Im Rahmen einer internationalen Konferenz der “Forschungsstelle Hamburgs (post-)koloniales Erbe” ist auch der vor den Toren der Stadt gelegene Ort Friedrichsruh behandelt worden.

Ende Februar 2018 hielt Dr. Ulf Morgenstern einen Vortrag, der Bismarcks Refugium im Sachsenwald als eine Bühne kolonialer Akteure untersuchte.

Näherers kann in einem Tagungsbericht bei HSozuKult nachgelesen werden.

Am 19.08.2018 führen die diesjährigen Cyclassics unter anderem durch Friedrichsruh.

In der Zeit von ca. 09.45 Uhr bis ca. 13.30 Uhr sind die Straßen gesperrt und es ist keine Zufahrt zur Stiftung und zum Museum möglich.

Über den Bahnhof Friedrichsruh ist es auch während des Rennens durchgehend möglich, die Stiftung und das Museum mit dem Zug zu erreichen.

Unser Bild zeigt übrigens einen ganz frühen Vorgängertermin: Die Huldigungsfahrt des Deutschen Radfahrer Bundes im Jahr 1892. Damals wurden noch keine Automobile an der Anfahrt gehindert.

Wer schon zu Lebzeiten als “eiserner Kanzler” bezeichnet wird und selbst von “Eisen und Blut” als jenen Mitteln spricht, mit denen “die großen Fragen der Zeit entschieden” würden, der muss sich nicht wundern, wenn er posthum zum Namensgeber einer Heavy-Metal-Band wird.

Das haben sich offenbar fünf lärmfreudige Musiker aus dem norwegischen Bergen gedacht. Unter dem Namen  “Bismarck” schrammeln sie eher gemütlich als laut vor sich hin.

Musikalisch ist das nach Auskunft der Fachpresse eher solide und keine Innovation. Die Einschätzung der textlichen Qualität mag beurteilen, wer hier einen Unterschied zwischen Englisch und irgendeiner anderen Sprache hört.

Aber ungeachtet solcher Finessen ist es amüsant, dass das alte Ehrregime des vormodernen Bismarck-Mythos’, als alles mögliche nach dem Gründer des deutschen Kaiserreichs benannt wurde, hier einen späten Ausläufer hat. Klar heißt das Album dann auch bedeutungs- und metaphernschwer “Urkaft”. Uns gruselt’s!