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Apokalyptisches Denken in der deutschen Marine von 1871 bis 1918

12. Dezember |19:30

- kostenlos

Die deutsche Marine war vom Beginn des Kaiserreichs an mit hochgespannten Erwartungen konfrontiert. Als diese in deprimierende Enttäuschungen mündeten, nahm die Marineleitung eine Perspektive ein, die den Ausblick auf ein dennoch erfüllbares Ziel eröffnete und zugleich die Möglichkeit bot, den eigenen Vorstellungen gerecht zu werden: Die deutsche Flotte sollte im ehrenvollen Kampf untergehen. Dr. Sebastian Rojek wird in seinem Vortrag die Kommunikationsprozesse beleuchten, in denen die Erwartungen wie Enttäuschungen ihre handlungsleitenden Kräfte entwickelten. In einem Ausblick wird er zudem nach den Folgen dieser Marinepolitik fragen, sowohl für die Weimarer Republik als auch mit Blick auf den Zweiten Weltkrieg.

Dr. Sebastian Rojek ist akademischer Mitarbeiter am Historischen Institut der Universität Stuttgart.

Literatur zum Thema:
Sebastian Rojek: Versunkene Hoffnungen. Die Deutsche Marine im Umgang mit Erwartungen und Enttäuschungen 1871–1930, Berlin: De Gruyter Oldenbourg 2017 (Quellen und Darstellungen zur Zeitgeschichte 116)

Abbildung: Der Tod wird der Kapitulation vorgezogen: „Der letzte Mann“, gemalt von Hans Bohrdt nach der deutsch-englischen Seeschlacht bei den Falklandinseln am 8. Dezember 1914.

Wir bitten um persönliche Anmeldung unter 0 41 04 / 97 71-0 oder info@bismarck-stiftung.de.

Details

Datum:
12. Dezember
Zeit:
19:30
Eintritt:
kostenlos
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Historischer Bahnhof Friedrichsruh
Am Bahnhof 2
Friedrichsruh, 21521

Veranstalter

Otto-von-Bismarck-Stiftung

Details

Datum:
12. Dezember
Zeit:
19:30
Eintritt:
kostenlos
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Historischer Bahnhof Friedrichsruh
Am Bahnhof 2
Friedrichsruh, 21521

Veranstalter

Otto-von-Bismarck-Stiftung