Sie befinden sich hier: Otto von Bismarck Stiftung Aktuelles

Besuchen Sie uns

Erfahren Sie mehr über das Angebot unserer Standorte und sehen Sie sich unsere virtuelle Austellung an.

Bleibende Eindrücke aus der "Ewigen Stadt"

Geschrieben von Conwebia am Dienstag, den 17. Mai 2011 um 06:19 Uhr

Einen tiefen Eindruck von der Geschichte der italienischen Hauptstadt Rom gewannen die Teilnehmer einer Bildungsreise der Otto-von-Bismarck-Stiftung vom 7. bis zum 12. Mai 2011. Auf dem Programm standen neben den historischen "Klassikern" Kolosseum, Forum Romanum, Pantheon und anderen Bauwerken auch Besuche im Deutschen Historischen Institut sowie der Casa die Goethe, dem einzigen deutschen Museum im Ausland. Im DHI empfing der Direktor Prof. Dr. Michael Matheus die Gäste persönlich und bot einen faszinierenden Einblick in die vielfältigen Aktivitäten dieser bedeutenden geisteswissenschaftlichen Einrichtung. Das über den gesamten Zeitraum blendende Wetter tat ein Übriges, um in der Gruppe den Wunsch nach baldiger Rückkehr in die unvergleichliche Metropole zu wecken - das aufgrund des großen Andrangs niemand eine Münze in den Trevi-Brunnen werfen konnte, sollte dabei kein schlechtes Omen sein.

US-Generalkonsulin besucht Friedrichsruh

Geschrieben von Dr. Ulf Morgenstern am Montag, den 16. Mai 2011 um 07:21 Uhr

Am 11. Mai 2011 war die US-Generalkonsulin von Hamburg, Dr. Inmi Kim Patterson, mit ihrem Mann zu Gast zu einem freundschaftlichen Besuch in Friedrichsruh. Die beiden nahmen an einer Führung durch die Dauerausstellung im Stiftungsgebäude teil. Unter der Leitung von Dr. Ulf Morgenstern und Herrn Felix Ekberg schloss sich danach ein Rundgang durch das Museum an. Im Sonnenschein ging es von dort noch auf einen Spaziergang zum Bismarck-Mausoleum. An allen drei Orten zeigten sich die Gäste fasziniert von den vielfältigen Eindrücken des historischen Lernorts. Nach einem regen Austausch endete die hamburgisch-schleswig-holsteinische-diplomatische Mission mit deutsch-amerikanischer Beteiligung nach zwei Stunden.

Museumstag in Friedrichsruh am 15. Mai

Geschrieben von Conwebia am Freitag, den 06. Mai 2011 um 05:42 Uhr

Öffentliche Führungen und kleiner Bücher-Basar im Bismarck-Museum.

Der Internationale Museumstag 2011 ist auch für die Otto-von-Bismarck-Stiftung in Friedrichsrih Anlass zum Feiern. Das ursprünglich für diesen Tag angesetzte Konzert der Brass-Band der Reinbeker Sachsenwaldschule muss zwar leider ausfallen. Ein reizvolles Programm wird es aber dennoch geben: Zum Sonderpreis von 1 Euro wird der Museumskenner Nikolaj Müller-Wusterwitz um 11 Uhr und um 15 Uhr interessierte Gäste informativ und unterhaltsam durch die historische Ausstellung des von der Stiftung betreuten Bismarck-Museums führen. Besucher können sich von 11 Uhr an bei Bratwurst und Bier stärken und in einigen aus der Stiftungsbibliothek aussortierten Kisten historischer Literatur stöbern. Während des gesamten Tages beträgt auch der reguläre Eintritt ins Museum nur 1 Euro. Seien Sie uns willkommen!

Schüler blicken hinter den Mythos

Geschrieben von Conwebia am Donnerstag, den 28. April 2011 um 08:11 Uhr

Es gibt wohl keinen intensiveren und nachhaltigeren Geschichtsunterricht als am authentischen Lernort. Diese Erfahrung machten 22 Schülerinnen und Schüler des 11. Jahrgangs am Heinrich-Heine-Gymnasium Hamburg-Poppenbüttel. Sie besuchten vom 18. bis zum 20. April im Rahmen eines Projektes zum Thema "Mythos Bismarck" die Einrichtungen der Otto-von-Bismarck-Stiftung in Friedrichsruh. Der vom Mittelstufen-Koordinator der Schule, Arne Wolter, geleitete Kurs widmete sich in kleineren Arbeitsgruppen ausgewählten Bereichen des Themas und gewann in kurzer Zeit einen gleichermaßen inhaltsreichen wie unterhaltsamen Einblick in die von nationalen Mythen gekennzeichnete Epoche des ausgehenden 19. und frühen 20. Jahrhunderts. Das blendende Wetter trug zur guten Arbeitsatmosphäre bei. Ein Arbeitsbericht mit Bildern ist auf der Internetseite des Heinrich-Heine-Gymnasiums jetzt nachzulesen: www.heinegym.de

 

Ostern im Sachsenwald: Es lohnt sich!

Geschrieben von Conwebia am Mittwoch, den 20. April 2011 um 11:30 Uhr

Die Wetterprognose ist viel versprechend, unsere Einrichtungen sind an allen Feiertagen von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Also: Auf in den Sachsenwald, kommen Sie nach Friedrichsruh und verbinden sie Natur- mit Kulturerlebnis. Seien Sie uns willkommen im Bismarckmuseum und in der Dauerausstellung der Otto-von-Bismarck-Stiftung im historischen Bahnhofsgebäude von Friedrichsruh. Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Rückschau auf die Berlinfahrt am 8. April 2011

Geschrieben von Dr. Ulf Morgenstern am Mittwoch, den 13. April 2011 um 07:49 Uhr

Am 8. April fuhr eine Gruppe von 30 Personen im Rahmen einer ganztätigen Exkursion nach Berlin.  Auf dem Plan der vom Förderverein der Otto-von-Bismarck-Stiftung initierten und von Andreas Heick und Dr. Ulf Morgenstern begleiteten Fahrt stand zunächst ein Besuch des Depots des Musuems für Kommunikation. Der Leiter der Sammlung, Herr Dr. Veit Didczuneit, führte die Gruppe durch die Schatzkammer des von Deutscher Post und Telekom laufend mit Exponaten belieferten Museums. Der Schwerpunkt der Sammlung liegt auf postgeschichtlichem Gebiet, die Initiative des Postministers Heinrich von Stephans (1831 - 1897) ist noch deutlich an der Vielzahl der Stücke aus dem 19. Jahrhundert erkennbar. Ein wachsendes Teilgebiet stellte Dr. Didczuneit mit den Feldpostbriefen vor. Zahlreiche Benutzeranfragen sprechen für die hohe sozialgeschichtliche Bedeutung des Bestands, der ursprünglich rein philatelistisch motiviert war.

Anschließend wurde ins Regierungsviertel gewechselt. Dort besuchte die Gruppe das Paul-Löbe-Haus, wo sich der Abgeordnete Norbert Brackmann den Fragen der zumeist aus seinem Wahlkreis Herzogtum Lauenburg-Storman Süd angereisten Gäste stellte. Danach durchquerten die Teilnehmer der Fahrt den Tunnel zum Reichstag, wo eine Kuppelbesteigung und eine Einführung in die Geschichte und Arbeitsweise des Hauses das Programm des Tages ausklingen ließen.

Vortrag über Rettungsaktion aus dem KZ Neuengamme

Geschrieben von Conwebia am Montag, den 11. April 2011 um 10:40 Uhr

Vortrag von Michael (Gedenkstätte KZ Neuengamme, Hamburg): "Die Aktion 'Weiße Busse'. Die Rettung der skandinavischen Häftlinge aus dem Konzentrationslager Neuengamme im Frühjahr 1945". Am 14. April 2011, um 19.30 Uhr im Veranstaltungsraum der Otto-von-Bismarck-Stiftung Friedrichsruh.

Am 20. April 1945 brachten dänische und schwedische Busse über 4000 dänische und norwegische Häftlinge aus dem Konzentrationslager Neuengamme über Dänemark nach Schweden in die Freiheit. Damit war ein jahreslanges Bemühen der skandinavischen Länder zur Befreiung "ihrer" Gefangenen abgeschlossen.

Ab März 1945 wurde das KZ Neuengamme zum Sammelpunkt der skaninavischen Häftlinge aus deutschen Konzentrationslagern, um die Rückführung in ihre Heimat einzuleiten.

Das Anwesen des Fürstenhauses Bismacrk in Friedrichsruh wurde zum Hauptquartier der Aktion der Weißen Busse. Hier wurden die Busse bereitgestellt und Lebensmittel und Kraftstoffe deponiert. In den Wäldern des Schlosses verlebten einige Häftlinge ihre erste Nacht in der neu gewonnenen Freiheit.

Nach der glücklichen Rückführung der Skandinavier sind durch die "Bernadotte-Aktion" noch einmal fast 20 000 Häftlinge anderer Nationen nach Schweden gebracht worden.

Diese Befreiungsaktion, die durch den Vizepräsidenten des Schwedischen Roten Kreuzes, Graf Folke Bernadotte maßgeblich befördert und organisiert wurde, war einzigartig und ost doch heute kaum bekannt.

Über dieses spannende regionalgeschichtliche Thema spricht am 14. April 2011, 19.30 Uhr, der Historiker Michael Grill, langjähriger Mitarbeiter der Gedenkstätte KZ Neuengamme, in der Otto-von-Bismarck-Stiftung in Friedrichsruh. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung, die durch Bilder veranschaulicht wird, ist frei.

 

Erfolgreicher 1. Hamburger Bismarck-Vortrag

Geschrieben von Conwebia am Montag, den 04. April 2011 um 06:39 Uhr

Am 1. April 2011 hatte die Otto-von-Bismarck-Stiftung zum 1. Hamburger Bismarck-Vortrag geladen. Im anregenden Ambiente der Bibliothek des Warburg-Hauses sprach Herfried Münkler, Professor für Politische Theorie und Ideengeschichte an der Humboldt-Universität Berlin, über die Mythen der Deutschen. Vor fast 120 Zuhörerinnen und Zuhörern skizzierte Münkler Genese und Bedeutung nationaler Mythen, die sich stets durch den Dreiklang von narrativer Varianz, ikonischer Verdichtung sowie Ritualisierung auszeichneten. Dass der Berliner Republik, vor allem aber dem Vereinten Europa bis heute eine große integrierende Erzählung im Sinne eines Gründungsmythos fehle, stellte Münkler am Schluss seiner Ausführungen als Problem der Zukunft in den Raum und rief damit durchaus Widerspruch zumindest einiger jüngerer Zuhörer hervor. Kurzum: Eine gelungene Premiere des neuen Veranstaltungsformats, das in den kommenden Jahren in jedem Fall eine Fortsetzung erfahren soll.