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Karriere in Zeiten des Umbruchs: Carl von Scheel-Plessen (1811-1892)

5. September |18:30

- kostenlos

Als Carl Theodor Graf von Scheel-Plessen, der mit Otto von Bismarck freundschaftlichen Kontakt pflegte und lange Zeit in dänischen Diensten gestanden hatte, 1866 zum Oberpräsidenten der nun preußischen Provinz Schleswig-Holstein ernannt wurde, erfreute er sich in der Bevölkerung keiner großen Beliebtheit. Der geborene Kieler stand weiterhin in dem Ruf, ein Freund der Dänen zu sein, zudem zeigte er kein Verständnis für die Unabhängigkeitsbestrebungen in den beiden Herzogtümern – er war, unabhängig davon, in wessen Diensten er stand, ein Konservativer durch und durch. Prof. Dr. Oliver Auge (Universität Kiel) analysiert in seinem Vortrag die Regierungszeit Graf von Scheel-Plessens bis 1879, in der er den dänisch-preußisch/deutschen Übergang Schleswig-Holsteins maßgeblich mitgestaltete.

Foto oben: Blick auf das Kieler Schloss, das während des Zweiten Weltkriegs vollständig ausbrannte. Graf von Scheel-Plessen residierte dort als Oberpräsident von Schleswig-Holstein und reichte sein Abschiedsgesuch ein, als er von dort in das neu errichtete Regierungsgebäude in Schleswig umziehen sollte. (Bildnachweis: Alte Photographische Sammlung der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte / Public Domain Mark 1.0) Das Porträt ist dem Buch „Carl Baron von Scheel-Plessen. Eine biografische Studie“ entnommen, 1938 in Neumünster erschienen.

Details

Datum:
5. September
Zeit:
18:30
Eintritt:
kostenlos
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Landesarchiv Schleswig-Holstein
Prinzenpalais 1
Schleswig, 24837

Veranstalter

Otto-von-Bismarck-Stiftung
Landesarchiv Schleswig-Holstein

Details

Datum:
5. September
Zeit:
18:30
Eintritt:
kostenlos
Veranstaltungskategorie:

Veranstaltungsort

Landesarchiv Schleswig-Holstein
Prinzenpalais 1
Schleswig, 24837

Veranstalter

Otto-von-Bismarck-Stiftung
Landesarchiv Schleswig-Holstein