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1920 – Eine Grenze für den Frieden. Die Volksabstimmungen zwischen Deutschland und Dänemark

17. Dezember |19:30

- Kostenlos

Die Minderheitenpolitik auf beiden Seiten der deutsch-dänischen Grenze gilt international als vorbildlich. Zu ihrem Fundament gehören die beiden Volksabstimmungen vor 100 Jahren, bei denen die Bevölkerungen im Norden und im Süden des einstigen Herzogtum Schleswigs über ihre nationale Zugehörigkeit entscheiden konnten. Dr. Jan Schlürmann wird in seinem Vortrag die Entwicklungen in den Monaten vor und nach den Abstimmungen im Jahr 1920 in Deutschland und Dänemark nachzeichnen und dabei ergründen, was zur nachhaltigen Stabilität dieser Grenze beigetragen hat.

Jan Schlürmann studierte Geschichte und Germanistik an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel, wo er auch 2004 promovierte. Seit 2010 ist er im Schleswig-Holsteinischen Landtag als wissenschaftlicher Referent tätig.


Das Buch zum Thema:

Jan Schlürmann
1920. Eine Grenze für den Frieden. Die Volksabstimmungen zwischen Deutschland und Dänemark
Kiel 2019

Zur Buchvorstellung im Deutschlandfunk siehe hier.


Abbildung: Das Aquarell „Die Zurückgelassenen“ stammt von dem Maler Erik Henningsen und ist datiert auf „Flensburg, den 15. März 1920“. Das Museum Sønderjylland – Sønderborg Slot schreibt dazu: „Es zeigt verzagte dänischgesinnte Flensburger, die den abreisenden Dänen zum Abschied nachwinken. Der harte Abstimmungskampf ist vorbei, die Schlacht ist verloren. Die Dänischgesinnten sind jetzt ihrem Schicksal als nationale Minderheit in einer überwiegend deutschen Bevölkerung überlassen. Die Pfiffe, Buhrufe und Schimpfworte der Deutschgesinnten prägen den Abschied mit. Dies ist ein Bild, das eine stark gefühlsmäβige Sprache verwendet, ohne dabei den Blick für die Wirklichkeit zu verlieren. Szenen dieser Art hat es tatsächlich gegeben. Der Künstler versucht, die Zusammensetzung der dänischen Volksgruppe im Flensburger Raum dadurch zu zeigen, daβ er sowohl Arbeiter wie Bürgerliche auf dem Hafenkai als zurückgelassene Dänischgesinnte darstellt.“ (Abbildungsnachweis: https://arkiv.dk/vis/5491849)


Die Teilnehmerzahl ist begrenzt. Wir bitten daher um Ihre verbindliche Anmeldung unter der Telefonnummer 0 41 04 / 97 71-0 oder per E-Mail an info@bismarck-stiftung.de. Halten Sie bitte in unseren Räumen die aktuellen Hygiene- und Abstandsregeln ein und tragen Sie einen Mund-Nasen-Schutz. Vielen Dank!

Details

Datum:
17. Dezember
Zeit:
19:30
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Historischer Bahnhof Friedrichsruh
Am Bahnhof 2
Friedrichsruh, 21521

Veranstalter

Otto-von-Bismarck-Stiftung

Details

Datum:
17. Dezember
Zeit:
19:30
Eintritt:
Kostenlos
Veranstaltungskategorien:
,

Veranstaltungsort

Historischer Bahnhof Friedrichsruh
Am Bahnhof 2
Friedrichsruh, 21521

Veranstalter

Otto-von-Bismarck-Stiftung
© Copyright - Otto von Bismarck Stiftung