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Dienstag, den 22. Mai 2012 um 08:47 Uhr
Lachen archivisch!Ein gerüttelt Maß an Selbstironie zeigt die CSU-nahe Hanns-Seidel-Stiftung, die uns in einer kurzen Videosequenz einen originellen Einblick in den persönlichen Nachlass des bayerischen Ministerpräsidenten Franz Josef Strauß gewährt. Der Kabarettist Helmut Schleich als Inkarnation der politischen 'Naturgewalt', spielt gekonnt mit den bis heute kursierenden Gerüchten über die politische Brisanz des archivierten Materials. Wir jedenfalls haben uns sehr amüsiert!
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Donnerstag, den 19. April 2012 um 08:00 Uhr
Vortrag über den verarmten preußischen LandadelDer Adel bleibt in der Vorstellungswelt vieler Menschen bis heute verbunden mit großem Vermögen, ausschweifendem Lebensstil und großem gesellschaftlichen Einfluss. Doch bereits seit dem frühen 19. Jahrhundert ging die Bedeutung des Adels mehr und mehr zurück. Französische Revolution, Adelskritik der Spätaufklärung, Industrialisierung und Verstädterung trafen gerade den niederen Adel schwer. Nicht alle adeligen Familien hielten mit den großen Umwälzungen der Zeit Schritt und gerieten in existenzielle Krisen, die spätestens im Deutschen Kaiserreich nicht selten in Verarmung endeten. Über diesen eher unbekannten Aspekt der deutschen Geschichte des 19. Jahrhunderts referiert der Tübinger Professor Dr. Ewald Frie in einem Vortrag unter dem Titel "Der preußische verarmte Adel im Deutschen Kaiserreich" am heutigen Donnerstag, den 19. April, um 19.30 Uhr, in den Räumen der Stiftung, Am Bahnhof 2, in Friedrichsruh. Der Eintritt ist wie immer frei!
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Freitag, den 13. April 2012 um 05:30 Uhr
Noch einmal: Das Schulheft des KaisersBereits im vergangenen Dezember stellte Dr. Ulf Morgenstern, wissenschaftlicher Mitarbeiter unserer Stiftung, einen bemerkenswerten Fund der Öffentlichkeit vor, der den Blick auf die Jugend Prinz Wilhelms von Preußen, des späteren letzten deutschen Kaisers, schärfen hilft: Ein Aufsatzheft aus seiner Schulzeit in Kassel. Über die Umstände der Entdeckung und deren historisch-kritische Essenz berichtet nun auch das Hamburger Abendblatt ausführlich, und zwar hier. Noch mehr erfahren Sie im jüngst erschienenen Heft 41 unserer kleinen Schriftenreihe "Friedrichsruher Beiträge" (siehe Abbildung), die Sie zum Preis von 3,50 Euro bei der Stiftung erwerben können.
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Donnerstag, den 29. März 2012 um 12:08 Uhr
Vortrag "Vom Nutzen der Geschichte"Seit der Entstehung der modernen Geschichtswissenschaften im 19. Jahrhundert wurde die historische Forschung immer wieder zum Schauplatz gesellschaftlicher Debatten, die zum Teil weit über den engen Kreis der Wissenschaftler hinausreichten. Woher kommen wir und lassen sich daraus Rückschlusse ziehen, was wir sind und wohin wir gehen? Das sind Fragen, die weit über den Horizont des akademischen Elfenbeinturmes hinausgehen und in die Gesellschaft hineinwirken. Doch immer stärker wird dabei die wissenschaftliche Beschäftigung mit der Geschichte hinterfragt, die immer mehr publiziert, aber in der Öffentlichkeit immer weniger wahrgenommen wird. Im 2. Hamburger Bismarck-Vortrag der Otto-von-Bismarck-Stiftung widmet sich der Direktor des Instituts für Zeitgeschichte München-Berlin, Prof. Dr. Andreas Wirsching unter dem Titel "Vom Nutzen der Geschichte" der Frage, warum die historisch-kritische Auseinandersetzung mit der Auseinandersetzung auch weiterhin lohnt, auch und gerade vor dem Hintergrund von zunehmenden Kosten-Nutzen-Debatten. Der Vortrag findet statt am 30. März 2012 im Warburg-Haus, Heilwigstraße 116, 20249 Hamburg, um 19.00 Uhr. Der Eintritt zu dieser Sonderveranstaltung der Stiftung ist wie immer frei.
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Montag, den 19. März 2012 um 10:44 Uhr
Vortrag über die Ikonographie der AbdankungDas lange 19. Jahrhundert in Europa war von Monarchien geprägt. In diesem weitgehend auf Erbrecht gegründeten Herrschaftssystem war der erzwungene oder freiwillige Verzicht auf den Thron die immer wieder Aufsehen erregende Ausnahme. In Deutschland besonders bekannt ist der Fall des letzten Kaisers Wilhelms II. am Ende des Ersten Weltkrieges 1918. Welche Motive standen hinter den Abdankungen? Wie wurden sie inszeniert und wie wirkten sie auf die Öffentlichkeit? Diesen und weiteren Fragen widmet sich der Leipziger Kunsthistoriker Prof. Dr. Martin Schieder in einem Vortrag in den Räumen der Otto-von-Bismarck-Stiftung. Die Veranstaltung am Donnerstag, den 22. März 2012 beginnt um 19.30 Uhr im Stiftungsgebäude, Am Bahnhof 2, 21521 Friedrichsruh. Der Eintritt ist wie immer frei.
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Freitag, den 10. Februar 2012 um 06:46 Uhr
Alles schon einmal dagewesen......denkt man unwillkürlich, stößt man bei einer systematischen Auswertung von historischen Satireblättern auf die nebenstehende Karikatur vom Dezember 1893. Sie stammt aus der österreichischen Zeitschrift "Kikeriki", deren Bestand auf der vorbildlichen Seite "ANNO. AustriaN Newspapers Online" der Österreichischen Nationalbibliothek digital erfasst ist, und zwar hier. Kann man aus der Geschichte lernen? Das fragte am vergangenen Montag vor dem Hintergrund der realen aktuellen griechischen Tragödie die FAZ auch den Wirtschaftshistoriker Albrecht Ritschl. Auch diese Diskussion wird garantiert fortgesetzt.
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Donnerstag, den 02. Februar 2012 um 13:09 Uhr
DAS versendet sich wohl nicht (so schnell)...Als sich heute morgen ein Stromausfall über Friedrichsruh legte, wähnten wir kurzzeitig eine sehr posthume Reaktion des "Alten vom Sachsenwalde" auf das Medienecho über die Entdeckung der Tonaufnahme aus dem Edison-Archiv. Wir könnten noch auf einige Dutzend weitere, mittlerweile online verfügbare Artikel zum Thema verweisen, möchten uns aber - aus gewachsener regionaler Verbundenheit - auf einen Artikel von Susanne Holz für die Bergedorfer Zeitung beschränken, den Sie hier nachlesen können. Einen anderen und wohltuend ironisch-distanzierten Akzent setzt Benedikt Erenz in der ZEIT. Zum Nachlesen hier. Für all diejenigen, die es generell interessiert, vor allem aber für diejenigen Leser resp. Hörer, denen die Authentizität des gefundenen Dokuments noch immer zweifelhaft erscheint, dürfen wir bereits jetzt auf eine spontan angesetzte Matinee aufmerksam machen, die für den 26. Februar, 11 Uhr, in den Räumen der Stiftung in Friedrichsruh stattfinden wird und zu der wir den Berliner Wissenschaftler Stephan Puille, dem die Zuordnung und Restaurierung der Wachs-Walze zu danken ist, eingeladen haben. Mehr dazu in Kürze in diesem Theater... P.S. Das Foto zeigt übrigens, versehen mit Autograph und historischem Datum 7. Oktober 1889, den von Edison zur Präsentation des Phonographen in Friedrichsruh und anderswo eingesetzten Adelbert Theodor Wangemann und ist ein Fundstück aus dem Bildbestand unserer Stiftung.
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Dienstag, den 24. Januar 2012 um 13:37 Uhr
Neue Edition der Gedanken und ErinnerungenDie „Gedanken und Erinnerungen“ zählen bis heute zu den am häufigsten verlegten und meistgelesenen Erinnerungen eines Politikers weltweit. Nun hat die Otto-von-Bismarck-Stiftung eine neu edierte, historisch-kritisch kommentierte Ausgabe vorgelegt. Sie ist im renommierten Schöningh-Verlag Paderborn erschienen.
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Dienstag, den 17. Januar 2012 um 13:50 Uhr
Erfolgreicher Start ins neue VeranstaltungsjahrZu einem beliebten kulturellen Treffpunkt zu Beginn eines jeden Jahres hat sich mittlerweile der Neujahrsempfang entwickelt, zu dem die Stiftung seit knapp zehn Jahren gemeinsam mit dem Verein zur Förderung der Otto-von-Bismarck-Stiftung nach Friedrichsruh einlädt. 110 Freundinnen und Freunde der Stiftung nahmen am vergangenen Freitag die Gelegenheit zum regen Austausch und zur Information über das kommende Veranstaltungsjahr wahr. Zuvor hatte sich auf der Sitzung des Fördervereins der seit langen Jahren verdienstvoll wirkende Vorstand von den Ämtern zurückgezogen und einer neuen Generation den Weg bereitet. Auf den seit den Gründungstagen wirkenden Michael von Schmude folgt nun Norbert Brackmann, seines Zeichens Mitglied des Bundestages für den Kreis Herzogtum Lauenburg, als Vorsitzender des Vereins.
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Donnerstag, den 22. Dezember 2011 um 06:36 Uhr
EIN FROHES WEIHNACHTSFESTAuch wenn etwa der Tannen- respektive Christbaum bereits an der Wende vom 16. zum 17. Jahrhundert nachzuweisen ist, so ist die Tradition des Weihnachtsfestes, wie wir es über alle Zeitläufte hinweg in Deutschland bis heute im Kern noch immer zelebrieren, ein Produkt des 19. Jahrhunderts. Der biedermeierliche Rückzug ins Private, vor allem aber der bürgerliche Hang zu vordergründigem Glanz, zu Repräsentation und Ausschmückung war diesbezüglich besonders kennzeichnend. Kein anderes Medium spiegelt diese Tradition des christlichen Familienfestes sichtbarer wieder als die auflagenstärkste und wirkungsmächtigste Illustrierte dieser Epoche, die "Gartenlaube". Mit einer zeitgenössischen Impression dieses Blattes möchten wir allen Nutzerinnen und Nutzern unserer Homepage, allen Freundinnen und Freunden der Otto-von-Bismarck-Stiftung und allen Kolleginnen und Kollegen der Forschung und historisch-politischen Bildung ein frohes Weihnachstfest und einen guten Start in das Jahr 2012 wünschen. Bleiben Sie uns gewogen, wir haben noch viel mit Ihnen vor!
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