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Auch nach knapp einer Woche freuen wir uns sehr über ein außergewöhnliches Geschenk. Ernst von Bismarck (links), der Vorsitzende des Familienverbandes, händigte die Spende an den Vorsitzenden des Vorstands der Otto-von-Bismarck-Stiftung, Dr. Rüdiger Kass, aus.

Ernst von Bismarck überbrachte die Briefe im Namen des mit ihm befreundeten großzügigen Spenders Jost Reinhold. Dieser hatte die Briefe ersteigert und nun der Bismarck-Stiftung übereignet, wo sie Archiv und Sammlung bereichern. Selbstverständlich werden die Dokumente in unsere Bismarck-Edition, die Neue Friedrichsruher Ausgabe, einbezogen.

Zunächst: Herzlichen Dank!!!!

Im Einzelnen handelt es sich im 13 Stücke. Zwölf Briefe an seinen Jugendfreund Scharlach zeigen einen Blick in die Gedankenwelt und Schreibpraxis des jungen Bismarck. Ein Geburtstagsbrief an die Kaiserwitwe aus dem Jahr 1888 offenbart den diplomatischen Routinier im Alter.

Während die Jugendbriefe am Beginn des 20. Jahrhunderts einmal in gedruckter Form in die Öffentlichkeit kamen und dann für mehr als ein Jahrhundert in wechselndem Privatbesitz verschwanden, ist der ebenfalls eigenhändige Brief an Augusta bisher unbekannt.

Allesamt also Leckerbissen für die Bismarck-Forschung! Daher nochmals: Herzlichen Dank!

Wegen Renovierungsarbeiten bleibt das Bismarck-Mausoleum bis zum 1. November 2018 geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis und empfehlen den Besuch der Dauerausstellung “Otto von Bismarck und seine Zeit” im historischen Bahnhofsgebäude von Friedrichsruh, dem Sitz der Otto-von-Bismarck-Stiftung, sowie des Bismarck-Museums.

In einem freundlichen Beitrag, weist die Magdeburger Volksstimme auf die Umgestaltung eines Ausstellungsraums des Bismarck-Museums in Schönhausen hin.

Dort wurden Leerstellen im Abschnitt zur Reichskanzlerschaft geschlossen, die nach einer Restitution entstanden waren. Zu sehen sind nun historische Fotografien, auf denen Bismarck und andere Parlamentarier abgebildet sind.

Wir finden: Ein Grund mehr, eine Reise in Altmark zu machen!