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Endlich sind sie da: 94 neu erworbene Ehrenbürgerbriefe für Bismarck! Einst sind sie Bismarck von Städten und Gemeinden aus ganz Deutschland als kunstvoll gestaltete Urkunden der verliehenen Ehrenbürgerwürden geschenkt worden. Nun kehren sie nach Friedrichsruh zurück.

Nach Bismarcks Tod 1898 wurden der Großteil der Ehrenbürgerbriefe im Bismarck-Museum in Schönhausen ausgestellt bzw. magaziniert. Während der sowjetischen Besatzung wurden sie wie viele andere Objekte verstreut. Ein Teil blieb im Besitz der Familie und gelangte ins Bismarck-Museum in Friedrichsruh, ein anderer Teil wurde in Wernigerode im „Feudalmuseum“ der DDR aufbewahrt.

Diese 94 Objekte sind nach ihrer Restitution an den Familienverband der Nachkommen Otto von Bismarcks durch Mittel der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien für die Otto-von-Bismarck-Stiftung angekauft worden und heute hier eingetroffen. Der Bestand ist nach Jahrzehnten wieder zusammengeführt.

Wir freuen uns über diese Rückkehr nach Friedrichsruh, die einen bedeutenden Zuwachs unserer Bestände bedeutet. Wen stört da der graue Himmel über dem Sachsenwald?!

In der beliebten Sendung „Bares für Rares“ wird so ziemlich alles verkauft, was alt und vermeintlich wertvoll ist.

In der letzten Ausgabe wechselte eine Bismarck-Büste den (historisch nicht übermäßig informierten) Besitzer.

Wer Näheres über das Objekt und den Preis wissen möchte, kann in der ZDF-Mediathek den Beitrag nachschauen.

Kleiner Tipp: Das Objekt ist seit mehr als 100 Jahren wertstabil.

Unsere Abbildung zeigt natürlich nicht Bismarck, sondern einen anderen Bartträger mit hohem Wiedererkennungswert, den Moderator der Sendung Horst Lichter. Auch ihn könnte man als Büste verewigen ….

Bismarck Mausoleum in Friedrichsruh

Wen es im ausgehenden November in den Sachsenwald zieht und wem die gruseligen-grauen Tage nichts anhaben können, der kann ab dem 28. November wieder das Bismarck-Mausoleum besuchen.

Eintrittskarten gibt es wie gewohnt im Bismarck-Museum.