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SUMMARY:Volkes Stimme! Parlamentarismus und demokratische Kultur im Deutschen Kaiserreich
DESCRIPTION:Wir zeigen im Bismarck-Museum Schönhausen (historischer Kornspeicher) die Sonderausstellung „Volkes Stimme! Parlamentarismus und demokratische Kultur im Deutschen Kaiserreich“. Erzählt wird die Geschichte der repräsentativen Demokratie in Deutschland vom Mittelalter bis in die Gegenwart. Dieser Entwicklungsprozess war von Reformen und Revolutionen geprägt. Das Parlament des Deutschen Kaiserreichs\, der Reichstag\, nimmt dabei eine Schlüsselrolle ein: Es war das erste Sprachrohr für „Volkes Stimme“\, das von den Regierungen aller Bundesstaaten und der Bevölkerung anerkannt wurde. Obwohl das Kaiserreich von obrigkeitsstaatlichen Strukturen geprägt blieb\, nutzte und vergrößerte der Reichstag seine Spielräume. \nDer Eintritt ist frei. \nVirtuelle Präsenz der Sonderausstellung mit Rundgang
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SUMMARY:Neuordnung 1815: Die langen Schatten des Krieges und eine offene Zukunft
DESCRIPTION:Das Jahr 1815 ist gemeinhin mit dem Wiener Kongress und dem Beginn der Restauration verbunden. Der Historiker Jonas Wernz (Universität zu Köln) nähert sich dieser Zeit unmittelbar nach dem Ende der Napoleonischen Kriege dagegen aus der Perspektive der bürgerlichen Zeitgenossen. Er zeigt\, wie sich in der Zivilgesellschaft eigene Vorstellungen darüber entwickelten\, wie die deutsche Staatenwelt zukünftig politisch geordnet und der wirtschaftliche Wiederaufbau gestaltet werden sollten\, wie die schwierigen Lebensumstände der Bevölkerung erleichtert und Kriege verhindert werden könnten. 1815 wird damit zur Chiffre\, mit der ein Moment offener Zukünfte beschrieben wird. \nAbb: Mittelalterliche Stadt an einem Fluss\, Gemälde von Karl Friedrich Schinkel\, 1815\, Alte Nationalgalerie Berlin. Schinkel zeigt das deutsche Mittelalter als historisches Fundament einer gesellschaftlichen Erneuerung nach den Napoleonischen Kriegen. © Alte Nationalgalerie\, Staatliche Museen zu Berlin / Andres Kilger (CC BY-NC-SA) \n\nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Schleswig-Holstein 2030 – Wege zum Glück: Lesung und Gespräch
DESCRIPTION:Viele Jahre lang war Schleswig-Holstein im Glücksatlas an der Spitze. Nun ist das Land zurückgefallen. Damit im Jahre 2030 wieder die glücklichsten Menschen Deutschlands in Schleswig-Holstein leben\, gilt es etwas zu tun. Bei einer Lesung mit Gespräch wird Utz Schliesky vielfältige Vorschläge von A bis Z unterbreiten. \nProf. Dr. Utz Schliesky ist habilitierter Staatsrechtler und seit 2009 Direktor des Schleswig-Holsteinischen Landtages\, außerdem seit 2007 Geschäftsführender Vorstand des Lorenz-von-Stein-Instituts für Verwaltungswissenschaften an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. Er ist Autor zahlreicher Bücher und nun auch seines ersten Glücksratgebers. \nDie Veranstaltung findet auf Einladung des Vereins zur Förderung der Otto-von-Bismarck-Stiftung e.V. statt. \nDer Eintritt ist frei. \n\nFoto: Die Zukunft gestalten: 80 Jugendliche nahmen im November 2025 an „Jugend im Landtag“ teil (Schleswig-Holsteinischer Landtag/ Sönke Ehlers)
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SUMMARY:Viele Stärken – ein Land.  Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit
DESCRIPTION:Gemeinsam mit den anderen sechs Politikergedenkstiftungen des Bundes nehmen wir mit einem Info-Stand am Bürgerfest zum Tag der Deutschen Einheit in der Bremer Innenstadt teil. Das Fest wird vom 2. bis zum 4. Oktober gefeiert und bietet neben einer Fülle an Informationen auch ein Bühnenprogramm und als Abendinszenierung eine „Lichtgeschichte“ entlang der Weser. \nUnseren Stand finden Sie auf der Einheitsmeile zwischen Herdentor und Bischofsnadel auf der Straße Am Wall. \nOffizielle Website zum Tag der Deutschen Einheit
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SUMMARY:Bismarck und sein Mythos als Reichsgründer – öffentliche Führung am Tag der Deutschen Einheit
DESCRIPTION:Bereits zu seinen Lebzeiten entstand ein Kult um den ersten Reichskanzler. Otto von Bismarck wurde von seinen politischen Anhängern als Reichsgründer verehrt und beschenkt\, wovon noch heute viele der Exponate im Bismarck-Museum Schönhausen zeugen. Bei dieser öffentlichen Führung am Tag der Deutschen Einheit wird erkundet\, inwieweit sein Mythos den historischen Tatsachen entsprach und welchem Zweck dieser gedient haben könnte. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Otto von Bismarck und seine Zeit
DESCRIPTION:Bei der öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ im Historischen Bahnhof Friedrichsruh werden Leben und Politik des langjährigen preußischen Ministerpräsidenten und ersten Reichskanzlers vor dem Hintergrund wichtiger Entwicklungen im Deutschland des 19. Jahrhunderts erläutert. Dazu zählen die Nationalstaatsbewegung\, die rasante Industrialisierung und die Lebenssituation der Arbeiter\, aber auch der wirtschaftliche Aufstieg des Bürgertums und die politische Arbeit im Reichstag. Zur politischen Bilanz Bismarcks zählen Erfolge wie die Nationalstaatsbildung und die Einführung der Sozialversicherungen\, aber auch Fehlleistungen wie die Unterdrückung der Sozialdemokratie\, des politischen Katholizismus und der ethnischen Minderheiten. \nIn der Dauerausstellung zu entdecken sind unter anderem die goldene Feder\, mit der Bismarck 1871 den Friedensvertrag mit Frankreich unterschrieb\, Zeugnisse der deutschen Kolonialpolitik sowie Nippes\, der den Bismarck-Mythos veranschaulicht. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Menzel\, Bismarck und die Nebenscherze des Berliner Ehrenbürgerdiploms
DESCRIPTION:Eine geflügelte Putte mit Pickelhaube\, eine andere mit leerem Sektglas und ein finster blickender Kaiser Barbarossa gehören zu den vielen Details\, die sich auf dem Ehrenbürgerbrief Berlins für Otto von Bismarck entdecken lassen. Diese Urkunde war 1871 als Auftragsarbeit an Adolph Menzel (1815 – 1905) vergeben worden\, der die Gouache auf Pergament voller Anspielungen und nicht ohne Ironie ausführte. \nMenzel war seit 1856 Professor der Königlichen Akademie der Künste in Berlin und hatte wiederholt Aufträge des preußischen Königshauses angenommen. Seine Aufmerksamkeit galt allerdings auch politischen und sozialen Themen. 1848 malte er das Gemälde „Aufbahrung der Märzgefallenen“\, das als eines der ersten Werke politisch engagierter Malerei in Deutschland gilt. Ebenso wie die Revolution blieb es unvollendet. 1875 schuf er „Das Eisenwalzwerk“\, für die Studien hatte er die Königshütte in Oberschlesien besucht. \nDr. Claudia Czok (Geheimes Staatsarchiv Stiftung Preußischer Kulturbesitz\, Berlin) wird ihren Vortrag Menzel\, Bismarck und den aufschlussreichen und keineswegs zufälligen Details des Ehrenbürgerbriefs widmen. Dieser befindet sich im Besitz der Otto-von-Bismarck-Stiftung und wird als vergrößerte Reproduktion zu sehen sein. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Die Deutschen und die Natur. Eine andere Geschichte des 19. Jahrhunderts
DESCRIPTION:Prof. Dr. Birgit Aschmann\, Humboldt-Universität zu Berlin\, stellt im Historischen Bahnhof Friedrichsruh ihr Buch „Die Deutschen und die Natur. Eine andere Geschichte des 19. Jahrhunderts“ vor. In dieser großen Erzählung zeigt sie ein widersprüchliches Verhältnis auf: Künstler wie Caspar David Friedrich verehrten die Natur\, Forscher wie Carl Gustav Carus wollten sie verstehen und Ingenieure wie Johann Gottfried Tulla verbessern. Die Natur wurde aber auch in den Dienst genommen\, um soziale Hierarchien zu begründen. Mit dieser Betrachtung legt die Historikerin die Wurzeln des gegenwärtigen\, immer noch widersprüchlichen Umgangs mit der Natur offen. \nAbb.: Der Sommer (Landschaft mit Liebespaar)\, Gemälde von Caspar David Friedrich\, 1807\, Bayerische Staatsgemäldesammlungen – Neue Pinakothek \n\nDer Eintritt ist frei. Es wird um Anmeldung gebeten unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de
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SUMMARY:Otto von Bismarck und seine Zeit
DESCRIPTION:Bei der öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ im Historischen Bahnhof Friedrichsruh werden Leben und Politik des langjährigen preußischen Ministerpräsidenten und ersten Reichskanzlers vor dem Hintergrund wichtiger Entwicklungen im Deutschland des 19. Jahrhunderts erläutert. Dazu zählen die Nationalstaatsbewegung\, die rasante Industrialisierung und die Lebenssituation der Arbeiter\, aber auch der wirtschaftliche Aufstieg des Bürgertums und die politische Arbeit im Reichstag. Zur politischen Bilanz Bismarcks zählen Erfolge wie die Nationalstaatsbildung und die Einführung der Sozialversicherungen\, aber auch Fehlleistungen wie die Unterdrückung der Sozialdemokratie\, des politischen Katholizismus und der ethnischen Minderheiten. \nIn der Dauerausstellung zu entdecken sind unter anderem die goldene Feder\, mit der Bismarck 1871 den Friedensvertrag mit Frankreich unterschrieb\, Zeugnisse der deutschen Kolonialpolitik sowie Nippes\, der den Bismarck-Mythos veranschaulicht. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Bismarck und das Bier
DESCRIPTION:Otto von Bismarck feierte schon als Student in Göttingen gerne und viel. Als junger Mann veranstaltete er auf seinem pommerschen Gut Kniephof neben Bällen und Jagdpartien auch nächtliche Trinkgelage\, sodass der Volksmund aus dem Gutsnamen „Kneiphof“ machte. Alkoholischen Getränken war er auch später nicht abgeneigt\, sodass er sich über das Bierfass gefreut haben dürfte\, das ihm die Berliner Bötzow-Brauerei 1885 zum Geburtstag schenkte. Bis 1945 war Fass mit anderen Bierfässern im Vorsaal des alten Museums in Schönhausen ausgestellt. Bei dieser öffentlichen Führung dient es als Ausgangspunkt für das Thema „Bismarck und das Bier“.
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SUMMARY:Bismarck. Mensch und Mythos
DESCRIPTION:Das Museum ist im Alten Landhaus beheimatet\, das Otto von Bismarck 1889 als Gaststätte errichten ließ. Seit 1950 sind in dem Gebäude mehrere hundert originale Exponate aus dem Besitz des ersten Reichskanzlers zu sehen. Dazu zählt auch das Gemälde „Die Proklamierung des deutschen Kaiserreiches (18. Januar 1871)“ des Malers Anton von Werner. \nIm Mittelpunkt der öffentlichen Führung stehen Bismarcks politische Biografie und sein privates Leben in Friedrichsruh. Am Beispiel zahlreicher Geschenke wird aufgezeigt\, dass er bereits zu Lebzeiten von seinen Anhängern zur Kultfigur gemacht wurde. \nDas Museum befindet sich seit 2021 in unserem Besitz\, derzeit wird eine umfassende Sanierung vorbereitet. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:ZU TISCH! Essen und Trinken als politische Praxis im Deutschen Kaiserreich
DESCRIPTION:Wir laden am 5. und 6. November 2026 zu einer wissenschaftlichen Tagung in den Historischen Bahnhof Friedrichsruh ein. \nBitte beachten Sie: Eine vorherige Anmeldung ist per E-Mail erforderlich\, die Tagungsgebühr beträgt 25 Euro. Die Teilnahme am öffentlichen Abendvortrag ist kostenlos. \n  \nProgramm\n  \nDonnerstag\, 5. November 2026\n\n10.00 Uhr Anmeldung\n10.30 Uhr Begrüßung durch den Geschäftsführer sowie Willkommen und Einführung Sabine Mangold-Will und Daniel Stienen \n11.00 Uhr Einführung\nUlf Morgenstern: „Von irgendetwas muss der Schornstein ja rauchen!“ Maßloses Essen und Trinken als Teil des Bismarck-Mythos \n11.30 Uhr 1. Sektion: Reichskanzler\nModeration: Lennart Bohnenkamp\nWilke Tepelmann: „Im intimen Circle wird nur Rotwein serviert“ – Betrachtungen zum Ess- und Trinkverhalten der Reichskanzler\nDaniel Benedikt Stienen: Zwischen Bier und Bowle – Die parlamentarischen Abende beim Reichskanzler \n13.00 Uhr Pause \n14.30 Uhr 2. Sektion: Parlamente\nModeration: Daniel Benedikt Stienen\nLennart Bohnenkamp: Tief ins Glas schauen – Die Fraktionskneipe als Dunkelkammer des preußisch-deutschen Parlamentarismus\nLukas Yavari: „In der Reichstagsküche herrscht Poesie“ – Das Parlamentsrestaurant als Ort parlamentarischer Kultur und Praxis \n16.00 Uhr Pause \n16.30 Uhr 3. Sektion: Höfe I – Die höfische Tafel\nModeration: Ulf Morgenstern\nUlrike Marlow: Kulinarische Repräsentation – Menükarten und Speisen preußischer Hoffeste\nSabine Mangold-Will: Wilhelm II. zwischen Hoffesten und Erbsensuppe \n18.00 Uhr Pause \n19.30 Uhr Öffentlicher Abendvortrag\nJosef Matzerath: „… das unerwartet frühe Erscheinen von Braten und Salat“ – Otto von Bismarck und die Tafelkultur des 19. Jahrhunderts \nFreitag\, 6. November 2026\n\n9.30 Uhr 4. Sektion: Höfe II – Oberste Hofbehörden\nModeration: Luisa von Korff\nMaximilian Vissers: Glanzvoll regiert\, präzise serviert. Der Obersthofmarschallstab und die Kunst der Repräsentation am Münchner Hof unter Ludwig II. (1864 – 1886)\nAlexander Will: Königlich Sächsische Genußfabrik – Das Dresdner Oberhofmarschallamt als professionelles Eventunternehmen des Kaiserreichs \n11.00 Uhr Pause \n11.30 Uhr 5. Sektion: Diplomatie\nModeration: Sabine Mangold-Will\nLara Kramer: Culinary Diplomacy und der Berliner Kongress 1878\nDaniel Deckers: „… doch ihre Weine trinkt er gern“. Weindiplomatie im langen 19. Jahrhundert zwischen nationalen Ressentiments und kulturellen Affinitäten \n13.00 Uhr Abschlussgespräch \nÄnderungen vorbehalten \n\nAbb.: Stillleben\, Gemälde von Rudolf Levy (1875 – 1944)\, © Staatliche Museen zu Berlin / Neue Nationalgalerie / Roman März Public CCO 1.0
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SUMMARY:„… das unerwartet frühe Erscheinen von Braten und Salat“. Otto von Bismarck und die Tafelkultur des 19. Jahrhunderts
DESCRIPTION:Die Diplomatie Europas war seit der Frühen Neuzeit mit der exquisiten Küche verbunden. Auch im 19. Jahrhundert gehörte es für einen Botschafter zu seinem Amt\, einen Koch zu beschäftigten\, um günstige Arrangements für den politischen Gedankenaustausch zu schaffen. \nProf. Dr. Josef Matzerath\, Lehrstuhlinhaber für Sächsische Landesgeschichte an der TU Dresden\, erläutert in seinem Vortrag\, wie in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts klassische Menüs gestaltet wurden. Auch Otto von Bismarck hat deren Konzeption verstanden und gewürdigt. Er war nicht nur\, wie oft zu lesen ist\, ein starker Trinker und Liebhaber deftiger Speisen\, sondern auch – zumindest von Amts wegen – ein Connaisseur. \nZeichnung: Emil Witte\, Koch der Familie von Bismarck in Friedrichsruh\, in: C. W. Allers\, Fürst von Bismarck in Friedrichsruh\, Stuttgart\, Berlin\, Leipzig 1892 \n\nAnmeldungen nehmen wir ab dem 15. Oktober entgegen. Rufen Sie uns gerne unter der Telefonnummer 04104/97710 an oder schreiben uns eine E-Mail.
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SUMMARY:Dem Kaiser in den Topf geschaut – Streifzüge durch die Hofküche der Hohenzollern
DESCRIPTION:Leerer Bauch regiert nicht gern. Für das leibliche Wohl der Deutschen Kaiser sorgte in Berlin die Hofküche. Sie kaufte\, verwahrte und bereitete die Lebensmittel zu\, die schließlich im allerhöchsten Magen landeten. Damit leistete sie hinter den Kulissen und von den Zeitgenossen kaum beachtet ihren Beitrag zum Funktionieren des ersten deutschen Nationalstaats. Unser wissenschaftlicher Mitarbeiter Dr. Daniel Stienen (Friedrichsruh) bietet mit seinem Vortrag spannende Einblicke in diesen intimen und nahezu unbekannten Ort im Berliner Schloss und das Leben der Menschen\, die dort arbeiteten. \nAbb.: Die Küche im Königlichen Schloss zu Berlin\, Lith. Anst. V. J. Halgeberg\, Berlin / Verlag v. Martin Berendt\, Berlin\, in: Ludwig Kurth\, L. Kurth\, Illustrirtes Kochbuch für bürgerliche Haushaltungen\, sowie auch für die feine Küche\, mit 105 in den Text eingedruckten Holzschnitten und der Abbildung einer Küche im Königlichen Schlosse zu Berlin\, Berlin 1862 \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Otto von Bismarck und seine Zeit
DESCRIPTION:Bei der öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ im Historischen Bahnhof Friedrichsruh werden Leben und Politik des langjährigen preußischen Ministerpräsidenten und ersten Reichskanzlers vor dem Hintergrund wichtiger Entwicklungen im Deutschland des 19. Jahrhunderts erläutert. Dazu zählen die Nationalstaatsbewegung\, die rasante Industrialisierung und die Lebenssituation der Arbeiter\, aber auch der wirtschaftliche Aufstieg des Bürgertums und die politische Arbeit im Reichstag. Zur politischen Bilanz Bismarcks zählen Erfolge wie die Nationalstaatsbildung und die Einführung der Sozialversicherungen\, aber auch Fehlleistungen wie die Unterdrückung der Sozialdemokratie\, des politischen Katholizismus und der ethnischen Minderheiten. \nIn der Dauerausstellung zu entdecken sind unter anderem die goldene Feder\, mit der Bismarck 1871 den Friedensvertrag mit Frankreich unterschrieb\, Zeugnisse der deutschen Kolonialpolitik sowie Nippes\, der den Bismarck-Mythos veranschaulicht. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Der Bankier des Staates. Adolph von Hansemann und der politische Einfluss der preußisch-deutschen Discontogesellschaft
DESCRIPTION:Im 19. Jahrhundert veränderte sich das Wirtschaftssystem in Deutschland grundlegend. Technische Innovationen und Unternehmensgründungen verbanden sich mit einem modernen Kredit- und Finanzsystem. Auf diese Entwicklung gewann die Disconto-Gesellschaft unter der Leitung von Adolph von Hansemann (1827 – 1903) maßgeblichen Einfluss. Der Historiker Dr. Ansgar Lauterbach zeigt in seinem Vortrag\, wie es dem Kreditinstitut gelang\, im Austausch mit politischen Entscheidungsträgern – zu denen auch Reichskanzler Otto von Bismarck zählte – die finanzielle Architektur des Deutschen Reiches zu definieren. Als Beispiele dienen die Kriegsfinanzierungen 1866 und 1870/71 sowie die Rettung der Rumänischen Staatsbahn\, bei der zahlreiche deutsche Adelige investiert hatten. Der Betrachtungszeitraum endet mit der Entlassung Bismarcks 1890 aus allen Ämtern. Die Disconto-Gesellschaft fusionierte 1929 mit der Deutschen Bank. \nDer Eintritt ist frei. \nAbb.: Kassensaal der Discontogesellschaft in Berlin\, 1903 \n\nIhre Anmeldung nehmen wir gerne ab dem 12. November entgegen\, telefonisch unter der Nummer 04104/97710 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de.
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SUMMARY:Ein Weihnachtsgeschenk für Tyras
DESCRIPTION:Otto von Bismarck war ein passionierter Hundebesitzer\, wie bei dieser öffentlichen Themenführung gezeigt wird\, der gelegentlich mit einer seiner Doggen unbeliebten Besuch erschreckte. Die Tiere selbst bedachte er wiederholt mit den Namen „Tyras“ und „Rebekka“. Das Halsband\, das im Bismarck-Museum Schönhausen zu sehen ist\, war dem ersten Tyras zugedacht. Die Dogge verstarb unter weltweiter Anteilnahme am 19. Januar 1889.
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SUMMARY:150 Jahre Lauenburg in Preußen. Was ging\, was kam\, was blieb?
DESCRIPTION:Es wurde ein Aufbruch in die Moderne: Das Herzogtum Lauenburg wurde am 1. Juli 1876 als gleichnamiger Kreis in die preußische Provinz Schleswig-Holstein eingegliedert. Dr. Jan Schlürmann zeigt in seinem Vortrag\, dass sich mit diesem Ende der politischen Selbstständigkeit auch kulturell und wirtschaftlich vieles änderte. Einige dieser Änderungen sollten sich als so nachhaltig erweisen\, dass sie seither alle Regimewechsel in Deutschland überdauerten. \nDer Vortrag findet als Kooperationsveranstaltung der Otto-von-Bismarck-Stiftung und der Stiftung Herzogtum Lauenburg im Historischen Bahnhof Friedrichsruh statt. Der Eintritt ist frei. \nAbb.: Ansicht von Lauenburg um 1859. Nach der Eingliederung in Preußen veränderte sich diese Ansicht: 1878 wurde die erste Eisenbahnbrücke über die Elbe gebaut. Kolorierter Druck nach einer Lithografie von A. Nay (Kreismuseum Herzogtum Lauenburg) \n\nIhre Anmeldung nehmen wir gerne ab dem 26. November entgegen (Telefon: 04104-97710; E-Mail: info@bismarck-stiftung.de)
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SUMMARY:Otto von Bismarck und seine Zeit
DESCRIPTION:Bei der öffentlichen Führung durch die Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ im Historischen Bahnhof Friedrichsruh werden Leben und Politik des langjährigen preußischen Ministerpräsidenten und ersten Reichskanzlers vor dem Hintergrund wichtiger Entwicklungen im Deutschland des 19. Jahrhunderts erläutert. Dazu zählen die Nationalstaatsbewegung\, die rasante Industrialisierung und die Lebenssituation der Arbeiter\, aber auch der wirtschaftliche Aufstieg des Bürgertums und die politische Arbeit im Reichstag. Zur politischen Bilanz Bismarcks zählen Erfolge wie die Nationalstaatsbildung und die Einführung der Sozialversicherungen\, aber auch Fehlleistungen wie die Unterdrückung der Sozialdemokratie\, des politischen Katholizismus und der ethnischen Minderheiten. \nIn der Dauerausstellung zu entdecken sind unter anderem die goldene Feder\, mit der Bismarck 1871 den Friedensvertrag mit Frankreich unterschrieb\, Zeugnisse der deutschen Kolonialpolitik sowie Nippes\, der den Bismarck-Mythos veranschaulicht. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Neujahrsempfang
DESCRIPTION:Neujahrsempfang der Otto-von-Bismarck-Stiftung und des Vereins zur Förderung der Otto-von-Bismarck-Stiftung e.V. mit einer Präsentation: \n„Verschollen und wiedergefunden. Glückwunschadressen und weitere Exponate aus dem ersten Bismarck-Museum in Schönhausen/Elbe“ \nAuf dem gemeinsamen Neujahrsempfang werden Geschenke für Otto von Bismarck vorgestellt\, die einst zum Bestand des ersten Bismarck-Museums in Schönhausen/Elbe gehörten. Dazu zählen vor allem Glückwunschadressen\, aber auch Büsten und Ordensschatullen. Das Museum war 1943/44 geschlossen worden\, die Objekte wurden enteignet. Ein umfangreicher Teil der Exponate befindet sich nach einer ereignisreichen Geschichte im Besitz des Landes Sachsen-Anhalt. Diese sind als Leihgaben im heutigen Bismarck-Museum in Schönhausen zu sehen. Ein weiterer Teil wurde 2026 von der Erbengemeinschaft an unsere Stiftung verkauft. Eine Auswahl dieser „Schätze“ wird nun erstmals seit der Schließung des ersten Museums öffentlich präsentiert. \nAbb.: Glückwunschadresse der Gesellschaft Germania\, São Paulo\, 1894 \n\nGerne nehmen wir ab dem 7. Dezember Ihre Anmeldung unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail entgegen. Der Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Streit um Rang und Namen: Der Gothaische Hofkalender und der europäische Adel in der Moderne
DESCRIPTION:Der Gothaische Hofkalender gilt mit seinem genealogischen Verzeichnis als wichtigstes Nachschlagewerk des europäischen Adels in der Moderne. Schon im 19. Jahrhundert war seine Autorität unter Zeitgenossen nicht unangetastet. Hannah Boeddeker\, wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Universität Hamburg\, zeigt in ihrem Vortrag\, dass der scheinbar eindeutigen Anordnung oftmals erbitterte Konflikte darüber vorausgingen\, wie einzelne Personen\, familiäre Beziehungen und adlige Ranghierarchien in dem Medium präsentiert werden sollten. In diesen Konflikten zeigt sich\, so ihre These\, die Fragilität der Familiendynamiken\, aber auch\, wie adlige Werte in der Moderne angepasst und modifiziert wurden. \nAbb.: Luise von Preußen und ihr Vater\, König Wilhelm I.\, Stahlstiche von Carl Mayer − Der Gothaische Hofkalender veröffentlichte auch Porträts ausgewählter Adeliger. \n\nDer Eintritt ist frei. Wir bitten um Anmeldung unter der Telefonnummer 04104/97710 oder schriftlich per E-Mail.
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SUMMARY:Parlament und Alltag. Familienbriefe von Abgeordneten der Frankfurter Nationalversammlung und ihren Ehefrauen 1848/49
DESCRIPTION:Im Frühjahr 1848 entstand mit der Frankfurter Nationalversammlung das erste gesamtdeutsche Parlament. Das Mandat brachte für die gewählten Abgeordneten einen grundlegend neuen Alltag mit sich. Viele hatten zuvor noch kein politisches Amt auf überregionaler Ebene ausgeübt und mussten für eine unbestimmte Zeit nach Frankfurt umziehen. Feste Routinen und Tagesabläufe gab es daher zunächst nicht und entwickelten sich erst im Laufe des einjährigen Bestehens der Versammlung. \nIsabel Heide nimmt das tägliche Leben der Abgeordneten in den Blick und fragt\, an welchen Orten parlamentarische Arbeit stattfand. Neben dem Plenarsaal spielten u.a. Wohnungen\, Gasthäuser und Vereinslokale eine wichtige Rolle. \nEin besonderer Blick gilt auch dem Familienalltag\, der sich mit dem Mandat ebenfalls veränderte. Briefe zwischen Abgeordneten und ihren Ehefrauen zeigen\, wie Aufgaben über die Entfernung hinweg organisiert wurden. Ehefrauen wirkten dabei häufig an der politischen Arbeit ihrer Männer als Beraterinnen\, Korrekturleserinnen und Ansprechpartnerinnen für die Bürger des Wahlkreises mit. Zugleich ging es um alltägliche Fragen: um Geld\, die Wohnungssuche\, Kinderbetreuung und Planung von gemeinsamer Zeit. So wird sichtbar\, in welchem Maße die Arbeit der Abgeordneten durch ihre Familien gestützt\, organisiert und mitgestaltet wurde. \nIsabel Heide\, M. A.\, ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im DFG-Graduiertenkolleg „Politik der Aufklärung“ an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg \nAbb.: Mitglieder der Linken des ersten deutschen Reichstags in Frankfurt a.M.\, Lithografie von Wilhelm Völker\, 1849\, © Wien-Museum (CC0) \n 
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LOCATION:Bismarck-Museum Schönhausen\, Kirchberg 4\, Schönhausen\, 39524
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SUMMARY:Ein Leben für die Politik? Parlamentarischer Alltag im 19. Jahrhundert
DESCRIPTION:Ein Vortrag von Lukas Yavari\, Berlin\, am bundesweiten Tag der Demokratiegeschichte \nWas bedeutete es\, im 19. Jahrhundert Abgeordneter zu sein? Die Ausübung eines Mandats beschränkte sich nicht nur auf das Halten von Reden im Parlament. Es veränderte den gesamten Alltag der Parlamentarier: Sie pendelten zwischen Heimat und Hauptstadt\, verbrachten während der Sitzungszeiten oft Wochen fern von ihren Familien\, pflegten politische Kontakte und mussten ihre beruflichen Verpflichtungen mit den wachsenden Anforderungen parlamentarischer Arbeit vereinbaren. \nMit der zunehmenden Bedeutung der Parlamente seit der Mitte des 19. Jahrhunderts wandelte sich dabei der politische Alltag grundlegend. Was zunächst häufig als nebenberufliche Aufgabe von Honoratioren verstanden wurde\, entwickelte sich im Deutschen Kaiserreich zunehmend zu einer zeitaufwendigen politischen Tätigkeit. Sitzungen\, Ausschussarbeit\, Fraktionsberatungen\, Wahlkreisbesuche und eine stetig wachsende Korrespondenz machten das Abgeordnetenmandat zu einer anspruchsvollen Aufgabe\, die neue Formen politischer Arbeit und Organisation erforderte. \nLukas Yavari blickt in seinem Vortrag auf diese bislang wenig wahrgenommene Seite der Politik- und Parlamentsgeschichte. Anhand persönlicher Briefe und Tagebücher wird gezeigt\, wie Abgeordnete ihren Alltag organisierten und mit den wachsenden Belastungen politischer Arbeit umgingen. Dabei wird deutlich\, dass Politik nicht allein im Parlamentsgebäude stattfand: Ehefrauen\, Familien und persönliche Netzwerke waren entscheidende Voraussetzungen für die Ausübung eines parlamentarischen Mandats. \nLukas Yavari\, M.A.\, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter des Forschungsprojekts „Abgeordnetenleben 1871 – 1918“ bei der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien e.V.\, Berlin \nAbb.: Die Abgeordneten Dr. Ludwig Windthorst (l.) und Johannes von Miquel\, in: Julius Braatz: Der Reichstag und sein Heim\, Berlin 1889 \n\nGerne nehmen wir ab dem 4. März Ihre Anmeldung unter der Telefonnummer 04104/97710 oder per E-Mail entgegen. Der Eintritt ist frei.
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LOCATION:Historischer Bahnhof Friedrichsruh\, Am Bahnhof 2\, Friedrichsruh\, 21521
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SUMMARY:Der Sachsenwald – und natürlich Bismarck
DESCRIPTION:Frühindustrialisierung\, Forstwirtschaft\, Tourismus\, Immobilienprojekt – der Sachsenwald hat bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ganz unterschiedliche wirtschaftliche Zyklen erlebt. Bei diesem Rundgang werden die Orte erkundet\, die mit dieser Geschichte verbunden sind. Besondere Aufmerksamkeit wird dem einstigen Waldbesitzer Otto von Bismarck gelten. \nDer Rundgang unter der Leitung von Nikolaj Müller-Wusterwitz beginnt am Historischen Bahnhof Friedrichsruh\, führt durch den Sachsenwald nach Aumühle und zurück. Dauer: ca. 2\,5 Stunden\, festes Schuhwerk wird empfohlen. Die Teilnahme ist kostenlos. \nAbb.: Aumühle (bei Friedrichsruh)\, Lithografie von Wilhelm Heuer (1813 – 1890)\, © Otto-von-Bismarck-Stiftung
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