Beiträge

Mit 4 plus x neuen Sonderausstellungen in den Jahresendspurt

Geschrieben von Dr. Ulf Morgenstern am Montag, den 16. November 2015 um 14:14 Uhr

Otto von Bismarcks 200. Geburtstag ist seit April 2015 Anlass zu einer Reihe von Sonderausstellungen und Vorträgen; zuletzt auch wieder zu Kombinationen von beidem. Zur Eröffnungsvorträgen waren die Mitarbeiter der Stiftung daher zuletzt wieder häufiger im In- und Ausland unterwegs: Im schottischen St Andrews, im brandenburgischen Werder an der Havel und in Brest in der Bretagne kann sich das geneigte Publikum im November über die historische Figur „Bismarck“ und dessen Nachleben informieren. Die drei Banner-Ausstellungen werden jeweils „nachgenutzt“, ihre ersten Stationen hatten sie in London, Koblenz und Paris. Die englische Version thematisiert neben dem Leben und Werk Bismarcks besonders das preußische bzw. deutsche Verhältnis zu Großbritannien. Die französische Ausstellung nimmt analog dazu die Wechselwirkungen mit Frankreich in den Blick. Und die „nur“ deutsche Ausstellung hat zwar keinen expliziten Länderbezug, ist dafür aber umfangreicher.

Wer die Ausstellungen in Augenschein nehmen möchte, kann sich auf den Weg machen zum New-Arts-Building in St Andrews (The Scores),  zum Christian-Morgenstern-Museum auf der Bismarck-Höhe über den Dächern von Werder oder in die Maison de l’Allemagne nach Brest.

Oder man entzieht sich dem Schmuddelwetter Mittel- und Westeuropas und fliegt in die Südstaaten: Dort hat in der letzten Woche der amerikanische Bismarck-Biograph Jonathan Steinberg eine amerikanische Version unserer Sonderausstellung auf Stationen im Davidson College in Charlotte (North Carolina), an der University of South Carolina Upstate und im Goethe Zentrum in Atlanta (Georgia) mit Vorträgen eröffnet. Im Dezember geht es weiter nach Birmingham (Alabama) und Jackson (Mississippi). Vielleicht hätte Bismarck seinen Studienfreund Motley doch einmal in dessen Heimat besuchen sollen? In Zusammenarbeit mit dem Goethe-Zentrum in Atlanta holen wir diesen Besuch nach!

Auf den Bildern sind groß das Plakat zur Ausstellung in Brest zu sehen sowie klein (zum Vergrößern bitte anklicken) das schottische Ambiente, mit dem deutschen Generalkonsul in Edinburgh Jens-Peter Voss bei seiner Eröffnungsrede, und Gäste bei der Vernissage in Werder, darunter auch Maren von Bismarck aus Briest.

Ausstellungseröffnung und Podiumsdiskussion erinnern an 25. Jahrestag der Wiedervereinigung

Geschrieben von Dr. Ulf Morgenstern am Montag, den 05. Oktober 2015 um 09:39 Uhr

28 Jahre war Deutschland durch die Mauer geteilt, seit 25 Jahren ist es wiedervereint. Setzt man die vielen Zeitgenossen endlos erschienene Phase der Trennung neben das nunmehr volle Vierteljahrhundert seit der Wiedervereinigung, wird klar, dass der 3. Oktober 1990 ein immer historischer werdendes historisches Datum ist. Lebhaft in Erinnerung gerufen wurden die Ereignisse der Jahre 1989/90 durch zwei einstige aktive Gestalter der „großen Politik“. Zur Eröffnung einer Wanderausstellung der Stiftung Aufarbeitung der SED-Diktatur (Berlin) unter dem Titel „Der Weg zur Deutschen Einheit 1989/90“ waren Dr. Rudolf Seiters (CDU) und Hans-Ulrich Klose (SPD) am 4. Oktober in den Sachsenwald gekommen.

Der Vorsitzende und der Stellvertretende Vorsitzende des Kuratoriums der Otto-von-Bismarck-Stiftung teilten ihren je eigenen Erfahrungsschatz mit einem großen Kreis von Zuhörern. Seiters, seinerzeit Chef des Bundeskenzleramts und verantwortlich für die Ausreise der Botschaftsflüchtlinge in Prag, Warschau und Budapest, erinnerte an den wohlgeordneten Umgang mit dem Unerwarteten.

Den Eindruck einer bedachten und keinesfalls zu stürmischen Politik der damaligen Bundesregierung gegenüber der DDR, den Allierten und den übrigen Mächten teilte auch der außenpolitische Experte und langjährige Vorsitzende der SPD-Fraktion Hans-Ulrich Klose. Prof. Joachim Scholtyseck, Historisches Seminar der Universität Bonn, war als Moderator der Diskussion in der angenehmen Position, nicht zwischen streitenden Zeitzeugen vermitteln zu müssen. Im Gegenteil, fast schien ihm das Gespräch mit den Elder Statesmen zu harmonisch. Seiters und Klose lagen nahezu völlig auf einer Linie, wenn sie sich an die Ereignisse der Wende- und Wiedervereinigungszeit und an deren damalige, durchaus kontroverse Wahrnehmung  bei den Spitzen von Politik, Kultur und Wissenschaft erinnerten.

Ihre Einschätzungen waren ein Lehrstück für alle Historiker, denen hier die prinzipielle Offenheit historischer Prozesse verdeutlicht wurde. Sinnbildlich brachte Rudolf Seiters diese Proseminar-Weisheit auf den Punkt, als er selbstironisch eine Begebenheit vom 9. November 1989 vortrug. Als am Mittag dieses Tages sein stellvertretender Büroleiter  mit der Bitte an ihn herangetreten sei, an diesem Tag etwas eher den Dienst verlassen zu dürfen, da er zu Hause seine Frau bei einem Kindergeburtstag unterstützen wolle, ließ der nachsichtige Chef Seiters ihn mit den Worten ziehen: „Sie können ruhig gehen, heute passiert nichts mehr.“

Unser Bild zeigt von links Dr. Rüdiger Kass, Vorsitzender des Vorstands der Otto-von-Bismarck-Stiftung, Dr. Rudolf Seiters, Vorsitzender des Kuratoriums , Prof. Dr. Joachim Scholtyseck, Universität Bonn und Mitglied des wissenschaftlichen Beirats, Hans-Ulrich Klose, stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums mit Ehefrau, und Prof. Dr. Ulrich Lappenküper, Geschäftsführer und Vorstand der Otto-von-Bismarck-Stiftung.

Eröffnung der Sonderausstellung „Otto von Bismarck. Mensch – Macht – Mythos“ im Bundesarchiv Koblenz

Strahlende Gesichter in Paris

Geschrieben von Dr. Ulf Morgenstern am Dienstag, den 07. Juli 2015 um 08:47 Uhr

Im Rahmen der Pariser Sonderausstellung „Otto von Bismarck: L’homme – le pouvoir – le mythe“ im dortigen Goethe-Institut hat am 25. Juni eine Podiumsdiskussion über „Sozialstaatlichkeit in Deutschland und Frankreich gestern und heute“ stattgefunden. Eingeladen dazu hatte die deutsche Botschafterin Dr. Susanne Wasum-Rainer. Als Diskutanten traten der Chef des Bundeskanzleramts und Bismarck-Kenner Peter Altmaier, die Schweizer Historikerin und Bismarck-Biografin Sandrine Kott und der Bremer Sozialwissenschaftler Stephan Leibfried auf. Moderiert wurde die Runde von der Pariser Historikerin Hélène Miard-Delacroix. 120 Gäste waren der Einladung ins geschichtsträchtige Palais Beauharnais gefolgt, in dessen schon vom preußischen Kurzzeit-Gesandten Bismarck gelobten Garten sie im Anschluss mit den Experten ins Gespräch kommen konnten.

Ein rundum gelungener Abend, für den der eben nach Rom gewechselten Botschafterin und ihren Mitarbeitern herzlich zu danken ist. Merci beaucoup!

Auf unserem Bild: Prof. Dr. Ulrich Lappenküper (Vorstand und Geschäftsführer der Otto-von-Bismarck-Stiftung), Prof. Dr. Sandrine Kott (Universität Genf), Botschafterin Dr. Susanne Wasum-Rainer (noch Paris, jetzt schon Rom).

London, St. Petersburg und nun Paris: Eine weitere Bismarck-Ausstellung eröffnet an der Seine!

Geschrieben von Dr. Ulf Morgenstern am Freitag, den 19. Juni 2015 um 10:41 Uhr

1862 wurde Otto von Bismarck von Paris nach Berlin und Babelsberg gerufen, auf einem Ölporträt hat er in der deutschen Botschaft in Paris in der Galerie der Chefs des Hauses einen festen Platz, nun ist er in ganz anderer Form zurückgekehrt. 153 Jahre nach seiner Demission als preußischer Gesandter ist der nachmalige Ministerpräsident und Reichskanzler wieder in der französischen Hapustadt präsent. In den Räumen des Pariser Goethe-Instituts wird in den nächsten Wochen eine Sonderausstellung der Otto-von-Bismarck-Stiftung zu sehen sein. Unter dem Titel „L’homme – Le pouvoir – Le mythe“ geht die Ausstellung wie die Petersburger und Londoner Schwesterschauen in einem eröffnenden Teil auf Bismarcks Leben und Wirken in allgemeinerer Hinsicht ein und behandelt in einem zweiten Teil sein besonderes Verhältnis zu Frankreich.

Zur Eröffnung hielt der Düsseldorfer Historiker Christoph Nonn am 17. Juni einen Vortrag über genau dieses Thema: „Bismarck und Frankreich“. In den nächsten Wochen folgen im Rahmenprogramm der Ausstellung ein Vortrag,  eine Podiumsdiskussion und eine Konferenz des Deutschen Historischen Instituts Paris. Wir freuen uns über eine weitere Zusammenarbeit mit europäischen Kollegen und wünschen der Ausstellung interessierte Besucher!

Auf dem Foto erläutert der frankophile Geschäftsführer der Otto-von-Bismarck-Stiftung, Prof. Dr. Ulrich Lappenküper, die Arbeit der der Stiftung und die Konzeption der Ausstellung.

Ausstellung „Bismarcks Reichstag: Das Parlament in der Leipziger Straße, fotografiert von Julius Braatz“

Geschrieben von Schönhausen am Dienstag, den 19. Mai 2015 um 08:48 Uhr

Vom 19. April bis zum 5. September 2015 wird im Bundesrat in Berlin aus Anlass des 200. Geburtstags Otto von Bismarcks die Ausstellung

Bismarcks Reichstag: Das Parlament in der Leipziger Straße, fotografiert von Julius Braatz“

gezeigt. Es handelt sich dabei um eine Ausstellung der Kommission für Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien e.V., die von Dr. Andreas Biefang konzipiert wurde. Sie befindet sich mittlerweile als Dauerleihgabe bei der Otto-von-Bismarck-Stiftung Schönhausen und wurde von ihr dem Bundesrat für die derzeitige Sonderschau zur Verfügung gestellt, ergänzt um eine Medienstation mit den früheren Wandtexten der Ausstellung sowie einen einführenden Filmbeitrag.

Präsentiert wird eine Auswahl historischer Fotografien aus dem Gebäude in der Leipziger Straße 4, das von 1871 bis 1894 als Tagungsort des Reichstags diente: Im April und Mai 1889 hatte der Berliner „Hof-Photograph“ Julius Braatz, ein Pionier des Mediums Fotografie, mit seiner schweren Plattenkamera die parlamentarischen Institutionen der Parteien, die Fraktionen und Gruppierungen sowie den Parlamentsalltag dokumentiert.

Das Auffinden der Serie kommt einer parlaments- und fotohistorischen Sensation gleich: Als die vermutlich frühesten Reportage-ähnlichen Lichtbilder aus einem Parlament überhaupt geben die Fotografien von Julius Braatz den Blick frei auf die politische Bühne des Kaiserreichs und ihre Akteure. Die einzigartige Quelle zur Parlamentskultur dieser Zeit lädt zu einer Entdeckungsreise in die Vergangenheit ein – und zwar am historischen Ort, im dort später errichteten Neubau des preußischen Herrenhauses, in dem nunmehr der Bundesrat seinen Sitz hat.

Aus konservatorischen Gründen werden die hochempfindlichen Fotografien im Doppelkabinettformat in einer werkgetreuen Wiedergabe gezeigt. Die von Hand gefertigten Abzüge auf Barytpapier vermitteln in der fotokünstlerischen Bearbeitung von Ulrich Tillmann (Köln) eine farbliche Anmutung des glänzenden, mit einem Schutzfilm überzogenen Albuminpapiers der kostbaren Originale, deren Bedeutung für Geschichte und Ikonografie des Parlaments in der Leipziger Straße 4 Andreas Biefang entschlüsselt hat.

Zur Ausstellung ist in der Otto-von-Bismarck-Stiftung Schönhausen ein Begleitband erhältlich:

Andreas Biefang, Bismarcks Reichstag. Das Parlament in der Leipziger Straße. Fotografiert von Julius Braatz. Düsseldorf 2002, 320 S., 192 Abb., 10,90 €

Der Besucherdienst des Bundesrats bietet Führungen durch die Ausstellung an. Die Termine sind zu finden unter www.bundesrat.de

„Bismarck and Great Britain“ ab jetzt in „Great Britain“

Geschrieben von Dr. Ulf Morgenstern am Donnerstag, den 07. Mai 2015 um 20:16 Uhr

Wen der hohe Pfundkurs nicht schreckt oder wer mit dem Absturz der Traditionswährung nach der heutigen Wahl rechnet, dem empfehlen wir eine Reise nach London und einen Besuch unserer Sonderausstelleung dort. Im Institute of Historical Research (IHR) der University of London ist seit gestern und noch den ganzen Mai die Sonderausstellung über „Bismarck und Großbritannien“ zu sehen.

Eröffnet wurde Sie durch eine Keynote des deutschen Botschafters in London, Dr. Peter Ammon, und Einführungen des Hausherren, Prof. Lawrence Goldman, sowie der Organisatoren, PD Dr. Karina Urbach und Dr. Ulf Morgenstern. 130 Gäste lauschten dem spannenden Vortrag des Bismarck-Biographen Jonathan Steinberg, Professor in Cambridge und Pennsylvania. Seine pointierten Ausführungen unter dem Titel „Why Bismarck matters today“ führten dazu, dass das Publikum der City den Wein und die Snacks des anschließenden Empfangs warten ließen und erst einmal in eine lebhafte Diskussion eintraten.

Die Ausstellung wird „in the UK“ im Laufe des Jahres noch wandern, aber für den Moment heißt die Devise: Auf nach London ins IHR, Senate House, Malet Street!

Näheres zur Eröffung auf der Homepage der Deutschen Botschaft sowie in einem Artikel der Süddeutschen Zeitung.

Eröffnung der Sonderausstellung „Bismarck: Familie – Politik – Mythos“ (Teil III)

Geschrieben von Dr. Maik Ohnezeit am Mittwoch, den 29. April 2015 um 12:51 Uhr

Anlässlich des 200. Geburtstages von Otto von Bismarck im Jahr 2015 präsentieren die bundesunmittelbare Otto-von-Bismarck-Stiftung und das Bismarck-Museum in Bad Kissingen ein gemeinsames Ausstellungsprojekt unter dem Motto „3 Museen – 3 Ausstellungen“: Die Sonderausstellung „Bismarck: Familie – Politik – Mythos“ thematisiert anhand zahlreicher Exponate den familiären Hintergrund, die Politik sowie die Mythisierung Otto von Bismarcks. Ausstellungsorte sind die drei Bismarck-Museen in Bad Kissingen, Friedrichsruh und Schönhausen/Elbe, die jeweils einen Teilaspekt der gemeinsamen Sonderausstellung behandeln.

Während sich das Bismarck-Museum Schönhausen, das sich im erhaltenen Seitenflügel des ehemaligen Geburtshauses Otto von Bismarcks befindet, dessen familiären Ursprüngen widmet, präsentiert das Bismarck-Museum in der Oberen Saline, von Bismarck einst als Wohnung während seiner Kuraufenthalte in Bad Kissingen genutzt, zentrale Aspekte seiner Außenpolitik. Die geradezu kultische Verehrung Bismarcks wird schließlich im Bismarck-Museum Friedrichsruh, am ehemaligen Wohn- und Alterssitz des ersten Reichskanzlers im Sachsenwald, beleuchtet.

Am Sonntag, den 26. April, war es endlich soweit: Der 3. Teil der gemeinsamen Sonderausstellung wurde feierlich eröffnet. Rund 100 Gäste waren der Einladung der Otto-von-Bismarck-Stiftung in das historische Bahnhofsgebäude von Friedrichsruh gefolgt und lauschten den einführenden Worten des geschäftsführenden Vorstandsmitglieds der Stiftung, Prof. Dr. Ulrich Lappenküper, sowie dem Festvortrag zum „Bismarck-Mythos“ von Peter Weidisch M.A., Kulturreferent der Stadt Bad Kissingen und Leiter des dortigen Bismarck-Museums in der Oberen Saline. Dr. Maik Ohnezeit führte anschließend als Kurator in die Sonderausstellung ein. Im Anschluss an die Vorträge konnten sich die Besucher bei einem kleinen Empfang die Sonderausstellung im Bismarck-Museum ansehen.

Friedrichsruh als ehemaliger Wohn- und Alterssitz Otto von Bismarcks war über Jahrzehnte Anlaufstation für die Verehrer des ersten Reichskanzlers aus aller Welt. Die Sonderausstellung beleuchtet Ausprägung und Bedeutung der kultischen Verehrung des „Reichsgründers“ vom Kaiserreich bis in die Bundesrepublik hinein. Denkmäler verschiedenster Art wie Feuersäulen, Türme und Standbilder, von denen viele bis heute existieren, waren ihm zu Ehren errichtet, weltweit Straßen, Plätze und Städte nach ihm benannt worden. Hinzu trat die literarische und künstlerische Verehrung, die sich in vielfältigen Formen wie Gedichten, Lebensbeschreibungen, musikalischen Kompositionen, Gemälden, Medaillen und Fotografien ausdrückte.

Gezeigt werden zahlreiche, bisher der Öffentlichkeit nicht bekannte Zeugnisse dieser Verehrung, darunter kunstvoll gestaltete Ehrenbürgerbriefe und Grußadressen sowie Briefe von Privatpersonen, die darin ihre Verbundenheit mit dem „Reichsgründer“ bekunden. Bestaunt werden kann aber auch eine Auswahl von Konsumgütern, die den Namen „Bismarck“ trugen (und zum Teil bis heute tragen).

Die Sonderausstellung läuft bis zum 20. September 2015.

Öffentliche Führungen aus Anlass des 200. Geburtstages Otto von Bismarcks

Geschrieben von Dr. Maik Ohnezeit am Samstag, den 28. März 2015 um 13:39 Uhr

Aus Anlass des 200. Geburtstages Otto von Bismarcks bieten die Otto-von-Bismarck-Stiftung und das Bismarck-Museum in Friedrichsruh am Mittwoch, den 1. April 2015, öffentliche Führungen durch ihre Dauerausstellungen an.

Die Führungen in der Dauerausstellung der Bismarck-Stiftung im historischen Bahnhof von Friedrichsruh (Am Bahnhof 2, 21521 Friedrichsruh) finden um 10.00, 12.00 und 14.00 Uhr statt. Die Führungen im Bismarck-Museum (Am Museum 2, 21521 Friedrichsruh) starten um 11.00, 13.00 und 15.00 Uhr.

Während des jeweils rund einstündigen Rundgangs werden anschaulich ein Überblick über das Leben Otto von Bismarcks und die wichtigen Ereignisse seiner Zeit vermittelt.

Die Teilnahme an den Führungen sowie der Eintritt in die Ausstellungen sind kostenlos!