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Deutsche Staatsmänner postkolonial – eine geschichtspolitische Herausforderung

6. Oktober |10:30 - 11:30

„Deutungskämpfe“ lautet der Titel des diesjährigen Historikertages, der vom 5. bis zum 8. Oktober 2021 auf einer digitalen Konferenzplattform besucht werden kann; am Tagungsort in München ist pandemiebedingt kein Präsenzpublikum zugelassen.

Auf dieser Konferenzplattform bieten auch die Politikergedenkstiftungen des Bundes im Rahmen der Fachausstellung eine gemeinsame Veranstaltung an: Sie laden zu der Podiumsdiskussion „Deutsche Staatsmänner postkolonial – eine geschichtspolitische Herausforderung“ ein. Diese wird live gestreamt.

Ausgangspunkt ist die Feststellung, dass postkoloniale Ansätze und Argumente die wissenschaftlichen wie öffentlichen Debatten in zunehmendem Maß beschäftigen. Neben Fragen der Restitution und Entschädigung stehen dabei geschichts- und erinnerungspolitische Fragen besonders im Fokus. Das Panel diskutiert daher die Relevanz und Reichweite postkolonialer Perspektiven am Beispiel jener deutschen Staatsmänner, denen der Bund die Politikergedenkstiftungen gewidmet hat. Gefragt wird nach den blinden Flecken unserer herkömmlichen Erinnerungskultur und einer möglichenD, postkolonialen Erweiterung ihrer Perspektiven.

Es diskutieren:

Dr. Thomas Hertfelder, Geschäftsführer der Stiftung Bundespräsident-Theodor-Heuss-Haus (Moderation)
Prof. Dr. Angelika Epple, Universität Bielefeld
Prof. Dr. Ulrich Lappenküper, Geschäftsführer der Otto-von-Bismarck-Stiftung
Prof. Dr. Gabriele Metzler, Humboldt-Universität zu Berlin
Dr. Wolfgang Schmidt, Wissenschaftlicher Mitarbeiter, Bundeskanzler-Willy-Brandt-Stiftung

Die Konferenzplattform des Historikertages ist kostenpflichtig.


Abbildung: Die Sanierung des Hamburger Bismarck-Denkmals (Foto: Wohlleben)

Details

Datum:
6. Oktober
Zeit:
10:30 - 11:30

Veranstalter

Politikergedenk- stiftungen des Bundes

Details

Datum:
6. Oktober
Zeit:
10:30 - 11:30

Veranstalter

Politikergedenk- stiftungen des Bundes