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Geht man durch das Bismarck-Museum in Friedrichsruh, fällt im zweiten Raum der Blick auf eine Soldatenstatuette, die Bismarck von den Offizieren seines ehemaligen Bataillons zum 80. Geburtstag geschenkt bekam. Wenig ist bisher über seine Soldatenzeit bekannt.

Die politische Laufbahn Otto von Bismarcks schien mit seinem unfreiwilligen Entlassungsgesuch und der Annahme desselben durch Wilhelm II. am 20. März 1890[1] eigentlich beendet. 28 Jahre lang hatte der „Reichsgründer“ seine Machtposition an der Spitze – erst Preußens und später des Deutsches Kaiserreiches – behaupten können, musste sich dem jungen […]

Mit ihrer Idee zu dem Projekt „Kunst für Demokratie“, das Räume für demokratische Teilhabe eröffnet, zählt die Otto-von-Bismarck-Stiftung Schönhausen zu den 100 Preisträgern des bundesweiten Wettbewerbs „Ausgezeichnete Orte im Land der Ideen“ 2013/14. Der Wettbewerb beruht auf einer Initiative der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft unter dem Titel „Deutschland – Land der Ideen“. Erstmals steht er im Zeichen eines Themas: „Ideen finden Stadt“. Gewürdigt werden Projekte, die richtungsweisend für die Städte und Gemeinden von morgen sind.

Aus rund 1.000 Forschungseinrichtungen, Unternehmen oder Vereinen hat eine unabhängige 18-köpfige Jury unter Vorsitz von Professor Martin Roth, Direktor des Victoria and Albert Museum in London, und Professor Michael Hüther, Direktor und Mitglied des Präsidiums des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln die 100 Preisträger in den Kategorien Wirtschaft, Kultur, Wissenschaft, Umwelt, Bildung und Gesellschaft ausgewählt. Auf www.ausgezeichnete-orte.de werden die Preisträger und ihre Ideen vorgestellt, zu denen in Sachsen-Anhalt mit der Otto-von-Bismarck-Stiftung Schönhausen insgesamt zwei gehören.

Die Leiterin der Otto-von-Bismarck-Stiftung Schönhausen, Dr. Andrea Hopp, und Museumspädagogin Katja Gosdek freuen sich über die Auszeichnung und danken allen, die sich Jahr für Jahr kreativ bzw. organisatorisch einbringen und so zum Erfolg von „Kunst für Demokratie“ beitragen.

Gefällt Ihnen das Projekt? Dann wählen Sie uns bis zum 20. Oktober 2013 zum Publikumssieger! Hier können Sie täglich für uns abstimmen:

www.land-der-ideen.de/ausgezeichnete-orte/preistraeger/kunst-f-r-demokratie .

Auf den ersten Blick sind die Verse scheinbar nur durch den kunstvoll gedruckten Rahmen und die prachtvolle Gestaltung der Initiale von den anderen Dichtungen zu unterscheiden. Denn Gedichte zu Ehren Otto von Bismarcks gibt es unzählige.

Knapp 9.000 Kilometer trennen Deutschland von der wunderschönen kleinen Insel Miyako-jima, im Ostchinesischen Meer –  deutlich näher zu Taiwan gelegen als an das eigene japanische Mutterland. Wer das Glück hat, einmal das subtropisch-tropische Eiland der Präfektur Okinawa zu besuchen, wird sich nicht nur an den puderzuckerweißen Stränden, den bunten Korallenriffen […]

Die Miniaturstatuette ist ein Geschenk Kaiser Wilhelms I. an Otto von Bismarck. Ursprünglich ist die Säule als ein Denkmal anlässlich des preußischen Sieges im deutsch-dänischen Krieg 1864 geplant. Der aufwendige Bauvorgang ab 1869 ist der Grund, warum die Säule auch Zeugnis für den Sieg gegen Österreich 1866 und Frankreich 1870/71 […]

Zugegeben, erst wollten wir uns aus der kurz aber heftig geführten Debatte über den neuen Roman von Christian Kracht heraushalten. Aber die Stoffgrundlage zwingt eine zumindest schelmische Beschäftigung mit dem anhaltenden Interesse am Mythos „Deutsche Südsee“ geradezu auf.

Der spätere Reichskanzler fiel den akademischen Autoritäten Göttingens nicht gerade als ein mustergültiger Studiosus auf. Sein Benehmen führte rasch zur Bekanntschaft mit dem Karzer, dem universitätseigenen Gefängnis. Doch nicht nur ein Blick auf den eher unsteten Lebensstil zu seiner Studentenzeit lohnt sich, auch der später das gesamte Deutsche Reich umfassende […]

Mit ihrem geschichtspolitischen Bewußtsein dürften die Radebeuler momentan in der Bundesrepublik eine Ausnahme sein. Denn wo sonst wird gerade ein Bismarckturm mit Enthusiasmus und Tatendrang restauriert, mit dem Ziel, ihn buchstäblich zu retten und der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen?

Wie so oft haben Wilhelm Buschs (1832-1908) aphoristische Reime auch in „Schein und Sein“ (hier zit. nach Friedrich Bohne (Hrsg.), Historisch-kritische Gesamtausgabe, Bd. 4, Wiesbaden-Berlin 1960, S. 393)  einen tieferen Sinn. Was auch immer wir in der Welt antreffen, will Deutschlands bekanntester humoristischer Dichter und Zeichner und Zeitgenosse Bismarcks uns […]