimmte Zeit nach Frankfurt umziehen. Feste Routinen und Tagesabläufe gab es daher zunächst nicht und entwickelten sich erst im Laufe des einjährigen Bestehens der Versammlung. \nIsabel Heide nimmt das tägliche Leben der Abgeordneten in den Blick und fragt\, an welchen Orten parlamentarische Arbeit stattfand. Neben dem Plenarsaal spielten u.a. Wohnungen\, Gasthäuser und Vereinslokale eine wichtige Rolle. \nEin besonderer Blick gilt auch dem Familienalltag\, der sich mit dem Mandat ebenfalls veränderte. Briefe zwischen Abgeordneten und ihren Ehefrauen zeigen\, wie Aufgaben über die Entfernung hinweg organisiert wurden. Ehefrauen wirkten dabei häufig an der politischen Arbeit ihrer Männer als Beraterinnen\, Korrekturleserinnen und Ansprechpartnerinnen für die Bürger des Wahlkreises mit. Zugleich ging es um alltägliche Fragen: um Geld\, die Wohnungssuche\, Kinderbetreuung und Planung von gemeinsamer Zeit. So wird sichtbar\, in welchem Maße die Arbeit der Abgeordneten durch ihre Familien gestützt\, organisiert und mitgestaltet wurde. \nIsabel Heide\, M. A.\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Graduiertenkolleg „Politik der Aufklärung“ an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg \nAbb.: Mitglieder der Linken des ersten deutschen Reichstags in Frankfurt a.M.\, Lithografie von Wilhelm Völker\, 1849\, © Wien-Museum (CC0) \n 
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SUMMARY:Ein Leben für die Politik? Parlamentarischer Alltag im 19. Jahrhundert
DESCRIPTION:Ein Vortrag von Lukas Yavari\, Berlin\, am bundesweiten Tag der Demokratiegeschichte \nWas bedeutete es\, im 19. Jahrhundert Abgeordneter zu sein? Die Ausübung eines Mandats beschränkte sich nicht nur auf das Halten von Reden im Parlament. Es veränderte den gesamten Alltag der Parlamentarier: Sie pendelten zwischen Heimat und Hauptstadt\, verbrachten während der Sitzungszeiten oft Wochen fern von ihren Familien\, pflegten politische Kontakte und mussten ihre beruflichen Verpflichtungen mit den wachsenden Anforderungen parlamentarischer Arbeit vereinbaren. \nMit der zunehmenden Bedeutung der Parlamente seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wandelte sich dabei der politische Alltag grundlegend. Was zunächst häufig als nebenberufliche Aufgabe von Honoratioren verstanden wurde\, entwickelte sich im Deutschen Kaiserreich zunehmend zu einer zeitaufwendigen politischen Tätigkeit. Sitzungen\, Ausschussarbeit\, Fraktionsberatungen\, Wahlkreisbesuche und eine stetig wachsende Korrespondenz machten das Abgeordnetenmandat zu einer anspruchsvollen Aufgabe\, die neue Formen politischer Arbeit und Organisation erforderte. \nLukas Yavari blickt in seinem Vortrag auf diese bislang wenig wahrgenommene Seite der Politik- und Parlamentsgeschichte. Anhand persönlicher Briefe und Tagebücher wird gezeigt\, wie Abgeordnete ihren Alltag organisierten und mit den wachsenden Belastungen politischer Arbeit umgingen. Dabei wird deutlich\, dass Politik nicht allein im Parlamentsgebäude stattfand: Ehefrauen\, Familien und persönliche Netzwerke waren entscheidende Voraussetzungen für die Ausübung eines parlamentarischen Mandats. \nLukas Yavari\, M.A.\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsprojekts „Abgeordnetenleben 1871 – 1918“ bei der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien e.V.\, Berlin \nAbb.: Die Abgeordneten Dr. Ludwig Windthorst (l.) und Johannes von Miquel\, in: Julius Braatz: Der Reichstag und sein Heim\, Berlin 1889 \n\nGerne nehmen wir ab dem 4. März Ihre Anmeldung unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail entgegen. Der Eintritt ist frei.
URL:https://www.bismarck-stiftung.de/veranstaltung/ein-leben-fuer-die-politik-parlamentarischer-alltag-im-19-jahrhundert/
LOCATION:Historischer Bahnhof Friedrichsruh\, Am Bahnhof 2\, Friedrichsruh\, 21521
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SUMMARY:Otto von Bismarck und seine Zeit
DESCRIPTION:Bei der öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ im Historischen Bahnhof Friedrichsruh werden Leben und Politik des langjährigen preußischen Ministerpräsidenten und ersten Reichskanzlers vor dem Hintergrund wichtiger Entwicklungen im Deutschland des 19. Jahrhunderts erläutert. Dazu zählen die Nationalstaatsbewegung\, die rasante Industrialisierung und die Lebenssituation der Arbeiter\, aber auch der wirtschaftliche Aufstieg des Bürgertums und die politische Arbeit im Reichstag. Zur politischen Bilanz Bismarcks zählen Erfolge wie die Nationalstaatsbildung und die Einführung der Sozialversicherungen\, aber auch Fehlleistungen wie die Unterdrückung der Sozialdemokratie\, des politischen Katholizismus und der ethnischen Minderheiten. \nIn der Dauerausstellung zu entdecken sind unter anderem die goldene Feder\, mit der Bismarck 1871 den Friedensvertrag mit Frankreich unterschrieb\, Zeugnisse der deutschen Kolonialpolitik sowie Nippes\, der den Bismarck-Mythos veranschaulicht. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Bismarck und Schönhausen
DESCRIPTION:Otto von Bismarck wurde am 1. April 1815 in Schönhausen/Elbe geboren. Bei dieser öffentlichen Führung wird an das Leben seiner Familie auf dem altmärkischen Gut erinnert. Vorgestellt werden außerdem Geschenke\, die der erste Reichskanzler von seinen politischen Verehrerinnen und Verehrern erhielt\, sowie Zeugnisse seines Lebens. Damit verbunden ist ein kritischer Blick auf den Bismarck-Mythos. \nIm historischen Speicher ist zusätzlich die Sonderausstellung „Volkes Stimme! Parlamentarismus und demokratische Kultur im Deutschen Kaiserreich“ zu sehen. \nDer Eintritt ist frei. \n  \n\nAbb.: Otto von Bismarck in Schönhausen\, Druck nach einem Gemälde von Moritz Berendt\, um 1850 (Ausschnitt)\, © Otto-von-Bismarck-Stiftung
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SUMMARY:Der mit der Wölfin tanzt. Hadrian\, das römische Imperium und die Kunst des Möglichen
DESCRIPTION:Hamburger Bismarck-Vortrag mit Prof. Dr. Michael Sommer \nJahrhundertelang kannten römische Legionen nur eine Marschrichtung: vorwärts. Zur Zeit des Augustus dachte der Dichter Vergil die römische Herrschaftssphäre als „imperium sine fine“\, als Reich ohne Grenze in Zeit und Raum. Doch um die Zeitenwende wandelte sich das Umfeld\, in dem das Imperium operierte. Die Niederlage des Varus in Germanien und andere Rückschläge an entlegenen Grenzen hatten Rom Grenzen aufgezeigt. Es brauchte nur noch eine politische Führung\, die das auch begriff und einen realpolitischen Kurswechsel einleitete. \nMit Hadrian wurde 117 n. Chr. ein Mann Kaiser\, der Realpolitiker durch und durch war. Wenn Rom die Wende von der Expansion zur Konsolidierung vollziehen konnte\, ohne irreparablen Schaden zu nehmen\, dann ist das das Werk dieses Kaisers\, der Politik als Kunst des Möglichen begriff. \nProf. Dr. Michael Sommer\, Universität Oldenburg\, hat über 30 Monografien vorgelegt\, darunter Standardwerke zur römischen und phönizischen Geschichte. \nDer Eintritt ist frei. \nAbb.: Rom\, Mausoleum des Hadrian (Engelsburg)\, Künstler-Postkarte mit einer Zeichnung von G. Gioja\, Leipzig\, um 1900 (Library of Congress) \n\nIhre Anmeldung nehmen wir gerne unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail an.
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DESCRIPTION:Bei der öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ im Historischen Bahnhof Friedrichsruh werden Leben und Politik des langjährigen preußischen Ministerpräsidenten und ersten Reichskanzlers vor dem Hintergrund wichtiger Entwicklungen im Deutschland des 19. Jahrhunderts erläutert. Dazu zählen die Nationalstaatsbewegung\, die rasante Industrialisierung und die Lebenssituation der Arbeiter\, aber auch der wirtschaftliche Aufstieg des Bürgertums und die politische Arbeit im Reichstag. Zur politischen Bilanz Bismarcks zählen Erfolge wie die Nationalstaatsbildung und die Einführung der Sozialversicherungen\, aber auch Fehlleistungen wie die Unterdrückung der Sozialdemokratie\, des politischen Katholizismus und der ethnischen Minderheiten. \nIn der Dauerausstellung zu entdecken sind unter anderem die goldene Feder\, mit der Bismarck 1871 den Friedensvertrag mit Frankreich unterschrieb\, Zeugnisse der deutschen Kolonialpolitik sowie Nippes\, der den Bismarck-Mythos veranschaulicht. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Von „Musterehen“ und „Zickenkriegen“. Die Frauen in den Bismarck-Filmen
DESCRIPTION:Lichtspielhäuser und Kinopaläste lockten schon in den letzten Jahren des Kaiserreichs ein immer größeres Publikum an\, und die Filmproduzenten hielten Ausschau nach erfolgsversprechenden Stoffen. Und so schaffte es der Bismarck-Mythos wiederholt auf das Zelluloid. Die Geschichtswissenschaft hat in ihren Betrachtungen dieses sehr speziellen Genres die Aufmerksamkeit vor allem auf die Filme der NS-Zeit gelenkt\, die der Propaganda dienten. \nDer Historiker Tobias Hirschmüller wird in seinem Vortrag einen anderen Schwerpunkt setzen und die Darstellung weiblicher Charaktere aufzeigen. Hierzu zählen vor allem Johanna von Bismarck und die preußische Königin Augusta\, aber auch die Kronprinzessin Victoria oder Eugénie\, die Kaiserin der Franzosen. Welche Bilder dieser Frauen wurden in den Filmen seit dem Kaiserreich bis in die Bundesrepublik hinein vermittelt? Welche Kontinuitäten und Diskontinuitäten sind zu beobachten? \nTobias Hirschmüller\, M.A.\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter im DFG-Projekt „Eine neue Perspektive auf die deutsche Nationalstaatsgründung: Das preußische Königspaar Wilhelm I. und Augusta zwischen Neuer Ära und Reichsgründung (1857–1871). Eine digitale Edition“ am Forschungszentrum Europa der Universität Trier: Ehrenamtlich arbeitet er mit an dem EU-Projekt „Weiblicher Widerstand gegen den Nationalsozialismus in Deutschland und Frankreich“ am Haus der Frauengeschichte\, Bonn. Er ist außerdem Referent für das Projekt „100 Köpfe der Demokratie“ der Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus in Stuttgart. \nAbb.: Dieses Standbild aus dem 1913 gedrehten Film „Bismarck“ zeigt eine Szene am Pariser Hof. Bismarck (Franz Ludwig) küsst Kaiserin Eugenie die Hand\, neben ihr sitzt Napoleon III. \n  \n  \n 
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SUMMARY:Mittwochs im Museum: Die Sanierung des Bismarck-Museums. Ein Zwischenstand
DESCRIPTION:Das alte Landhaus in Friedrichsruh hat einige Umbau- und Sanierungsphasen erlebt\, zuletzt 1965 bei der vollständigen Umwandlung des Erdgeschosses in das Bismarck-Museum. Nun sind eine Grundsanierung und die Einrichtung einer neuen Dauerausstellung vorgesehen. Unser Geschäftsführer PD Dr. Ulf Morgenstern informiert über den Stand der Planungen. \nIn der neuen Reihe „Mittwochs im Museum“ laden wir bei Kaffee und Keksen zu einem Kurzvortrag mit anschließendem Gespräch in unsere Ausstellungsräume ein. \nDer Eintritt ist frei. \n\nAbb.: Neubau des Landhauses in Friedrichsruh\, Entwurf des Schwarzenbeker Zimmermeisters Holborn\, 7. März 1889. Otto von Bismarck entschied sich für eine andere Planung.
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SUMMARY:Verschollen und wiedergefunden. Glückwunschadressen und weitere Exponate aus dem ersten Bismarck-Museum in Schönhausen/Elbe
DESCRIPTION:Prof. Dr. Sabine Mangold-Will\, unsere Standortleiterin in Schönhausen\, wird Geschenke für Otto von Bismarck vorstellen\, die einst zum Bestand des ersten Bismarck-Museums im Ort gehörten. Dazu zählen vor allem Glückwunschadressen\, aber auch Büsten und Ordensschatullen. Das Museum war 1943/44 geschlossen worden\, die verbliebenen Objekte wurden enteignet. Ein umfangreicher Teil der Exponate befindet sich nach einer ereignisreichen Geschichte jetzt im Besitz des Landes Sachsen-Anhalt. Diese sind als Leihgaben im heutigen Bismarck-Museum in Schönhausen zu sehen. Ein weiterer Teil wurde 2026 von der Erbengemeinschaft an unsere Stiftung verkauft. Eine Auswahl dieser „Schätze“ wird nun erstmals seit der Schließung des ersten Museums öffentlich in Schönhausen präsentiert. \nAbb.: Glückwunschadresse der Gesellschaft Germania\, São Paulo\, 1894
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LOCATION:Bismarck-Museum Schönhausen\, Kirchberg 4\, Schönhausen\, 39524
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SUMMARY:Ein Haus und seine Geschichte. Das Reichstagspräsidenten-Palais in Berlin
DESCRIPTION:Siebenmal wurde in den vergangenen 200 Jahren die Straße auf der Rückseite des Reichstagsgebäudes umbenannt und ähnlich wechselvoll ist auch die Geschichte des Gebäudes\, das dort seine Adresse hat: das Reichstagspräsidentenpalais. Der Historiker Matthias C. Schütt stellt in seinem Vortrag die wechselvolle Nutzung vor – als Residenz des ersten Hausherrn\, des Reichstagspräsidenten Franz Graf von Ballestrem\, der für die parlamentarische Arbeit trotz seines Amtes wenig übrighatte\, als ein Tonstudio des VEB Deutsche Schallplatten\, in dem für das Amiga-Label Musik aufgenommen wurde\, und heute als Sitz der Parlamentarischen Gesellschaft. \nDer Eintritt ist frei. \nAbb.: Auch ein Wallot-Bau: das Reichstagspräsidenten-Palais von der Spree aus gesehen\, im Hintergrund das Reichstagsgebäude.
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