Wer wissen möchte, wie die föderale Struktur der Bundesrepublik im Wesentlichen aufgebaut ist, kann das am Betrieb des Bismarck-Museums in Schönhausen lernen. Das Haus in der Altmark wird seit 2007 als erfreuliches Joint Venture betrieben. Die Beteiligten haben nun ihren Kooperationsvertrag bzw. die Kooperationsvereinbarung für weitere fünf Jahre verlängert. Unterschrieben haben die Dokumente Vertreter

– der Otto-von-Bismarck-Stiftung (die bei der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien ressortiert, also vom Bund getragen wird),

– des sachsen-anhaltinischen Kultusministeriums (also ein Bundesland)

– des Landkreises Stendal (ein Landkreis in ebenjenem Bundesland)

und der Gemeinde Schönhausen.

Vier Ebenen des föderalen Gebäudes der Bundesrepublik haben sich in Bismarcks Geburtsort also zu wiederholten Male dazu verabredet, den Betrieb des einzigartigen Museums und den Fortgang der wissenschaftlichen und museumspädagogischen Arbeit in den nächsten Jahren zu garantieren. Ein schönes, vorzeitiges Weihnachtsgeschenk, für das wir herzlich danken!

Auf unserem Bild von links nach rechts: Dr. Gerold Letko vom Vorstand der Otto-von-Bismarck-Stiftung, Holger-Hazy Borowski, Bürgermeister der Gemeinde Schönhausen,Kultusstaatssekretär Dr. Jan Hofmann und Carsten Wulfänger, Landrat des Landkreises Stendal.

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