Geschrieben von Dr. Ulf Morgenstern am Donnerstag, den 17. November 2016 um 10:33 Uhr

Gern verlinken wir auf einen lesenswerten Jubiläumsartikel aus Anlass des 150jährigen Bestehens einer Qualitätszeitung aus Frankfurt am Main.

Ob da nun zwischen 1866 und 1890 gelegentlich scharf gegen den preußischen Ministerpräsidenten geschossen wurde oder nicht: Vergeben, vergessen und vorbei!

Die Journalisten aus der Mainmetropole mit den präzisen Informationen aus Berlin werden schon ihre Gründe gehabt haben, den Mann, der in den 1850er Jahren als Gesandter in Frankfurt lebte und dort 1871 mit Frankreich einen – gelinde gesagt – straffen Friedensvertrag schloss, zu kritisieren.

Ihre Nachfolger in der Redaktion konnten das 1899 im Frankfurter Stadtteil Höchst aufgestellte Bismarck-Denkmal zwar noch ignorieren, d.h. „umgehen“. Am 1908 vor dem Schauspielhaus aufgestellten, zentralen Frankfurter Bismarck-Denkmal mussten aber auch sie gelegentlich vorbei. (Diese und andere Bismarck-Ehrungen im öffentlichen Raum verzeichnet BISMARCKIERUNG.de)

Aber zurück zum Leitmedium vom Main: Herzlichen Glückwunsch und – wie man im 19. Jahrhundert lateinernd hinzufügte – Ad multos annos!

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