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In der beliebten Sendung „Bares für Rares“ wird so ziemlich alles verkauft, was alt und vermeintlich wertvoll ist.

In der letzten Ausgabe wechselte eine Bismarck-Büste den (historisch nicht übermäßig informierten) Besitzer.

Wer Näheres über das Objekt und den Preis wissen möchte, kann in der ZDF-Mediathek den Beitrag nachschauen.

Kleiner Tipp: Das Objekt ist seit mehr als 100 Jahren wertstabil.

Unsere Abbildung zeigt natürlich nicht Bismarck, sondern einen anderen Bartträger mit hohem Wiedererkennungswert, den Moderator der Sendung Horst Lichter. Auch ihn könnte man als Büste verewigen ….

 

Das zumindest beabsichtigte 1866 ein junger Mann, der ein Attentat auf Otto von Bismarck verübte.

Was seine Gründe und Ziele waren, wie der Anschlag verlief und welchen Stellenwert die Erinnerung an die Tat bei dem überlebenden Opfer hatte, das ist das Thema eines kurzweiligen NDR-Zeitreise-Beitrags vom 25. November 2018.

Viel Spaß bei Nachschauen!

Das Kulturportal der Stiftung Herzogtum Lauenburg bringt ein aktuelles Interview mit Prof. Dr. Ulrich Lappenküper, Geschäftsführer und Vorstand der Otto-von-Bismarck-Stiftung. Lesenswert!

Ein ertragreicher Workshop der Otto-von-Bismarck-Stiftung vom September 2018 über Wilhelm I. und seine Gattin Augusta wird bei HSozuKult besprochen.

Das freut uns!

Was bei vielen den Geruch von Staub und das Gefühl von Langeweile aufkommen lässt, bedeutet für Verwaltungsbeamte, Archivare und vor allem für Historiker das höchste Lob: „intime Vertrautheit mit den Akten“!

Diese bescheinigt eine Rezension unserem wissenschaftlichen Beirat und Herausgeber der Neuen Friedrichsruher Ausgabe Konrad Canis für sein neues Buch über Österreich-Ungarn nach 1867.

Obwohl nicht unkritisch und auf Schwächen hinweisend, ist die Besprechung voller Anerkennung für die auf enormer Quellenarbeit  basierende Syntheseleistung.

Wir finden: Eine lesenswerte Rezension eines lesenswerten Buches.

Auch nach knapp einer Woche freuen wir uns sehr über ein außergewöhnliches Geschenk. Ernst von Bismarck (links), der Vorsitzende des Familienverbandes, händigte die Spende an den Vorsitzenden des Vorstands der Otto-von-Bismarck-Stiftung, Dr. Rüdiger Kass, aus.

Ernst von Bismarck überbrachte die Briefe im Namen des mit ihm befreundeten großzügigen Spenders Jost Reinhold. Dieser hatte die Briefe ersteigert und nun der Bismarck-Stiftung übereignet, wo sie Archiv und Sammlung bereichern. Selbstverständlich werden die Dokumente in unsere Bismarck-Edition, die Neue Friedrichsruher Ausgabe, einbezogen.

Zunächst: Herzlichen Dank!!!!

Im Einzelnen handelt es sich im 13 Stücke. Zwölf Briefe an seinen Jugendfreund Scharlach zeigen einen Blick in die Gedankenwelt und Schreibpraxis des jungen Bismarck. Ein Geburtstagsbrief an die Kaiserwitwe aus dem Jahr 1888 offenbart den diplomatischen Routinier im Alter.

Während die Jugendbriefe am Beginn des 20. Jahrhunderts einmal in gedruckter Form in die Öffentlichkeit kamen und dann für mehr als ein Jahrhundert in wechselndem Privatbesitz verschwanden, ist der ebenfalls eigenhändige Brief an Augusta bisher unbekannt.

Allesamt also Leckerbissen für die Bismarck-Forschung! Daher nochmals: Herzlichen Dank!

Wegen Renovierungsarbeiten bleibt das Bismarck-Mausoleum bis zum 1. November 2018 geschlossen. Wir bitten um Ihr Verständnis und empfehlen den Besuch der Dauerausstellung „Otto von Bismarck und seine Zeit“ im historischen Bahnhofsgebäude von Friedrichsruh, dem Sitz der Otto-von-Bismarck-Stiftung, sowie des Bismarck-Museums.

In einem freundlichen Beitrag, weist die Magdeburger Volksstimme auf die Umgestaltung eines Ausstellungsraums des Bismarck-Museums in Schönhausen hin.

Dort wurden Leerstellen im Abschnitt zur Reichskanzlerschaft geschlossen, die nach einer Restitution entstanden waren. Zu sehen sind nun historische Fotografien, auf denen Bismarck und andere Parlamentarier abgebildet sind.

Wir finden: Ein Grund mehr, eine Reise in Altmark zu machen!

Im Rahmen einer internationalen Konferenz der „Forschungsstelle Hamburgs (post-)koloniales Erbe“ ist auch der vor den Toren der Stadt gelegene Ort Friedrichsruh behandelt worden.

Ende Februar 2018 hielt Dr. Ulf Morgenstern einen Vortrag, der Bismarcks Refugium im Sachsenwald als eine Bühne kolonialer Akteure untersuchte.

Näherers kann in einem Tagungsbericht bei HSozuKult nachgelesen werden.